Reitstall Schwalbenhof

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23/05/2023

Die Kleinkriminellenbande 🥰🥰

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Oldies but Goldies: Augen auf beim Pferdekauf

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😃

26/03/2023
13/03/2023
15/02/2023

...ist ja auch alles immer eine Frage des Blickwinkels... 😎😆

aus dem Comic-Kalender "Geschichten vom Pferd 2023" - leider vergriffen, aber ich arbeite schon an dem für 2024 😉

13/02/2023

Donnerstags mit Julie von Bismarck: Selbstbewusste Pferde

Vielen Reitern scheint möglichst weitreichende Kontrolle wichtiger zu sein, als ein mitdenkendes und wenn nötig selbst handelndes Pferd, weshalb das „Unterwerfen“ oder „Unterordnen“ so oft eine so große Rolle spielt.
Ich persönlich bin da außerordentlich vorsichtig und versuche stets mit allen Mitteln, das Selbstbewusstsein des Pferdes zu stärken statt es zu brechen - denn mir haben die Instinkte und Fähigkeiten der Pferde schon sehr oft geholfen.

Wie oft habe ich mich schon in irgendwelchen Wäldern verritten, letztlich einfach die Zügel auf den Hals gelegt und die Pferde nach Hause gehen lassen (meist drehten sie um und gingen zielstrebig in genau die entgegengesetzte Richtung, die ich eingeschlagen hatte).
Einmal passierte mir dasselbe mit einem Pferd, welches über eine prestigeträchtige Auktion verkauft wurde und von seinen Vorbesitzern dann im gleichen Stil weitergeritten worden war. Es war totbrav, wie man so schön sagt, was allerdings bedeutete, dass es, sobald man die Zügel losließ, stehenblieb und keinen einzigen Schritt mehr machte. So auch an diesem Tag im Wald. Wahrscheinlich hätte sein Instinkt auch dieses Pferd nach Hause geführt, aber es war ihm derart ausgetrieben worden, selbst Entscheidungen zu treffen, dass es einfach nur dastand und darauf wartete, dass ich ein Kommando geben würde.
Das war ein ganz furchtbares Gefühl. Nicht nur, weil mir ein weiteres Herumirren bevorstand, sondern auch, weil es mir fast das Herz brach, zu sehen, was aus diesem bildschönen, starken Tier gemacht worden war.
Ein anderes Mal hat ein Pferd sich - und möglicherweise auch mir - das Leben gerettet, als ich in Afrika durch eine Wasserstelle ritt und es plötzlich mitten drin stehenblieb. Ich war nicht amüsiert und tat alles, um es zum Weitergehen zu bewegen, bis ich den Kopf der Schlange sah, die ein paar Zentimeter vor uns durch das braune Wasser schwamm.
Pferde wissen manche Dinge besser als wir und es ist einer der Gründe, warum ich mich auf ihrem Rücken so sicher und geborgen fühle. Das ist für mich sehr viel mehr wert - und sehr viel wichtiger - als unbedingter "Gehorsam". ©Julie von Bismarck

13/02/2023

Aus aktuellem Anlass hier noch einmal:

Es sind nicht die Sporen, es ist auch nicht das Reithalfter oder das Gebiss - es ist einzig und allein der Reiter, der darüber entscheidet, ob die Reitausrüstung als Mittel zur feinst möglichen Kommunikation dient oder zu einer Waffe wird, mit der sich dem Pferd größtmöglicher Schaden zufügen lässt. Weil man sie nicht korrekt verschnallt, oder missbräuchlich benutzt, weil die Ausrüstung genutzt wird, um fehlendes reiterliches Können oder Lücken in der Ausbildung des Pferdes zu kompensieren oder gar, um Leistungen zu erzwingen, die das Pferd, z.B. aufgrund von Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen gar nicht erbringen kann.

Und genau das ist der Grund, warum ich gegen die Verwendung schmerzhafter Ausrüstung bin - im Sinne von: extra schmerzhafter Ausrüstung, die nun einmal über dieses Prinzip funktioniert. Ein Sporn wirkt, weil er dem Pferd in den Bauch sticht, ein Knotenhalfter wirkt, weil die dünnen Schnüre und harten Knoten schmerzhafter/unangenehmer sind, als ein weiches Stallhalfter, eine Kandare/jedes andere scharfe Gebiss wirkt, weil es mehr Schmerz auf dem Unterkiefer/der Zunge/ dem Nasenrücken (Hackamore etc) verursacht, als eine normale Wassertrense. Das Pferd reagiert schneller, weil es schmerzhafter ist. So einfach ist das. Und klar, ein Reiter mit hervorragenden Fähigkeiten packt die Kandare nicht an und versenkt die Sporen nicht bei jedem Schritt/Tritt/Sprung im Pferdebauch - nur, warum dann überhaupt verwenden?
Und das ist das große Problem: Ein wirklich guter Reiter auf einem richtig ausgebildeten, gesunden Pferd, braucht all diese Hilfsmittel nicht. Und in der Hand/am Stiefel eines mit mangelnder Körper- oder Selbstbeherrschung ausgestatteten Reiters werden diese Dinge schnell zu Instrumenten, die das Pferdewohl massiv beschädigen.
Reiten stellt uns vor große Anforderungen - körperlich wie psychisch. Selbstdisziplin und Selbstreflektion sind daher zwei der wichtigsten Eigenschaften, die ein Reiter mitbringen sollte. Ich persönlich versuche auch deshalb immer wieder, so viel wie möglich wegzulassen. © Julie von Bismarck

Adresse

Lechenicherweg 5
Weilerswist
53919

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 22:00
Dienstag 08:00 - 22:00
Mittwoch 08:00 - 22:00
Donnerstag 08:00 - 22:00
Freitag 08:00 - 22:00
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Sonntag 08:00 - 20:00

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