28/07/2017
Das Wochenende an dem es Glitzer regnete…
Sassenberg war unser vorletztes Turnier für dieses Jahr und aufgrund der beginnenden Vorbereitungen, war es anfangs schwierig eine spielfähige Mannschaft präsentieren zu können.
Doch schlussendlich konnte es keiner ohne aushalten und wir konnten sogar wieder auf einen etatmäßigen Torhüter zurückgreifen. Danke Charly, deine Teilnahme ist jedes Mal Gold wert.
Die ersten Ankömmlinge sicherten wie immer den besten Zeltplatz: Nebelmaschine und Stromversorgung der Anlage in Reichweite: was will das Turnierherz also mehr? und machten das Lager schon mal gemütlich.
Schnell reisten auch die anderen Teammitglieder an und das Abendessen mit meeeega geilen Burgern konnte angerichtet werden.
Nicola, ganz aus HH angereist, blühte vollends auf und präsentierte sich der Öffentlichkeit fortan nur noch als glitzernder Schmetterling. Hammer, wirklich haaaaammer muss man gesehen haben.
Käthe hat auch ein neues Lieblingslied unserer netten Nachbarn von Strandpauli aufgeschnappt und forderte es in regelmäßigen Abständen abwechselnd zum schon fast traditionellen Juicy Wiggle.. (es war etwas mit Mädels und Glitzer und in den Club gehen, von SXTN, falls es jemand nachhören möchte). Das Zelt wurde eingenommen, das Turnier und mindestens 80% aller Teilnehmer glitzerte und nach Ende wurde mit reichlich Nebel die Straßenparty fortgeführt. Die Nacht war lang und so kamen einige erst in den frühen Morgenstunden ins Bett.
Samstag
Erstes Spiel erst um 12 Uhr , suuuuuper, dachte man sich. Nur hatte der nächtliche Regen und der Krieg mit den kleineren Zelt-Reißverschlüssen seine Opfer hinterlassen und es wurde nach und nach nass aus den Zelten gekrochen. Um auf ihrer Luftmatratze nicht komplett wegzuschwimmen hatte Stephi sich vorsichtshalber auch komplett neben die Luftmatratze gelegt – wie immer: safety first!
Macht nix, duschen, Trikot, Mojito, Mucke, Frühstück und pünktlich standen wir am Platz 1. Tja, Pustekuchen falsch gedacht. Bis wir schließlich rausbekamen, dass Platz 1 in der Mitte war (ja klar logisch, wer zählt denn auch von außen?), wurde die erste Halbzeit zu unseren Ungunsten entschieden.
Unser Ehrgeiz war gepackt und bums wurde die zweite Halbzeit gewonnen. Gleich im ersten Spiel unsere größte Hassliebe, das Penaltywerfen. Wir schlugen eine neue Taktik ein: Wir spielen nur auf Risiko. Hatte man mit Lenchen doch eine die Pirouetten kann eingekauft. Leider konnten die anderen ausgleichen...
Nele legte ausnahmsweise ihren Einhornrucksack zur Seite und sollte sich an die vorgegebene Turniertaktik halten. Sie versuchte die erste Pirouette ihres Lebens und bekam den Ball tatsächlich 2- Punkte tauglich im Tor unter .
Tini eskalierte förmlich. Oder war das ihr Normalzustand? Hyperaktiv mit einer markanteren Stimme als Johnny Cash, machte sie nicht nur auf Feld, sondern auch im Freudentaumel einige Kilometer und sich durch ihr stets freundliches Abklatschen beim Gegner viele Freunde.
Die Abstände der Spiele machten einige Probleme, denn was sollte man anderes tun außer Bierpong zu spielen, wenn man 3 Stunden zu überbrücken hatte? Ausgerechnet die Jüngste musste ihrem Engagement das ganze Turnier mit Mexikaner zu versorgen gegen Mittag Tribut zollen. (Kira, dir ist schon klar, dass das das nächste Mal eine Runde kostet )
Weitere Verluste, mussten über den Tag verteilt verkraftet werden, wobei gegen ein gepflegtes vierstündiges Powernapping nichts einzuwenden sein kann. Dafür sollten wir von zwei Mercenarios männliche Unterstützung bekommen und auch Mille kam nach überstandener Uniklausur endlich dazu und alles war wieder im Lot.
Von der vielen Sonne wurden wir auch alle überrascht, hatte man doch mit Regen gerechnet. Wencki nahm also lieber den sicheren Platz unter dem Schiripavillion ein und coachte das Team von der Seitenlinie ein ums andere Mal mit ihren Spielzugtipps zum Sieg „Mädels jetzt Malle 17, alles auf den Panzer und Miri“, oder der Klassiker: „Ich wechsle mich gleich ein…“ spornte das Team an.
Unsere Niederlage war fast das spannendste Spiel, da ermutigt von einigen Cider, Ulli spontan ihr Comeback feierte
Sie kam kalt von der Bank, hielt und alle feierten ihre Parade und niemand kümmerte sich mehr um den Nachwurf.
Geschenkt, hatte man im Anschluss doch noch ein Spiel zu bestreiten, welches glücklicherweise vorverlegt wurde. Das sollte nochmal gewonnen werden und so hatte niemand hinterher große Lust zu duschen und so wurde erst einmal weitergefeiert und die Straßenparty 2.0 begonnen. Es wird halt nie langweilig und Miri versorgte uns mit einem pinken Porno-Glitzer-Schnubbi und schaffte es im Anschluss das ganze Spektakel auf Video einzufangen.
Irgendwann ging man sich doch erfrischen und der Abend nahm erneut mit viel Glitzer, legendären Discokugeltrinkbechern, sowie neuen und alten Freunden seinen Lauf.
Tatsächlich schaffte man es den kompletten Fusel zu leeren (wir werden eindeutig schlimmer), so dass das Party Zelt auch wieder abgeschlossen werden musste.
Ein Dank geht wie immer an unsere nicht mehr wegzudenkenden Aushilfskräfte, Strandpauli 08 für den Strom und den Nebel, dem Wettergott für die viele Sonne und an alle Beteiligten für ein bärenstarkes Wochenende!