Cinquanta Corse #50

Cinquanta Corse #50 Das Kart-Langstreckenteam Cinquanta Corse fährt in der German Team Championship.

GTC Team der ADAC German Team Championship

2013: 2x Gaststarter
2014: Vizemeister BEBA Cup
2015: ADAC Trophy gemeinsam mit Hausexperten.de Motorsport
2016: Vizemeister ADAC Trophy
2017: 6. Platz ADAC Trophy
2018: Vizemeister ADAC Trophy
2019: Vizemeister ADAC Trophy + Aufstieg in die GTC-Klasse
2020: Vizemeister ADAC GTC + Erster Gesamtsieg

Rennbericht – Cinquanta Corse  #50Saisonhighlight in WackersdorfDas große Highlight der Saison 2026 in der German Team C...
15/07/2026

Rennbericht – Cinquanta Corse #50
Saisonhighlight in Wackersdorf

Das große Highlight der Saison 2026 in der German Team Championship stand am vergangenen Wochenende vor der Tür: Das Bavarian 24 Stunden Rennen auf der Kartbahn in Wackersdorf. Nach 24 Stunden sollte sich zeigen, welches Team am besten vorbereitet war und unter härtesten Bedingungen konstant seine Leistung abrufen konnte.

Nach einem schwierigen Saisonstart in Belleben, bei dem wir mit gerade einmal 7 von maximal 60 erreichbaren Punkten deutlich hinter unseren Erwartungen zurückblieben, konnten wir beim zweiten Saisonwochenende in Oppenrod die Trendwende einleiten. Ein Rennsieg und ein dritter Platz brachten uns starke 100 Meisterschaftspunkte ein und katapultierten uns von Platz 13 auf den vierten Rang der Gesamtwertung.

Diesen Aufwärtstrend wollten wir in Wackersdorf unbedingt fortsetzen und den Rückstand von 21 Punkten auf ZAP #153 und Honda Spirit #22 weiter verkürzen.

Doch ein 24-Stunden-Rennen ist eine ganz besondere Herausforderung. Über die gesamte Renndistanz muss einfach alles passen: Auf und neben der Strecke dürfen keine Fehler passieren, das Material muss den extremen Belastungen über 24 Stunden standhalten und die Fahrer müssen die in Wackersdorf üblichen Zwei-Stunden-Stints bei hohen Temperaturen sowie bei Tag und Nacht mit höchster Konzentration absolvieren.

Dabei entscheidet nicht nur die Leistung der Fahrer über Erfolg oder Misserfolg. Hinter jedem Fahrerwechsel, jedem Boxenstopp und jeder Rennrunde steht ein gesamtes Team. Das Kart muss perfekt vorbereitet sein, die Strategie muss über die komplette Distanz funktionieren und die Boxenstopps müssen präzise und fehlerfrei ablaufen. Natürlich muss auch die Versorgung der gesamten Mannschaft während dieser langen Belastungsprobe stimmen.

Nach unserer Anreise am Mittwoch standen die beiden Trainingstage am Donnerstag und Freitag ganz im Zeichen der Setup-Arbeit. Unser Ziel war es, das perfekte Gefühl für die Strecke und das Kart zu entwickeln und die bestmögliche Grundlage für das Rennen zu schaffen.

Am Freitag konnten wir mit einem guten und zufriedenstellenden Setup bereits frühzeitig unser Einsatzkart abstellen. Dadurch blieb genügend Zeit, um alle Schrauben nachzuziehen und die letzten Vorbereitungen zu treffen. So konnten wir mit einer guten Grundlage in das anstehende Rennen starten.

Wir nutzten das frühe Warm-up am Samstag nochmals intensiv, um letzte Details zu überprüfen und sicherzustellen, dass das Setup weiterhin passte und unser Einsatzkart optimal auf das anstehende Qualifying vorbereitet war. Nach den beiden erfolgreichen Trainingstagen wollten wir nichts dem Zufall überlassen und mit einer möglichst perfekten Ausgangslage ins Rennen starten.

Im Qualifying gelang es Nils in seiner 18. von insgesamt 22 Runden mit einer Zeit von 57,481 Sekunden seine Bestzeit zu fahren. Mit Platz 6 gelang uns trotz 4 Zehntelsekunden Rückstand der sicherer Einzug in das anschließende Top-12-Qualifying.

Dort konnten Norman und Joshua einmal mehr zeigen, dass wir uns in diesem besonderen Qualifying auf sie verlassen können. Mit einer starken und konzentrierten Leistung sicherten sie uns den vierten Startplatz für das bevorstehende 24-Stunden-Rennen und verschafften uns damit eine sehr gute Ausgangsposition für die zweimalige Umrundung der Uhr.

Norman erwischte anschließend einen absoluten Traumstart und konnte sich trotz zusätzlichen fünf Kilogramm Ballast (Heavy-Hour-Stint) in den ersten vier Kurven direkt auf Platz zwei nach vorne arbeiten. Diese Position konnten wir allerdings nicht dauerhaft halten, da die Teams, die zu Beginn noch ohne Zusatzgewicht unterwegs waren, ihre Gewichtsvorteile ausspielten und sich im Verlauf des ersten Stints wieder an uns vorbeischieben konnten. Dadurch rutschten wir zwischenzeitlich bis auf Platz 9 zurück, was jedoch gleichzeitig unsere schlechteste Platzierung im gesamten Rennverlauf bleiben sollte.

Gerade in der Anfangsphase mussten wir feststellen, dass unsere Boxenstopps noch nicht das angestrebte Niveau erreichten. Dadurch verloren wir wertvolle Sekunden in der Box, was sich über mehrere Stunden hinweg summierte.

Bis zum Tageswechsel kämpften wir uns zwar wieder nach vorne, lagen aufgrund der verlorenen Zeit aber weiterhin mit zwei bis drei Runden Rückstand auf dem fünften Gesamtrang.

Während einer Pace-Kart-Phase zum Tageswechsel entschieden wir uns, die Reifen zu wechseln. Eine Entscheidung, die sich im weiteren Rennverlauf als entscheidender Wendepunkt herausstellen sollte. Der neue Reifensatz erwies sich als etwas stärker und ermöglichte uns insbesondere in den frühen Morgenstunden sehr schnelle und konstante Rundenzeiten. Mit jedem Stint konnten wir weitere Sekunden auf die Konkurrenz gutmachen und uns Runde für Runde zurück in Richtung Spitze arbeiten.

Unsere Aufholjagd führte uns schließlich bis auf Platz drei vor. Je nach Boxenstoppstrategie der Konkurrenz konnten wir sogar zeitweise den zweiten Gesamtrang übernehmen. Besonders beeindruckend war dabei der enge Kampf mit Racoon Racing #69, die uns über die komplette Renndistanz begleiteten. Vom ersten bis zum letzten Rennkilometer entwickelte sich ein intensiver Zweikampf, bei dem beide Teams nicht nur auf der Strecke immer wieder dicht beieinander lagen, sondern auch in der Box beinahe parallel arbeiteten. Immer wieder trafen sich unsere Boxencrews samt Vorläufer und Anschieber an der Waage.

Als das bis dahin dominierende Team von ATW-Racing, das zu diesem Zeitpunkt bereits mit drei Runden Vorsprung an der Spitze lag, in den Morgenstunden aufgrund eines Lenkradschadens mehrere Runden verlor, war endgültig klar, dass sich der Kampf um den Gesamtsieg zwischen uns und Racoon-Racing entscheiden würde.
Nach dem letzten Tankstopp von Racoon-Racing konnten wir uns einen Vorsprung von rund 45 Sekunden herausfahren. Gleichzeitig wussten wir aber, dass dieser Abstand noch keine Vorentscheidung bedeutete, da auch wir im letzten Fahrerwechsel noch einmal nachtanken mussten. Dennoch war es eine komfortable Ausgangslage, da ein vollständiger Tankstopp normalerweise nur rund 30 Sekunden kostete.

Doch dann passierte genau das, was in einer solchen Situation nicht passieren sollte. Eine weitere Pace-Kart-Phase brachte Racoon-Racing zurück ins Rennen. Unser Vorsprung von 45 Sekunden schmolz innerhalb kürzester Zeit auf lediglich 9 Sekunden zusammen. Zusätzlich absolvierten sie damit ihren zuvor abgesetzten Tankstopp ohne nennenswerten Zeitverlust. Damit war der komplette Vorteil, den wir uns über viele Stunden hart erarbeitet hatten, praktisch neutralisiert.

Nach unserem letzten Boxenstopp, bei dem wir nur noch eine kleine Menge Sprit nachfüllten, war endgültig klar: Die Entscheidung würde in der letzten Stunde ausschließlich auf der Strecke fallen.
Mit 12 Sekunden Rückstand und noch rund einer Stunde Rennzeit war die Hoffnung da, den entscheidenden Angriff doch noch setzen zu können. Doch bereits nach den ersten Runden zeigte sich, dass die Rundenzeiten beider Teams nahezu identisch waren. Mal konnten wir ein Zehntel aufholen, mal war Racoon Racing ein Zehntel schneller.
So blieb der Abstand bis zum Fallen der Zielflagge bestehen, und wir beendeten das Bavarian 24-Stunden-Rennen nach harter Arbeit auf dem zweiten Gesamtrang.
Mit insgesamt 1.424 gefahrenen Runden stellten wir außerdem gemeinsam mit Racoon Racing einen neuen Distanzrekord auf. Ein weiterer Beweis dafür, auf welch hohem Niveau dieses Rennen ausgetragen wurde.

Nach dem Fallen der Zielflagge überwog zunächst die Enttäuschung. Nach diesem Rennverlauf und der Situation kurz vor Schluss fiel es natürlich schwer, den zweiten Platz sofort als Erfolg zu sehen. Wir hatten uns über viele Stunden zurückgekämpft, die Lücke geschlossen und standen nach dem Ausfall der #5 kurz davor, den Kampf um den Gesamtsieg für uns zu entscheiden.

Gleichzeitig müssen wir aber auch klar sagen: Wir können und müssen stolz auf unsere Leistung sein. Ein 24-Stunden-Rennen auf diesem Niveau auf Platz zwei zu beenden, ist alles andere als selbstverständlich.

Rund fünf Stunden vor Rennende war uns bewusst, dass Platz eins nicht zu erreichen war. Dass wir dann aber wenige Minuten vor Schluss den fast schon sicheren Sieg aufgrund eines späten Pace-Karts wieder abgeben mussten, macht es natürlich besonders bitter.

Trotzdem möchten wir dem verdienten Gesamtsieger Racoon-Racing #69 herzlich gratulieren. Ihr habt über 24 Stunden eine unglaublich starke und fehlerfreie Leistung gezeigt und euch diesen Sieg absolut verdient. Der Kampf zwischen unseren beiden Teams war intensiv, hart und spannend, aber gleichzeitig jederzeit fair und respektvoll. Genau solche Rennen machen den Reiz des Langstreckensports aus.

Ein großes Dankeschön geht außerdem an unsere Helferinnen und Helfer, die dieses Ergebnis überhaupt erst möglich gemacht haben. Ohne euren Einsatz vor, während und nach dem Rennen wäre eine solche Leistung nicht möglich gewesen. Jede Vorbereitung, jeder Handgriff in der Box und jede Unterstützung an der Strecke hat seinen Teil dazu beigetragen.

Mit dem zweiten Gesamtrang und dem Sieg in der Sonderwertung konnten wir 82 weitere Meisterschaftspunkte sammeln. Damit gehen wir mit nur noch drei Punkten Rückstand auf Platz zwei in das nächste Saisonrennen in Wittgenborn.

Wenn man bedenkt, wo wir nach dem Saisonstart in Belleben standen, ist diese Entwicklung ein großer Schritt nach vorne. Trotzdem haben wir unser Ziel noch nicht erreicht. Wir haben gezeigt, dass wir wieder um die vorderen Plätze kämpfen können.

Wir nehmen nun den Schwung aus Wackersdorf mit nach Wittgenborn und wollen genau da weitermachen, wo wir beim Saisonhighlight aufgehört haben.

Cheers,
Cinquanta Corse

🏁 Was für ein Wochenende bei der Speed Week der German Team Championship 2026 in Oppenrod! 🔥Das 8h-Rennen am Samstag lie...
26/05/2026

🏁 Was für ein Wochenende bei der Speed Week der German Team Championship 2026 in Oppenrod! 🔥

Das 8h-Rennen am Samstag lief für uns nahezu perfekt: keine Fehler, starke Pace und am Ende der verdiente Sieg! 🥇💪

Im 16h-Rennen konnten wir trotz etwas schwächerer Pace bis zur Unterbrechung am Sonntagabend mit Platz 4 in der Führungsrunde bleiben. Leider machten uns anhaltende Probleme mit der Kette am Montag einen Strich durch die geplante Aufholjagd. Trotzdem haben wir Platz 4 overall und Platz 3 in der Klasse ins Ziel gebracht. 🏎️⚙️

Das Wichtigste: Mit insgesamt 96 Punkten holen wir die meisten Zähler aller Teams an diesem Wochenende und sind nach dem katastrophalen Saisonauftakt wieder voll zurück im Meisterschaftskampf! 🔥📈

Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team für den unglaublichen Einsatz über das komplette Wochenende hinweg! ❤️
Ebenso bedanken wir uns bei unseren Sponsoren HUHN Kunststofftechnik GmbH & Co.KG und DEVK Versicherung Rüsselsheim und Umgebung - Heiko Hermann für die Unterstützung! 🙌

🎄 Frohe Weihnachten von Cinquanta Corse by ACV!Ein herzliches Dankeschön geht an das Orga-Team der GTC und an unsere Spo...
24/12/2025

🎄 Frohe Weihnachten von Cinquanta Corse by ACV!
Ein herzliches Dankeschön geht an das Orga-Team der GTC und an unsere Sponsoren. Die Unterstützung unserer Sponsoren und das Engagement der GTC machen unsere Teilnahme an der Meisterschaft erst möglich. Wir wissen, wie viel Arbeit und Leidenschaft dahinterstecken, und sind stolz, Teil dieser großartigen Serie zu sein.

Wir wünschen allen Fans, allen Teams der GTC, dem Orga-Team und unseren Sponsoren eine besinnliche Weihnachtszeit, erholsame Tage mit Familie und Freunden und einen guten Rutsch ins Jahr 2026!
Wir freuen uns darauf, in der kommenden Saison wieder gemeinsam mit euch Vollgas zu geben.
🏁 Euer Team Cinquanta Corse by ACV 🏁

GTC in Cheb - Ohne Power kein Erfolg! ⚡🏁Das vierte Saisonrennen der German Team Championship 2025 führte die Teams nach ...
05/09/2025

GTC in Cheb - Ohne Power kein Erfolg! ⚡🏁

Das vierte Saisonrennen der German Team Championship 2025 führte die Teams nach mehrjähriger Pause wieder ins tschechische Cheb 🇨🇿. Auf dem traditionsreichen Kurs wollten wir nach unserem soliden fünften Platz in Wackersdorf, dieses mal unter die besten drei fahren🥉. Grundlage dafür sollten fehlerfreie und schnelle Fahrerwechsel 🔄 sowie sichere Tankstopps ⛽ sein, denn genau hier hatten wir in Wackersdorf Zeit verschenkt. Aus Wackersdorf wussten wir: Unser Kart hat das Zeug, vorne dabei zu sein. An diesem Wochenende lag der Fokus aber auch auf dem speziellen Rennmodus. Anders als üblich wurde das Rennen nicht unterteilt, sondern komplett und ohne Unterbrechung am Samstag ausgetragen.

Bereits am Donnerstag konnten die ersten Testrunden absolviert werden. Aufgrund der vielen Leihkart-Unterbrechungen bot die Strecke allerdings kaum Grip 🛞, sodass keine echte Setup-Arbeit möglich war. Zudem waren die Stints auf zwanzig Minuten begrenzt ⏱️. Tim nutzte die Gelegenheit, um die für ihn neue Strecke kennenzulernen. Gefahren wurde die längere Streckenvariante, die im Vergleich zur GTC-Variante einige zusätzliche Passagen bietet. Da aus den Vorjahren bekannt war, dass der Asphalt in diesem Abschnitt schlecht mit dem BEBA-Gummi harmoniert und teilweise aufbrechen kann ⚠️, stand die Entscheidung über die endgültige Streckenführung zu diesem Zeitpunkt noch aus.

Am Freitag war die Strecke exklusiv für die GTC-Karts reserviert 🏎️, sodass die ersten echten Setup-Arbeiten beginnen konnten. Die größte Herausforderung bestand darin, die Reifen ins richtige Arbeitsfenster zu bringen 🌡️. Wie so oft in Cheb, zeigten sich bereits nach wenigen Runden deutliche Verschleißspuren. Mal waren sie innen, mal über die gesamte Reifenbreite zu sehen. Nur durch einen sehr genau abgestimmten Luftdruck ließ sich ein halbwegs akzeptables Reifenbild erreichen. Erschwerend hinzu kam, dass die Temperaturen am Samstag voraussichtlich rund zehn Grad niedriger sein würden 🌬️, was die Wahl des Luftdrucks zusätzlich erschwerte. Klar wurde aber auch: Unser neues Chassis kam im kurvenreichen Infield gut zurecht 💪 und konnte dort überzeugen. Die längere Variante, die am Freitag gefahren wurde, spielte uns mit ihren schnellen Kurven zusätzlich in die Karten. Doch am Abend entschied die GTC-Orga, dass die kurze Variante gefahren wird. Die Gefahr, dass der zusätzliche Abschnitt erneut aufbricht, war zu groß. Damit rückte eine abfallende, lange Linkskurve ins Zentrum des Interesses 🔑. Aus dieser musste man möglichst viel Schwung für den anschließenden Vollgas-Abschnitt mitnehmen, um keine Zeit zu verlieren.

Am Samstagmorgen nutzten Nils und Sandro das Warm-up, um sich auf diese Schlüsselstelle einzuschießen. Doch das Qualifying begann turbulent 🌧️: Ein kurzer, kräftiger Regenschauer verwandelte die Strecke zu Beginn der ersten Session in eine Rutschbahn. Sandro ging mit Regenreifen auf die Strecke und konnte sich früh an die Spitze setzen. Doch die Strecke trocknete schnell ab und die Rundenzeiten purzelten in jeder Runde ⏱️. Wir schwankten immer wieder zwischen den entscheidenden Top 12 und dem Aus. Glücklicherweise überquerte Sandro fast als Letzter die Ziellinie und konnte so bei fast trockenen Bedingungen den 5. Platz erreichen. Nils bestätigte die starke Form mit Trockenreifen und brachte uns schließlich auf Startposition sechs.

Der Rennstart erfolgte mit einem LeMans-Start 🏃➡️🏎️: Fahrer gegenüber den Karts, mit der grünen Flagge sprinten, einsteigen, losfahren. Joshua erwischte einen guten Start 🚀 und machte sofort mehrere Positionen gut. Doch mitten in seinem Stint sorgte ein erneuter Regenschauer für Wirbel 🌧️. Die Frage stand im Raum: Regenreifen oder nicht? Angesichts der Erfahrungen aus dem Qualifying entschieden wir uns gegen einen Wechsel. Eine Entscheidung, die sich als richtig herausstellen sollte ✅, denn der Regen hielt nicht lange genug an, um einen doppelten Wechsel zu rechtfertigen. Im Feld herrschte Uneinigkeit. Manche Teams wechselten die Reifen, andere nicht. Doch am Ende zahlte sich unsere Strategie aus.

Auf trockener Strecke wurde jedoch das Grundproblem offensichtlich: Im Infield war unser Kart stark 💪, auf den langen Geraden fehlte uns schlicht die Motorleistung. Stetig verloren wir zwei bis drei Zehntel pro Runde. Nils brachte es auf den Punkt: „Das Kart liegt top, aber auf der Geraden sind wir chancenlos.“ In der Heavy Hour mit 190 kg Zusatzgewicht setzten wir auf eine andere Reifenstrategie. Statt wie üblich auf einer Seite einen Vorder- und einen Hinterreifen zu wechseln, entschieden wir uns für zwei neue Vorderräder 🛞, um dem bekannten hohen Verschleiß an der Vorderachse entgegenzuwirken. Überraschenderweise zeigte sich beim Wechsel, dass der linke Vorderreifen weniger abgenutzt war, als befürchtet. Verschiedene Teams setzten auf unterschiedliche Strategien, die meisten jedoch auf die bewährte Variante mit einem Vorder- und einem Hinterreifen.

Wir zeigten über das gesamte Rennen hinweg eine fehlerfreie Leistung – sowohl auf der Strecke als auch in der Box 🙌. Es gab keine Strafen, keine technischen Ausfälle und die Stopps waren schnell und sauber. Dadurch konnten wir uns bis ins letzte Renndrittel in den Bereich der Top 5 vorkämpfen. Doch dann spielte das Schicksal erneut eine Rolle 😕. Am Ausgang einer schnellen Kurve löste sich ein Ratterstein, woraufhin diese Stelle mit Pylonen abgesichert wurde 🚧. Mehrfach fuhren Teams die Pylonen um, was zu zahlreichen Gelbphasen führte. Im letzten Stint, als wir auf Platz 5 lagen und die Position eigentlich sicher schien, kam es schließlich durch die Pylonen zu einer Full-Course-Yellow-Phase. Genau dort erlebten wir den Worst Case: In unserer Vierergruppe wurde das vorausfahrende Kart immer langsamer 🐢. Aufgrund der gelben Flaggen war Überholen jedoch verboten 🚫. Am Ende der Gruppe hingen wir fest und konnten nichts tun. Erst als das Kart im Schneckentempo in die Box abbog, durften wir wieder beschleunigen. Da war der Schaden aber längst angerichtet. Mehr als 20 Sekunden waren weg.

Damit war die #16 vom ADAC Südbayern plötzlich direkt hinter uns und die letzten 30 Minuten wurden zu einem packenden Duell um den fünften Platz ⚔️. Mehrfach pro Runde wechselten die Positionen. Im Infield waren wir klar stärker, doch auf der Geraden war die #16 kaum zu halten. Zehn Minuten vor Schluss kam auch noch die #22 von Honda Spirit hinzu, überrundete uns beide und verschaffte der #16 zusätzlich Windschatten 🌬️. Damit waren unsere Chancen, die Position zurückzuholen, dahin. Nach einem intensiven, aber stets fairen Kampf mussten wir uns schließlich mit Platz 6 im Gesamtklassement und Platz 5 in der GTC-Wertung zufriedengeben.

Trotz der Enttäuschung über den verpassten Platz unter den Top 5 des Gesamtklassements überwiegt die positive Erkenntnis 💡, dass das Chassis, die Teamarbeit 🤝 und die Strategie absolut konkurrenzfähig waren. Es war einzig und allein die nachlassende Motorleistung, die uns um den Lohn brachte.

Wir bedanken uns bei der #16 für den fairen und spannenden Zweikampf 👊 und gratulieren gleichzeitig zum Klassensieg 🏆. Ebenso geht ein Glückwunsch an ZAP Racing ( #153) für den Doppelsieg in Wackersdorf und Cheb 🎉. Seid uns aber nicht böse: In Oppenrod wollen wir gerne ein anderes Team ganz oben auf dem Siegertreppchen sehen 🥇. „Drei in Folge“ soll uns bitte niemand so schnell nachmachen.

Bis Oppenrod werden wir alles daransetzen 🔧, dass unser Motor uns nicht noch einmal im Stich lässt. Die Strecke mit ihren vielen schnellen Kurven sollte unserem Chassis liegen 🏎️ und wir hoffen, endlich den Sprung unter die ersten drei zu schaffen. Bis dahin wünschen wir allen Teams eine gute Zeit.

Euer Team
Cinquanta Corse by ACV



German Team Championship GTC
Race-Report.de

Vergebene Chance aufs Treppchen in Wackersdorf: Teamleistung mit Licht und Schatten beim 24-Stunden-Rennen der GTC 🏁⏱️Mi...
04/08/2025

Vergebene Chance aufs Treppchen in Wackersdorf: Teamleistung mit Licht und Schatten beim 24-Stunden-Rennen der GTC 🏁⏱️

Mitte Juli führte das große Saisonhighlight der German Team Championship 2025 unser Team Cinquanta Corse by ACV ins Prokart Raceland Wackersdorf. Beim traditionsreichen 24-Stunden-Rennen wollten wir nach einem soliden Saisonstart mit zwei sechsten Plätzen in Belleben und Wittgenborn erstmals in diesem Jahr ganz vorne mitmischen. Mit dem neuen Chassis hatten wir das nötige Material, um den nächsten Schritt zu machen. Der Plan war klar: Fehler minimieren ✅, die Pace ausnutzen 🏎️ und in der Spitze mitkämpfen 💪.

Doch wie jedes Jahr zeigte sich schnell, dass bei einem 24-Stunden-Rennen deutlich mehr zusammenkommen muss als nur ein schnelles Kart 🛞. Benötigt werden eine starke fahrerische Leistung 🧑‍✈️, eine fehlerfreie Boxencrew 🛠️, kluge Strategieentscheidungen 📋 und auch eine ordentliche Portion Rennglück 🍀, um bei diesem Langstreckenklassiker bestehen zu können. Das wussten wir nur zu gut, denn 2023 hatten wir den Sieg 🏆 mit acht Runden Rückstand zur Rennhälfte nur durch eine perfekte Teamleistung und die richtige Nachtstrategie erringen können. Dieses Kunststück wollten wir nun wiederholen 🔁.

Die am Donnerstag beginnenden Vorbereitungen standen ganz im Zeichen des neuen Chassis. Das Ziel war es, das Kart auf die Besonderheiten des Wackersdorfer Kurses mit seinen vielen schnellen Kurven abzustimmen. Bereits in den ersten Ausfahrten zeigte sich, dass das Chassis in den Hochgeschwindigkeitssektionen hervorragend funktionierte 🚀. Die Rundenzeiten waren vielversprechend ⏱️ und die Stimmung im Team dementsprechend optimistisch 😎.

Am Freitag kehrte dann etwas Ernüchterung ein 😕. Im Vergleich zur Konkurrenz fehlten plötzlich ein paar Zehntel. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass einige Teams noch auf die weichere Reifenmischung aus dem Rennen in Wittgenborn zurückgegriffen hatten. Diese Mischung wurde im Rennen durch eine etwas härtere ersetzt, hatte im Training jedoch einen klaren Vorteil gebracht. Der direkte Leistungsvergleich war also nur bedingt aussagekräftig. Dennoch hinterließ der Freitag seine Spuren, denn das Gefühl, hinterherzufahren, ist nie gut 😟.

Das Qualifying am Samstagvormittag brachte schließlich Gewissheit. Mit einem Rückstand von über sechs Zehntelsekunden verpassten wir nicht nur das Top-12-Qualifying, sondern mussten uns mit Startplatz 13 📉 zufriedengeben. Bei einem so engen Feld war das eine ernüchternde Ausgangsposition. Klar war: Selbst mit etwas Rennglück würde es schwer werden, mit dieser Pace bis ganz nach vorn zu kommen 🧗.

Bis zum Rennstart um 14 Uhr versuchten wir deshalb mit einigen letzten Setup-Anpassungen 🛠️, noch ein paar Zehntel herauszuholen. Gleichzeitig passten wir die Strategie an 📈. Die Besonderheit beim 24-Stunden-Rennen bestand unter anderem darin, dass jedes Team insgesamt 300 Minuten mit Zusatzgewicht auf dem Kart absolvieren musste 🏋️. Wir entschieden uns, einen Teil dieser Pflicht direkt zu Beginn zu erfüllen. So startete Nils mit einem Gesamtgewicht von 190 Kilogramm ins Rennen 🏁. Entsprechend „schwierig“ war der Anfang, und wir fielen zunächst bis auf Platz 21 zurück ⬇️.

Im darauffolgenden Stint, der mit 180 Kilogramm absolviert wurde, begann unsere Aufholjagd 🔁. Von außen betrachtet vielleicht unauffällig, arbeiteten wir uns Schritt für Schritt wieder in Richtung Top Ten vor 🔟. Als die Temperaturen am Abend sanken 🌙, entwickelte sich das Kart immer mehr zum starken Paket. Besonders in den schnellen Streckenabschnitten funktionierte das Chassis weiterhin hervorragend 💨.

In dieser Phase brachte sich das gesamte Team in Stellung. Josh zeigte eine sehr konstante Leistung 🧠, Tim absolvierte einen Dreifach-Stint über 150 Minuten und nutzte die drei zwischenzeitlichen Pace-Kart-Phasen 🚓, um mehrere Positionen im engen Feld gutzumachen. Auch Sandro fand schnell seinen Rhythmus 🎯 und konnte gemeinsam mit Norman auch mit 190 Kilogramm Gesamtgewicht sehr schnelle Rundenzeiten fahren. Gegen 22 Uhr hatten wir uns bis auf die fünfte Gesamtposition vorgearbeitet ⬆️.

Unsere Strategie sah vor, bei kühleren Temperaturen weitere Minuten mit Zusatzgewicht zu absolvieren und gleichzeitig den planmäßigen Reifenwechsel durchzuführen 🔄. Der Wechsel auf einen frischen Satz Reifen war für den Tageswechsel eingeplant. Im Training am Donnerstag war dieser noch problemlos verlaufen, doch im Rennen passierte das Gegenteil ❌. Ein unglücklicher Ablauf kostete uns wertvolle Sekunden ⏳ und warf uns etwas zurück. Dennoch hielten wir uns weiterhin konstant in den Top Fünf ✋. Zwischenzeitlich tauchten wir sogar auf Platz eins der Zeitenmonitore auf 🥇, was jedoch durch unterschiedliche Strategien relativiert wurde. Tatsächlich lagen wir mit einem Rückstand von ein bis zwei Runden hinter den führenden Teams, aber zu jeder Zeit unter den ersten Sechs.

Mit dem Sonnenaufgang 🌅 veränderten sich die Bedingungen auf der Strecke von Minute zu Minute. Die steigenden Temperaturen sorgten dafür, dass die Reifen schneller abbauten 🔥 und unsere Pace spürbar nachließ 🐢. Noch schwerwiegender waren allerdings technische Probleme ⚙️, die plötzlich auftraten. Motoraussetzer sorgten für Unruhe im Team 😟 und führten letztlich zu einem längeren, ungeplanten Boxenstopp 🔧. Dieser kostete nicht nur Zeit, sondern auch den Anschluss an das Spitzenduo 🧍‍♂️🧍‍♂️.

Etwa vier Stunden vor Rennende lagen wir erneut auf Platz sechs, allerdings mit sieben Runden Rückstand auf die Spitze. Nun machte sich der im Vergleich zur Konkurrenz früher angesetzte Reifenwechsel bemerkbar. Die Reifen waren in den letzten Rennstunden nur noch schwer zu bändigen 🛞⚠️. Im Schlussspurt gelang Nils jedoch noch ein Platzgewinn ⬆️, sodass wir das Rennen schließlich auf dem fünften Gesamtrang beenden konnten ✋. Angesichts der Umstände ein ordentliches Resultat ✅, aber dennoch eine verpasste Chance 🥲. Die kleinen Fehler in der Box, der schwache Radwechsel und die technischen Probleme am Morgen kosteten uns ein mögliches Podium 🥉.

Allerdings muss man auch anerkennen, dass selbst ein perfekter Rennverlauf womöglich nicht ausgereicht hätte, um ZAP #153 und Honda Spirit #22 ernsthaft zu gefährden. Beide Teams fuhren ein extrem konstantes Rennen und blieben nahezu fehlerfrei 💯. Der erste GTC-Sieg für ZAP #153 war absolut verdient, und wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg 👏🏆.

Ein großer Dank gilt wie immer der GTC-Organisation für einen reibungslosen Ablauf des Wochenendes 🙏. Ebenso bedanken wir uns bei unseren Partnern und Unterstützern: dem ACV, ACV Limburg e.V., der DEVK Rüsselsheim und HUHN Kunststofftechnik, die uns auch bei diesem Rennen begleitet haben. Ein besonderer Dank geht auch an alle Helferinnen und Helfer im Hintergrund, ohne die ein solches Wochenende gar nicht möglich wäre ❤️.

Für uns heißt es jetzt, die Fehler aufzuarbeiten 🧠, die Abläufe in der Box zu verbessern 🧰 und in Cheb wieder voll anzugreifen 🚀. Der Rückstand in der Meisterschaft beträgt aktuell 45 Punkte, aber bei noch drei verbleibenden Rennen ist noch alles möglich 🔄. Auf Platz zwei fehlen uns nur 32 Zähler und über 150 Punkte sind noch zu holen 📊.

Das nächste Rennen findet am Wochenende vom 15. bis 16. August im tschechischen Cheb statt 🇨🇿. Dort erwartet uns ein 12-Stunden-Rennen, das ausschließlich am Samstag und ohne Rennunterbrechung ausgetragen wird. Ein Format, das unserem Team entgegenkommen könnte 💪.

Bis dahin wünschen wir allen Teams eine gute Zeit und freuen uns auf das Wiedersehen in Cheb 👋
Euer Team Cinquanta Corse by ACV

24 Stunden Vollgas – 100 % Teamgeist! 🏁🔥Unser Team Cinquanta Corse by ACV hat das 24h-Rennen mit Herz, Schweiß und Leide...
25/07/2025

24 Stunden Vollgas – 100 % Teamgeist! 🏁🔥

Unser Team Cinquanta Corse by ACV hat das 24h-Rennen mit Herz, Schweiß und Leidenschaft gemeistert. Jeder einzelne Moment auf der Strecke war nur dank unserer unglaublichen Helfer möglich – ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke für euren unermüdlichen Einsatz! 💪❤️

Ein riesiges Dankeschön auch an die GTC-Orga für ein perfekt organisiertes Event und an unsere treuen Partner und Sponsoren:
den , den , den .ruesselsheim und Huhn Kunststofftechnik – ohne euch würden wir nicht da stehen, wo wir heute sind. 🙏

Gemeinsam für den Motorsport. Gemeinsam als Team.

19/06/2025

Hitze, Regen, Aufholjagd – und wieder P7! ☀️🌧️🔧🏁

Am vergangenen Wochenende fand das zweite Saisonrennen der German Team Championship 2025 auf dem traditionsreichen Vogelsbergring in Wittgenborn statt. Das 12-Stunden-Rennen, aufgeteilt in zwei Etappen mit sieben Stunden am Samstag und fünf Stunden am Sonntag, entwickelte sich einmal mehr zu einem echten Langstrecken-Klassiker 🕛🏎️. Das Parc-Fermée-Reglement zwischen den beiden Renntagen verlieh dem Event zusätzlichen Reiz, denn über Nacht durften keinerlei Arbeiten am Kart durchgeführt werden 🚫🔧.

Bereits am Freitag mussten sich die Teams bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke auf ein anspruchsvolles Wochenende einstellen 🥵. Während für Samstag sogar noch höhere Temperaturen vorhergesagt waren ☀️, kündigten sich für Sonntag kühlere Bedingungen und teils starker Regen an 🌧️. Das richtige Setup zu finden, das bei beiden Wetterextremen funktioniert, war eine der größten Herausforderungen 🔄⚙️.

Mit einem soliden dritten Platz im freien Training blickte unser Team optimistisch aufs Wochenende 💪, auch wenn klar war, dass viele Konkurrenten ihre Karten noch nicht vollständig aufgedeckt hatten 🃏.

Am Samstagmorgen standen zwei Qualifying-Sessions auf dem Programm 🕗. Im Warm-up konnten sich Sandro und Nils nochmals auf dem 1038 Meter langen Kurs einschießen 🎯. In der ersten 20-minütigen Session fuhr Sandro mit einer Zeit von 52,725 auf den fünften Platz – genug für die Qualifikation zur finalen Einzelrunde 🕐. Diese absolvierte Nils, unser Spezialist für das „One-Lap-Shootout“, mit einer Zeit von 53,313 Sekunden ⏱️. Trotz seiner Unzufriedenheit beim Verlassen des Karts bedeutete dies Startplatz 2. Eine hervorragende Ausgangsposition! 🚀

Der Start ins Rennen erfolgte bei brutalen 36 Grad 🌡️, was die Rennleitung dazu zwang, die Fahrzeit pro Stint auf 50 Minuten zu reduzieren ⏳. Joshua meisterte den Start souverän und hielt sich lange in der Spitzengruppe 🏁. Doch bald zeigte sich, dass unser Speed nicht ganz ausreichte, um an der absoluten Spitze mitzufahren 🐢💨. Vor allem in den Rechtskurven verloren wir teils mehrere Zehntelsekunden pro Runde ↩️, was sich trotz fehlerfreier Boxenstopps nicht kompensieren ließ 🔁.

Zur Halbzeit des ersten Tages lag unser Team dennoch stabil in den Top 5 🧩.
Eine Schrecksekunde gab es gegen Ende des Tages ⚠️: Nach einer längeren Pace-Kart-Phase sollte eine Sprintwertung über fünf Runden gestartet werden 🟢. Doch kurz vor dem Neustart fuhr plötzlich der Krankenwagen von seinem Standplatz ins Fahrerlager 🚑, sodass der Neustart im letzten Moment abgebrochen werden musste ❌. Einige Teams reagierten zu spät, was beinahe in einer Massenkarambolage endete 😱. Sandro konnte glücklicherweise über das Gras ausweichen 🌱🏎️.

Wir beendeten Tag 1 auf Platz 7, jedoch mit realistischem Anschluss an die Podiumsplätze 🏆.

Der Sonntag begann wie erwartet mit heftigem Regen 🌧️. Große Pfützen machten den Piloten das Leben schwer 🌊. Die Rennleitung rief frühzeitig ein offizielles Wet-Race aus, wodurch das Setup angepasst und Regenreifen auf der Startaufstellung montiert werden durften 💧🛞. Nils und Sandro konnten zu Beginn des zweiten Rennteils wichtige Minuten von unserem „Heavy-Hour-Konto“ streichen, sodass gegen Rennende nur noch ein kurzer Stint mit 190 kg notwendig war ⚖️.

Mit abtrocknender Strecke kam unser Kart deutlich besser zurecht ☀️➡️, auch die Schwäche in den Rechtskurven wurde spürbar gemildert 🔁. Die Rundenzeiten verbesserten sich stetig ⏱️📈 und wir arbeiteten uns bis auf Platz drei vor 🥉. Ein Podiumsplatz war zum Greifen nah ✊.

Doch beim drittletzten Boxenstopp dann der Rückschlag: Der Tankvorgang verlief problemlos, der Fahrer- und Gewichtswechsel ebenso. Beim Anziehen des Motors riss jedoch die Halterung des Starterseils, sodass der Motor nicht mehr gestartet werden konnte ⛔🔩. Die notwendige Reparatur kostete uns 60 schmerzhafte Sekunden, wodurch der Anschluss nach vorne verloren war ⏲️. Am Ende stand, wie schon beim Saisonauftakt in Belleben, der 7. Gesamtplatz 🏁.

Trotzdem fällt das Fazit diesmal etwas positiver aus ✅. Anders als in Belleben, wo wir nie in Schlagdistanz zur Spitze waren, zeigten wir in Wittgenborn phasenweise das Potenzial für ein Top-3-Ergebnis 🏎️📊. Lediglich die beiden erstplatzierten Teams agierten an diesem Wochenende auf einem eigenen Level 🥇🥈.

Wir gratulieren dem Team MSC Oberflockenbach #34 zu einem absolut verdienten Sieg 🎉 sowie allen weiteren Klassensiegern 🏆. Ein besonderer Dank gilt unseren Sponsoren HUHN Kunststofftechnik, ACV Limburg und DEVK Rüsselsheim für ihre anhaltende Unterstützung 🤝🙏.

Das nächste Rennen ist das prestigeträchtige 24-Stunden-Rennen in Wackersdorf, das in gut einem Monat stattfindet ⏳🗓️. Wir greifen wieder an! 🚀🔥

Bild von Corelie Visser

Adresse

Industriestraße 8
Wackersdorf
92442

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