01/01/2020
Mein Jahres- /Jahrzehntrückblick 🙏
„Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr erreichen können und unterschätzen, was sie in 10 Jahren erreichen können.“ - Unbekannt
Die Zwanziger sind seit einigen Monaten für mich Vorbei, nun beginnen sie für alle. Ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt bricht an: 2020!
Bevor ich mich 2020 widme, werfe ich passend zum obigen Zitat noch einen Blick zurück: �
Wenn ich auf mein letztes Jahr und mein letztes Jahrzehnt zurückschaue, passt dieses Zitat wie A***h auf Eimer.
2019:
Nach einem phänomenalen Urlaub Anfang 2019 habe ich einen großen Schritt gemacht, hin zu 100 Prozent Trainer und Coach im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung. Mit großen Zielen habe ich meinen alten Job als Consultant für Praxismanagement an den Nagel gehangen und mich in neue Gewässer vorgewagt. Und wenn ich nun Zurückblicke und überprüfe, welche Ziele ich erreicht habe, stelle ich fest, etliche sind nicht erreicht: Der NLP Practitioner war etwas kleiner als anvisiert, die Hypnoseausbildung System23 kam nicht ins laufen und ich habe deutlich weniger Tagesevents gegeben, als geplant. Und Ich wollte noch viel aktiver aus Social Media sein. Ich hatte mich also überschätzt! Was für mich jedoch überwiegt, ist die Dankbarkeit und der Stolz für das was ich erreicht habe. Ich bin so unglaublich Dankbar für all die wunderschönen und berührenden Begegnungen und stolz wie Oskar auf jede einzelne Veränderung bei der ich anderen Menschen geholfen habe. Es sind so viele geile Dinge in 2019 passiert, ich habe richtig Bock auf 2020!
Mein letztes Jahrzehnt:
Wow! Krass! Am Anfang des letzten Jahrzehntes hat mir VetZ dankenswerter Weise einen Praktikumsplatz gegeben, nachdem ich gerade durch meine mündliche Prüfung in Englisch und somit auch durchs Abi gefallen bin. 14 Jahr Schule und kein Abschluss, nicht gerade rosige Aussichten - das dachten bestimmt auch meine Eltern 😂 Was eigentlich nur als 3 monatiges Praktikum gedacht war, wurde für 10 Jahre ein großartiger Teil meines Lebens. Vom Praktikanten und Supportmitarbeiter, zum Teamleiter und Projektmanager, weiter zum Salesmanager für England und schließlich Trainer und Consultant für Praxismanagement.
Und das alles ohne Schulabschluss und Studium. Hätte mir direkt nach dem vermasselten Abitur diese Karriere prophezeit, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt, niemals hätte ich das für möglich gehalten.
Deshalb habe ich mir die Frage gestellt, wie war das möglich? Wahrscheinlich kann ich die Frage nicht vollständig beantworten, aber einige Punkte sind mir sofort eingefallen.
1. Ich bin immer meinem Herzen gefolgt: Dabei habe ich versucht immer 100 Prozent zu geben und meine Arbeit mit Leidenschaft zu machen. Sobald mir etwas zu langweilig wurde, habe ich auf eine Veränderung hingearbeitet. Immer wieder habe ich die Verantwortung für meine Ist-Situation übernommen und nach Möglichkeiten der Veränderung gesucht und gefunden.
2. Ich hatte großartige Unterstützer: �Egal ob ich an meinen Arbeitgeber, meine Kollegen oder meine Mentoren denke - sie alle haben mich mega unterstützt. Deshalb noch mal ein riesiges Dankeschön an alle meine Unterstützer der vergangenen Jahre! Danke! Und gleichzeitig möchte ich einen Appell loswerden: Erst GEBEN dann NEHMEN. Ich habe hart für diese Unterstützung gearbeitet und kann deshalb voller Stolz sagen, ich habe sie mir verdient.
3. Ich habe nie aufgehört zu lernen:
Ich erinnere mich noch an mein Praktikumsjahr bei VetZ, obwohl ich täglich über 4! Stunden gependelt bin, habe ich mindestens 10 Stunden gearbeitet und bin freiwillig länger geblieben, um noch mehr zu lernen. Ich wollte einfach der Beste werden. 1 Jahr lang habe ich jedes zweite Wochenende meine Freizeit Computerseminaren verbracht und als ich dann mit der Persönlichkeitsentwicklung in Berührung kam, war es ganz vorbei 😂 Über 3 Jahre quasi keinen Urlaub, fast jedes Wochenende und jeden Urlaubstag habe ich mich auf Seminaren schleifen lassen, meine Persönlichkeit entwickelt und viele Fähigkeiten entwickelt. Inzwischen komme ich auf über 300 Tage und über 40.000€ Aus- und Weiterbildung. Nein, nicht während meiner Arbeitszeit, sondern in meiner Freizeit.
4. Umsetzung und Veränderung:
All die Zeit und all das Geld für Seminare und meine persönliche Entwicklung wäre nutzlos gewesen, wenn ich meinen Kopf zwar ständig gefüllt hätte, mein Wissen aber nicht umgesetzt hätte. Veränderung erfordert mutige Entscheidungen zu treffen, bereit zu sein zu scheitern und offen zu sein für Neues. Auch an dieser Stelle noch mal Danke an meine Chefs und VetZ, zusammen mit mir habt ich euch auf so manchen neuen Weg eingelassen. Danke für euren Rückhalt und euer Vertrauen!
5. Loslassen, auch wenn’s weh tut:�Nur wer bereit ist Altes loszulassen oder aufzugeben, hat Platz für Neues. Ich habe meinen Job bei VetZ immer gerne gemacht, hatte super Kollegen und Chefs, habe viel gelernt und wurde immer wieder gefordert. Doch irgendwann habe ich gemerkt, das ist nicht alles, es erfüllt mich nicht (mehr). Deshalb habe ich Ende 2018 einen sicheren, gut bezahlten Job aufgegeben. Eine der schwersten Schritte meines Lebens, all das hinter mir zu lassen verlief nicht ohne Trennungsschmerz. Doch ich bin froh, dass ich es getan habe - nur so konnte ich 2019 Anlauf nehmen, Anlauf für ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt, für neue Projekte und große Ziele!
Wie fällt dein Jahres-/Jahrzehntrückblick aus? Was hast du erreicht, worauf bist du stolz und wofür bist du dankbar?
Ich freu mich auf deine Kommentare und die neuen 20er,
dein Christian Goebel