27/05/2026
An die CDWS - Chamber of Diving & Water Sports-غرفة سياحة الغوص والأنشطة البحرية und das Ägyptische Tourismusministerium: Warum?
Wiederholt sich gerade ein Spiel, das bereits im letzten Jahr Ärger, Unmut und Schaden verursacht hat?
Am 25.05.2026 wurde bekannt gegeben, dass Ausfahrten für alle Schiffe entlang der ägyptischen Rotmeer-Küste (westliche Küstenlinie) bis zum 29.05.2026 untersagt sind. „Das Meer ist geschlossen.“ Keine Safariboote, keine Tagesboote, keine Tauch- oder Schnorchelausfahrten.
Sicherheit steht außer Frage. Niemand in der Tauch- und Wassersportbranche will Risiken ignorieren. Aber Sicherheit braucht Vertrauen — und Vertrauen entsteht durch transparente, nachvollziehbare Entscheidungen.
Wenn ein Verbot ganze Regionen, Tauchbasen, Safariboote, Hotels, Veranstalter, Crews und tausende Arbeitsplätze betrifft, dann müssen die Kriterien klar sein:
Welche Windstärke?
Welche Region?
Welche Bootskategorie?
Welche Wetterdaten?
Wer entscheidet?
Warum wird nicht differenziert?
Pauschale Sperrungen verursachen massive Schäden. Safarirouten fallen aus, Gäste verlieren lang geplante Reisen, Veranstalter müssen umbuchen und erklären, Crews und lokale Familien verlieren Einkommen.
Dabei wäre eine differenzierte Lösung möglich: betroffene Küstenabschnitte sperren, Routen anpassen, Bootstypen berücksichtigen und Betreiber frühzeitig einbeziehen.
Wir bitten nicht um weniger Sicherheit. Wir bitten um bessere Entscheidungen.
Transparent. Verhältnismäßig. Fachlich begründet. Planbar. Und im Dialog mit der Branche. Denn wer das Rote Meer schützt, muss auch die Menschen schützen, die jeden Tag davon leben — und die Gäste, die genau wegen dieses Roten Meeres nach Ägypten kommen.
Wir sind auf Euren Kommentar gespannt, liebe CDWS - Chamber of Diving & Water Sports-غرفة سياحة الغوص والأنشطة البحرية & of Tourism and Antiquities وزارة السياحة والآثار Foto: Symbolbild