29/05/2018
Turnierbericht Freizeitturnier Heinsberg (11.5.2018)
Zum 5. Mal in Folge nahm der FC Thekendienst am 11.5.2018 beim Jürgen-Hohnen Freizeitcup im Heinsberg-Liecker Seestadion teil. Das Turnier, welches 2013 die Gründung des FC Thekendienstes zur Folge hatte, wurde Monate vorher im Training intensiv und leidenschaftlich vorbereitet. Leider spiegelte die körperlichen Belastungen der Vorbereitung die hohe Anzahl an verletzten Thekendienst-Akteuren wieder und man musste auf externe, aber hochgradig qualifizierte, Aushilfen zurückgreifen.
Im ersten Spiel gegen „Team Activia“ spielte man sofort selbstsicher auf. Die Überlegenheit war drückend und verlagerte das Spiel klar in die gegnerische Hälfte - eigentlich optimal für den bekannten offensiven Spielstil der Thekendienstler. Aber was bringt ein von Statistikern errechneter Ballbesitzt von 73% wenn man seine Chancen nicht nutzt? Leider nichts. Zur heißen Schlussphase konnte man doch noch Siegesluft schnuppern, wenn auch nur für einen Moment. Denn nach einer scharf reingeschnittenen Flanke, konnte der Abwehrspieler des Team Activia nur noch unglücklich ins eigene Tor klären. Das Tor wurde jedoch aberkannt, da sich der Ball bei der Flanke schon knapp im Aus befunden hat. So musste man sich leider im ersten Spiel die Punkte bei einem 0:0 teilen.
Enttäuscht kam man zusammen und konnte den Frust über die verlorenen Punkte nur durch das flüssige Gold tilgen. Schnell zeigte diese ur-typische Taktik Wirkung und man konnte so mit dem letzten Spiel abschließen und sich auf das nächste Duell gegen „Ballerdasdarein Istanbul“ mit eiserner Entschlossenheit einstellen. Im Gegensatz zum ersten Spiel war diese Partie ausgeglichener. Lange stand es 0:0, was hauptsächlich an der überragenden Leistung des gegnerischen Torhüters lag. Jeglicher Angriff des Thekendienstes fand sein Ende am Selbigen. Der Frust, durch die Machtlosigkeit hervorgerufen, führte dann traurigerweise zu Konzentrationsfehlern und letztendlich zu einem späten unglücklichen Gegentor. Man verlor die Partie 0:1.
Den Frust in der Mannschaft konnten sogar alle Zuschauer und Zuschauerinnen spüren, doch die Coaches konnten die Akteure auf die mentalen Trainingseinheiten, die man in der Vorbereitung neben dem physischen Training absolvierte, aufmerksam machen. So ging man in sich, schnappte nach (Berliner-) Luft und ging das dritte Spiel an. Diese Begegnung gegen den „525 Heinsberg“ hatte vor allem einen kämpferischen Charakter. Dies ist auch in einem Freizeitturnier keine Seltenheit, sollte jedoch einen sportlichen Rahmen behalten, was in dieser Begegnung leider nicht der Fall war. So wurde man vom gegnerischen Team beschimpft und tatsächlich bespuckt. Das ist auf keinen Fall die Philosophie eines Freizeitturniers, in dem der Thekendienst generell den ersten Platz an der Theke dem ersten Platz beim Fußball vorzieht. Eine solche Respektlosigkeit und Aggressionsbereichtschaft gegenüber dem FC Thekendienst, welcher seit 5 Jahren in Folge schon traditionsgemäß und friedlich am Cup teilnimmt, ist uns leider schon in den Vorjahren aufgefallen. Da das Spiel dann nach mehreren Rudelbildungen abgebrochen wurde und zu Gunsten für den Aggressor 0:2 gewertet wurde, war die freudige Grundstimmung die man stets an den Tag gelegt hat mehr als verflogen. An der Stelle sollte gesagt sein, dass wir als FC Thekendienst uns nun ernsthafte Gedanken zu den Ereignissen machen werden. Denn falls sich die Gegebenheiten auf diesem Turnier nicht ändern, rückt eine Teilnahme im Jahr 2019 in weite Ferne. Daher richten wir an dieser Stelle unser Wort auch stark an die Organisatoren des Turniers.
Frustriert und wütend über das vorherige Spiel konnte man sich nicht mehr zu einem ebenbürtigen Gegner des Athletic BinBlau machen und verlor das letzte Spiel auch 0:2.
Ein sportlich äußerst ernüchterndes Turnier, welches nur noch durch die Königsdisziplin der Thekendienst-Akteure gerettet werden konnte. So wurde wenigstens der 1. Platz an der Theke mit gebührend vielen Freigetränken belohnt. Abschließend vielen Dank an die Aushilfen und Unterstützerinnen!