27/05/2026
Für uns alle hier am Roten Meer wirklich dramatisch.....und für unsere Gäste auch.
Hauptsächlich für Sie !!!
Alle diese Organisationen haben vergessen, dass Sie ohne unsere Gäste gar nichts wären. Niemand !!!!
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Aktuell steht das Rote Meer. Wieder. Nicht wegen heftigem Sturm, sondern wegen Entscheidungen, die niemand mehr nachvollziehen kann.
Vorgestern: brutaler Wind, hohe Welle – trotzdem durften alle rausfahren, so wie eigentlich zwischen CDWS - Chamber of Diving & Water Sports-غرفة سياحة الغوص والأنشطة البحرية und Anbietern abgestimmt. Gestern: der Wind hat deutlich nachgelassen, aber die Red Sea Port Authority hat Ausfahrten für die nächsten Tage komplett verboten. Safaris liegen an der Kette, Tagesboote bleiben im Hafen, Basen sitzen auf ihren Gästen – und keiner kann ihnen erklären, warum.
Wir haben mit mehreren Tauchbasen gesprochen: Alle sagen das Gleiche. Sie wollen Sicherheit, sie wollen klare Regeln, sie wollen keinen Diver im Wasser, wenn es ernsthaft gefährlich ist. Aber sie brauchen Entscheidungen, die nachvollziehbar sind – und Ansprechpartner, die erreichbar sind. Stattdessen: Pausentaste für die ganze Küste, mitten in der Hochsaison, mitten im Opferfest. Kein zuständiges Büro besetzt, niemand, der erreichbar ist, keine transparente Begründung.
So fährt Ägypten seine treuesten Gäste an die Wand – und die eigenen Tauchbasen gleich mit. Wer das Rote Meer „schützt“, indem er pauschal alles dichtmacht, ohne zu erklären, warum, zerstört Vertrauen: bei den Gästen, die ihre lang geplanten Tauchurlaube im Hotel absitzen, und bei den Crews, Guides und Familien, die von genau diesen Ausfahrten leben.
Sicherheit ja – immer. Aber Sicherheit braucht Verlässlichkeit, Kommunikation und Augenmaß. Im Moment sehen wir vor allem eines: Chaos, Funkstille und Entscheidungen über die Köpfe derjenigen hinweg, die jeden Tag professionell am und im Meer arbeiten.
Ägypten lebt vom Tauchtourismus. Wenn die Read Sea Port Authority, die CDWS und das Ministry so weitermachen, sorgen nicht Wind und Welle dafür, dass es still wird – sondern frustrierte Gäste, die sich beim nächsten Urlaub ein anderes Ziel suchen, und Basen, die langsam aufgeben.
Übrigens: Sharm el Sheikh unterliegt nicht der Red Sea Port Authority - und dort sind die Häfen offen. Und damit kann man noch weniger Leuten plausibel erklären, was hier abgeht.
Ministry of Tourism and Antiquities وزارة السياحة والآثار
قطاع النقل البحري و اللوجستيات - Maritime Transport & Logistics Sector