08/05/2026
Vor einem Jahr habe ich „Yoga & Brunch“ veranstaltet – ein Event, in das ich mein ganzes Herz gelegt habe.
Und wenn ich heute daran zurückdenke, spüre ich immer noch, wie besonders dieser Tag war. Die Energie, die Gespräche, das gemeinsame Yoga, jedes einzelne Lächeln… es hat mich unglaublich erfüllt.
Aber ehrlich gesagt war der Weg dorthin alles andere als leicht.
Ich stand tagelang in der Küche, habe alles selbst vorbereitet, dekoriert, organisiert und versucht, jedes Detail perfekt zu machen. Gleichzeitig ein krankes Kind zu Hause, kaum Schlaf, ein kaputtes Handy mit meiner fertigen Playlist kurz vor Beginn – und ich saß zwischendurch wirklich da und hätte einfach nur weinen können.
Ich wollte unbedingt diese besondere Atmosphäre schaffen. Dass dieses Event etwas bleibt, woran man sich erinnert. Und genau dieser Perfektionismus hat mich komplett an meine Grenzen gebracht.
Trotzdem war es am Ende wunderschön. Vielleicht gerade deshalb, weil so viel Herz darin gesteckt hat. ✨
Dieses Jahr hatte ich wieder Pläne und Ideen. Aber diesmal habe ich mich nicht dazu bereit gefühlt. Ich habe auf das gehört, was sich für mich gerade richtig anfühlt. Denn genau das hat mich Yoga gelehrt: ehrlich mit mir selbst zu sein. Nicht ständig funktionieren zu müssen. Nicht immer mehr geben zu müssen.
Manchmal ist Selbstfürsorge auch, etwas loszulassen. Und manchmal bedeutet Wachstum, einen Schritt zurückzutreten, statt immer weiter zu pushen. 🌿
✨ Be good to yourself.