25/12/2025
Beim offiziellen Wiegen lag Eduardo Bajak mit 500 Gramm über dem vereinbarten Gewicht. Diese Abweichung wurde vor Ort transparent angesprochen. Alle Beteiligten wurden gefragt, ob das Gewicht akzeptiert wird, und es gab eine gemeinsame Zustimmung. Auf dieser Basis kam es auch zum Face Off.
Bereits rund eine Stunde vor dem Wiegen haben wir den Promoter offen darüber informiert, dass wir etwa 500 Gramm über dem Limit liegen, und ausdrücklich nachgefragt, ob weiteres Schwitzen erforderlich ist oder ob das Gewicht so akzeptiert wird. Uns wurde klar signalisiert, dass es in Ordnung ist.
Nach dem Wiegen, zu einem Zeitpunkt, an dem Eduardo bereits mit dem Rehydrieren begonnen hatte, erklärte das gegnerische Team überraschend, den Kampf nicht antreten zu wollen. Wir haben unmittelbar angeboten, die vertraglich festgelegte Strafzahlung vollständig zu leisten und eine Lösung im Rahmen der bestehenden Vereinbarung zu finden. Dieses Angebot wurde nicht angenommen.
Erst Stunden später wurde ein neuer Vorschlag unterbreitet, der eine zusätzliche Zahlung von 3.600 Euro sowie ein Zielgewicht von 64 Kilogramm am Folgetag vorsah. Dieser Vorschlag ist aus unserer Sicht nicht seriös. Nach einem extremen Weight Cut auf 62,5 Kilogramm liegt das normale Kampfgewicht eines Athleten bei deutlich mehr als 64 Kilogramm, wenn er sich korrekt ernährt und ausreichend rehydriert. Ein künstlich niedrig angesetztes Zielgewicht hätte Eduardo bewusst daran gehindert, Kraft, Stabilität und Leistungsfähigkeit vollständig zurückzugewinnen und damit keinen fairen Wettkampf ermöglicht.
Unser Anspruch ist es, Kämpfe auf Augenhöhe auszutragen und Lösungen zu finden, die dem Sport gerecht werden. Die vorgeschlagenen Bedingungen entsprachen diesem Anspruch nicht.
Eduardo war vorbereitet und kampfbereit. Wir standen zu unserer Verantwortung.
Es tut uns leid für alle, die sich auf diesen Kampf gefreut haben. Wir sind mindestens genauso enttäuscht wie ihr...