18/06/2026
WO ICH DIE LETZTEN DREI MONATE WAR (UND WAS DAS LEBEN MICH GELEHRT HAT)
Manchmal hat das Leben eigene Pläne.
Im März hat sich unser 3-Jähriger am ersten Tag unseres lang ersehnten Bauernhofurlaubs das Bein gebrochen. Von einer Sekunde auf die andere wurde alles zweitrangig. Termine, Ideen, Pläne, Instagram.
Es gab nur noch eine Priorität: Für unseren kleinen Bewegungsmenschen da zu sein, ihn aufzufangen und ihm zu helfen, wieder Vertrauen in seinen Körper zu gewinnen.
Und genau dorthin ist meine Energie geflossen. Bis heute.
Gleichzeitig hat mir diese Zeit gezeigt, wie viel Schönheit auch in herausfordernden Phasen liegen kann: das erste Lächeln nach dem Gips, die berührende Fürsorge unserer Kinder untereinander, eine Traktorfahrt als absolutes Highlight und all die kleinen Momente, die das Herz füllen.
Auch wenn es hier auf Instagram still war, ist im Hintergrund so viel Wunderbares entstanden: eine Outdoor-Kakaozeremonie für meine LaufMamaLauf-Trainerinnen-Kolleginnen, der Start des Kinderyogas im Neropark, eine Wildkräuterwanderung, mein nährender Women Circle und viele wertvolle Familienmomente.
Ich selbst durfte während eines Retreats tief eintauchen – in Stille, Heilung und meine eigene Reise in die Vergangenheit.
Und irgendwann kam dieser erlösende Moment: Der Gips durfte endlich ab. 🤍
Was ich gelernt habe?
Das Leben ist nicht planbar. Und genau deshalb ist ein resilientes Nervensystem so wertvoll.
Zu Beginn dieses Jahres habe ich mir etwas versprochen: Instagram wird niemals mehr Druck in meinem Leben erzeugen. Ich möchte hier erscheinen, wenn meine Energie wirklich da ist.
Denn Yoga und ganzheitliches Coaching bedeuten für mich nicht, ständig sichtbar zu sein. Sondern präsent zu sein. Für das Leben. Für meine Familie. Für mich.
Manchmal bedeutet Wachstum nicht, mehr zu machen. Sondern mutig genug zu sein, eine Pause zuzulassen und darauf zu vertrauen, dass alles genau richtig ist, wie es gerade ist. 🤍
Deine Kathrin