30/04/2022
~Wochen~ ~der~ ~Wahrheit~
Das Minimalziel ist erreicht.
Vor der jetzigen Spielzeit haben der Verein und das Trainerteam für unsere erste Mannschaft als Minimalziel den Klassenerhalt ausgegeben.
Das ist mit dem Spiel gegen Lüdinghausen gelungen.
Bei noch 5 ausstehenden Ligaspielen, also noch möglichen 15 zu vergebenen Punkten, sind wir 10 Punkte von der roten Zone entfernt.
Laut Ridder: „Zwar noch nicht rechnerisch, aber es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht reicht.“
Zum Spiel am Freitag Abend.
Kurzfristig war das Trainerteam noch mal gezwungen, die Mannschaft umzustellen, denn am Abend zuvor beim Abschlusstraining, in der letzten Sekunde des Trainings, verletzte sich unser nomineller Außenverteidiger.
Baris ist in dieser Saison einer der Spieler mit der meisten Einsatzzeit.
So kann man sich vorstellen, dass diese Nachricht so kurz vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft für Ridder war.
Ridder überraschte mit Arlon auf dieser Position, einem Außenstürmer.
Auf Nachfrage beim Trainer, wie hat Dir Arlon als Verteidiger gefallen: „Anfangs paar Schwierigkeiten aber nach der Anfangsphase wurde er von Minute zu Minute besser.
2. HALBZEIT eine absolute Bank und schaltete sich immer wieder in die Offensive ein.“
Diese Umstellung hatte zur Folge, das Hoppi die Seiten tauschen musste.
Wenn man solche „wilden Wechselspiele“ betreibt, kann es nach dem Spiel entweder nur für den Trainer auf den „Deckel geben“ oder „Alles richtig gemacht“ heißen.
Unser Coach: „ Hoppi macht seit Wochen einen grundsoliden Job auf SEINER BAHN. Normalerweise spielt er mit Arlon zusammen, der wird von Hoppi mitgeführt, immer wieder im Spiel gecoacht. Das erwarte ich aber dann auch, wenn die Jungs erfolgreich sein wollen.“
Es war also alles angerichtet, Gegner da, 120 Zuschauer, Flutlicht .
Halbzeit 1 - Nein: Erstmal ein Wort zum gesamten Spiel.
Es war ein Spiel der ganz schwachen Art und Weise von beiden Mannschaften.
Kaum Strafraumszenen, schwache Zuspiele, nix zu sehen von tiefen Läufen.
In der ersten Hälfte spielen wir mit komplett angezogener Handbremse, es ist schon die Bedeutung dieses Spiels zu merken.
Wir sind gefühlt sehr nervös, Luca übernimmt hier und da dann das Tempo und generiert Vorstöße, aber im gleichen Atemzug rücken 2 Jungs nach hinten, um Luca seine Position zu bekleiden, nicht mutig genug, dennoch stimmt die Einstellung.
So plätschert die erste Hälfte dahin 0:0
Halbzeit 2
Wir kommen dann besser ins Spiel, die Ansprache in der Kabine von Ridder und Ibo muss den Jungs wohl die „mentale Anspannung“ genommen haben.
Jetzt passen die Laufwege wesentlich besser, die Außenstürmer finden den Weg in die Halbräume, das defensive Mittelfeld findet die Anspiele in die Tiefe.
Lüdinghausen ist am Schwimmen.
„Olli, was gibt der Mannschaft dann in der zweiten Hälfte den Mut wieder so zu spielen?“
Olli: „Sommer entwickelt sich immer weiter und trägt maßgeblich dazu bei, dass wir jetzt dreimal in Folge zu Null gespielt haben, die Jungs können sich auf Ihn verlassen, das muss ihnen bewusst sein“
In der 83. Minute immer noch 0:0, bekommt der Gegner noch mal eine Halbchance, Olli ruft über den kompletten SpoNo SPIELERRICHE Lösung suchen, geduldig bleiben.
So setzten die Jungs es dann auch eiskalt um, man könnte schon in den Schlussminuten fast sagen die „Pinkeln Eiswürfel“.
Fehlt eigentlich nur noch ein gelupfter Elfer zum 1:0 😅
Wir brauchen dann keinen Elfer, denn wenn es einen Standard gibt und Hoppi ihn tritt, ist es über die komplette Spielzeit immer gefährlich geworden.
Auch gestern in der 97. Spielminute nimmt sich Hoppi den Ball zur Ecke und spielt ihn an die erste 16er-Kante, da wartet der wieder fleißige Lutz, der den Ball dann zu aller Erlösung über die Linie ballert.
1:0, alle rennen auf den Platz, es ist geschafft.
Wie wir in den letzten Berichten schon geschrieben haben, es ist eine Sache der Wahrscheinlichkeit.
Heute belohnen wir uns für eine insgesamt solide Rückrunde.
Mit einem Torverhältnis von 16:18 in der Rückrunde, lässt sich erwähnen, dass ein klarer Trend in der Rückrunde sichtbar wird.
Wir standen schon unter Zugzwang, so Ridder, was soll ich Frau Horn von der Waltroper denn immer sagen, sehr gut gespielt, keine Punkte geholt, wird auch irgendwann unglaubwürdig, auch wenn es so war, sagte unser Choach dann noch.
Olli, wir wissen alle, dass Du kein Freund von einem Sonderlob bist , heute brauchen wir eins: „Dann ein Gennermann, der mindestens 2 Ligen zu tief spielt. : Ich kenne nach Bruno von Roj keinen besseren auf dieser Position.“