22/08/2026
Eine vierköpfige rumänische Familie hat nach einem zehntägigen Aufenthalt in Rumänien ihren Platz in einer Berliner Notunterkunft verloren. Zuvor war sie in Friedrichshain untergebracht. Die Kosten von rund 180 Euro pro Tag trug laut Berichten das Jobcenter Neukölln.
Nach der Rückkehr beantragte die Familie erneut eine Unterbringung. Neuköllns Sozialstadtrat Hannes Rehfeldt (CDU) lehnte dies ab. Das Verwaltungsgericht Berlin wies anschließend auch den Eilantrag der Familie zurück. Es fehle an der erforderlichen Unfreiwilligkeit der geltend gemachten Obdachlosigkeit.
Bereits vor der Reise hatte es laut Betreiber eine Abmahnung wegen Verstößen gegen die Hausordnung gegeben. Rehfeldt bezeichnete die Gerichtsentscheidung als richtungsweisend und kündigte an, weitere vergleichbare Fälle prüfen zu lassen. Gegen den Beschluss ist eine Beschwerde möglich.
Ist die Entscheidung für euch konsequent oder zu hart?
Quellen: WELT, Berliner Kurier