09/07/2021
Liebe Schachfreunde,
so ungewiss die Zukunft auch sein mag, so müssen wir doch auch für die kommende Schachsaison planen. Der Schachbund NRW hat hierfür nun einige Eckdaten festgesetzt, an die wir wenigstens zum Teil auch gebunden sind:
• Die Mannschaften sind bis 15.08.2021 zu melden
• Im Ergebnisportal müssen die namentlichen Meldungen für alle Mannschaften eines Vereins bis 10.09.2021 vorgenommen werden.
• Die Mannschaftsmeisterschaften der NRW-Ligen und NRW-Klassen beginnen nach den Herbstferien NRW, also nach dem 23.10.2021.
(https://www.schach-nrw.de/index.php/mannschaftsmeisterschaft/233-saisonabschluss-spieljahr-2019-2021.html)
Zumindest der Termin 10.09.2021 für die namentliche Meldung der Ranglisten wird auch für die Mannschaftsmeisterschaft des SBBL verbindlich sein, da auf NRW-Ebene und allen Ebenen darunter mit einer einzigen, durchgehend definierten Rangliste gespielt werden muss. Das Portal wird daher voraussichtlich ab dem 11.09.2021 für keinen Verein mehr eine Änderung der Rangliste erlauben (abgesehen von dem immer möglichen Anhängen neu hinzukommender Spieler).
Der NSV plant, seine saisonvorbereitende Spielausschuss-Sitzung für die kommende Saison am 28.08.2021 abzuhalten; der Termin für die entsprechende Sitzung des Bezirks wurde von mir normalerweise eine Woche später angesetzt, was dann aber nur noch eine Woche Zeit lassen würde, um die Ranglisten ins Portal einzutragen. ich wäre deshalb in diesem Jahr geneigt, die SBBL-Sitzung auf Sonntag, den 29. August 2021 zu legen. Ich würde dann am selben Tag noch die Mannschaften und die Auslosung anlegen, so dass ab Montag, dem 30. August bis Freitag, dem 10. September die Vereine ihre Ranglisten eingeben könnten.
Was den Rückzug von Mannschaften angeht, so würde ich gerne für die kommende Saison im SBBL ein positives Verfahren einführen: Ich würde Anfang August eine Eingabemaske auf der Webseite des SBBL zur Verfügung stellen, über die alle Vereine melden müssen, mit welchen Mannschaften sie in welcher Klasse (nur SBBL!) spielen wollen. Grundsätzlich gilt dabei, dass es keine sportlichen Auf- und Abstiege gibt, also alle Vereine mit den Mannschaften in den Klassen spielberechtigt sind, in denen sie auch in der Saison 2019/2021 spielberechtigt waren. Das schließt natürlich freiwillige Rückzüge in eine untere Liga nicht aus, soweit diese paarungstechnisch möglich sind.
Spieltermine, auch nur vorläufige, kann ich erst nennen, wenn die entsprechenden Planungen auf NRW- und NSV-Ebene bekannt sind. Daher ist der Spielbeginn nach den Herbstferien (ab dem 23.10.2021) bitte nicht als feste Größe, sondern nur als bislang angedachtes, frühestes Datum anzusehen.
Was die Spielberechtigung konkret vor Ort angeht, so setzt der SB NRW derzeit auf die 3G-Regel: Das bedeutet, dass Geimpfte, Genesene und Getestete spielen dürfen. Wenn (und das ist ein großes Wenn) sich die Inzidenzzahlen weiterhin auf einem niedrigen Niveau befinden, soll im Spiellokal zwar Maskenpflicht herrschen, am Brett aber soll die Maske abgenommen werden können. Mit diese Maßnahmen hofft man wohl, auch kleine Spiellokale wieder bespielen zu können.
Liebe Schachfreunde, mir ist bewusst, dass die Planung für die kommende Saison für alle Vereine und insbesondere auch für die kleinen Vereine eine große oder sogar extreme Herausforderung darstellt. Mir ist klar, dass viele Vereine sich nicht sicher sein können, ihr Spiellokal ab Ende Oktober wieder nutzen zu können; ebenso klar ist mir, dass es einige Spieler geben wird, die in Corona-Zeiten gar nicht oder nicht unter den einschränkenden Bedingungen spielen wollen (ich selbst gehöre auch zu denen, die zum Beispiel nicht spielen würden, wenn Maskenpflicht am Brett bestünde). Wir können aber andererseits nicht einfach nicht planen, wenn ein Spielbetrieb im Herbst denn doch unter erträglichen Bedingungen möglich sein sollte.
Ich will zum Schluss nicht verschweigen, dass der Schachverband Südwestfalen (http://svswf.de/) sich entschlossen hat, in der Saison 2021/2022 nur eine einzige reguläre Klasse spielen zu lassen, um den Aufsteiger in die nächste Ebene zu bestimmen, und ansonsten einen alternativen Spielbetrieb anzubieten. Für den SBBL würde dies bedeuten, dass wir die klassische Mannschaftmeisterschaft nur in der 1. Bezirksklasse durchführen würden, um den Aufsteiger in den NSV zu bestimmen und ansonsten eine offene Amateurliga ohne sportliche Auf- und Abstiege für diejenigen Spieler organisieren, die spielen wollen und können. Auch über dieses Modell darf gerne nachgedacht werden; ich halte sie für eine vernünftige und bedenkenswerte Alternative. Wir sind durch keine Regelung genötigt, einen Wettbewerb in vier Klassen unter den Bedingungen der Corona-Zeit zu erzwingen.
Rückmeldungen hierzu und zu allen anderen Fragen sind gerne willkommen; am liebsten per E-Mail an mich. Ich werde dann an dieser Stelle über die Reaktionen zusammenfassend berichten.
Lasst es Euch gut gehen und bleibt alle gesund!
Gruß, Marius