05/08/2026
Gestern starben an der Küste bei Callanstoogzwei Frauen. Es waren Erstretter und ich meine, wir sollten sie würdigen:
Hier mal die Zusammenfassung der Ereignisse (KI, Quelle Times NL).
Es war wirklich keiner Schuld:
1 Kind geriet in Not und 3 Erwachsene wollten helfen.
Am betroffenen Strandabschnitt sind idR keine Rettungsschwimmer omnipräsent, wie direkt vor Callantsoog.
D.h. die 3 helfenden Erwachsenen konnten auch nicht einfach Rettungskräfte herbeiwinken, sondern sind selbstlos ins Wasser.
Zwei von ihnen sind nun tot.
Ihnen und auch dem überlebenden Helfer gebührt unser aller Respekt!
"Bei dem schweren Badeunfall am Dienstagnachmittag, dem 4. August 2026, in Callantsoog sind zwei Frauen im Alter von 26 und 39 Jahren ertrunken, als sie versuchten, ein Kind aus der Nordsee zu retten.
Gegen 16:45 Uhr geriet ein Kind am Strandzugang Strandslag Voordijk (zwischen Callantsoog und Groote Keeten) im Wasser in akute Not.
Mindestens drei Erwachsene bemerkten die Situation und sprangen sofort in die Nordsee, um dem Kind zu helfen. Dabei gerieten die Retter aufgrund der Bedingungen selbst unter Wasser in große Schwierigkeiten.
Die Rettungskräfte der Polizei, der Küstenwache und der Seenotrettungsgesellschaft KNRM rückten sofort zu einem Großeinsatz mit Booten und Hubschraubern aus.
Das Kind sowie eine erwachsene Frau konnten zügig und lebend von den Rettungskräften aus dem Wasser geholt werden. Das Kind blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt, die Frau wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Die junge 26jährige Frau aus der niederländischen Provinz Gelderland wurde kurz nach der Alarmierung aus dem Wasser geborgen. Wiederbelebungsversuche am Strand blieben jedoch erfolglos; sie verstarb noch vor Ort.
Eine 39jährige Urlauberin aus Großbritannien galt nach dem Vorfall zunächst als vermisst. Eine großflächige Suchaktion im Meer musste am späten Abend gegen 21:00 Uhr wegen der starken Gezeiten abgebrochen werden. Ihr Leichnam wurde einige Stunden später am Strand des nördlich gelegenen Nachbarorts Groote Keeten angespült."