05/02/2020
Meine vierte Etappe abseits des fußballerischen Tellerrandes führte mich vergangenes Wochenende zu einer klassischen Individualsportart. Doch auch beim 🏊♂️ werden jährlich die deutschen Mannschaftsmeisterschaften (DMS) ausgetragen.
Seit 1931 veranstaltet der Deutscher Schwimm-Verband e.V. diesen traditionsreichen Wettbewerb, der in den vergangenen sechs Jahren in Essen ausgetragen wurde. In diesem Jahr durfte der SC Wiesbaden Schwimmen Deutschlands Schwimmelite im Frei- und Hallenbad Kleinfeldchen begrüßen und das durfte ich mir wiederum natürlich nicht entgehen lassen. 😁
Die 1. Bundesliga (mit Auf- und Abstiegsregelung) besteht sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen aus zwölf Mannschaften. Über zwei Wettkampftage werden alle olympischen Wettbewerbe sowie weitere Streckenlängen (z.B. 50 m Rücken) in zwei Abschnitten geschwommen. So war für mich die „100 Meter Lagen weiblich“ der erste Schwimm-Wettkampf, den ich in meinem Leben live vor Ort verfolgen durfte. Insgesamt sind es 68 Wettkämpfe deren Einzelergebnisse in einem Punktesystem zusammenaddiert und in einer Tabelle erfasst werden. Dank des ständig aktualisierten Aushangs hat man dann auch immer den aktuellen Zwischenstand vor Augen und die Helfer*innen waren jederzeit bereit die Fragen des unbeholfenen "Schwimmanfängers" zu beantworten. 😉👍
Am Ende feierte der SV Wuerzburg 05 Schwimmen den vierten Doppelsieg in Folge; für die Männer war es gar der fünfte Meistertitel in Serie! 👏🙌 Bei den Herren erkämpften sich die Neckarsulmer Sportunion - Schwimmen (2.) und die SG Frankfurt Schwimmen (3.) ihre Plätze auf dem Treppchen. Bei den Damen erreichten die Lokalmatadorinnen des den zweiten Rang und der SV Nikar Heidelberg (Teamnikarheidelberg) holte Bronze. Angesichts der gebotenen Leistungen und der erreichten Zeiten konnte ich - der in Schwimmbädern allenfalls als Badegast denn als Schwimmer durchgeht - nur mit den Ohren schlackern. 💪👌
Für Einzelsportler ist ein Mannschafts-Wettkampf sicherlich etwas Außergewöhnliches und so war auch die Stimmung in der gut gefüllten Halle eine ganz besondere. Als Außenstehender hatte man das Gefühl zu einer riesengroßen Familie hinzugestoßen zu sein. Ich würde es als fair, freundlich, familiär beschreiben. Trommeln, Tröten, rhythmisches Klatschen und Fangesänge brachten aber auch mächtig Stimmung in die Bude. 👌 Das war schon sehr ordentlich!
Meinen Abstecher zum Schwimmen bewerte ich für mich jedenfalls sehr positiv und vergebe dreieinhalb von fünf möglichen 🍻🍻🍻🍺 „Hoch die Humpen“. Bei einem erneuten Besuch werde ich mir dann aber eine kurze Hose mitnehmen, denn es wurde mit der Zeit doch ordentlich warm. 😅
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