Mensch-Hund-Rudel Hundeschule in der Städteregion Aachen

Mensch-Hund-Rudel Hundeschule in der Städteregion Aachen Hundeerziehung, Mantrailing, Sport und Freizeit Die Gemeinschaft mit dem Menschen ist aus Sicht des Hundes ein Leben im Rudel.

Meine Philosophie

Der Hund soll in seiner Familie eine soziale Gemeinschaft mit seinem Menschen eingehen können. Die Erwartung des Menschen und das Verhalten des Hundes stimmen jedoch nicht immer überein. Manchmal kommt es durch diese Unterschiedlichkeiten aus Sicht der Menschen, zu "Problemen". Meist handelt es sich allerdings um Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. D

iese beiden Spezies unterhalten sich in "verschiedenen" Sprachen. Mein Ziel ist es, Menschen, ein wenig die "Sprache" des Hundes zu erklären und damit schon einige der Missverständnisse auszuräumen. Ein weiteres Ziel ist es, dass Menschen verstehen, dass unsere Hunde gerne lernen.Das Miteinander ist wichtiger als der absolute Gehorsam. Deshalb lehne ich auch jeglichen Einsatz von Zwangsmitteln ab, die da heißen:

Stachel- oder Würgehalsbänder

Elektroreizgeräte

Sprühhalsbänder

oder sonstiges Zubehör, welches den Hunden Schmerzen zufügt oder sie auch ängstigt. Eberhard Trumler hat zu den Elektroschocks abgebenden Halsbänder gesagt:

"Knöpfchen statt Köpfchen"

Seit ich begonnen habe, mich mit der Philosophie von Jan Nijboer zu beschäftigen, lerne ich täglich dazu. Meine Freude an dieser Art der Erziehung und mein Wissen, möchte ich gerne weiter geben, damit viele Menschen merken, dass Hunde gerne und mit Freude lernen, wenn wir uns bemühen, sie zu verstehen.

23/09/2025
08/09/2025
01/09/2025

Erinnert Ihr euch an Bandit? Er war zu einer Einschätzung bei uns in Viernheim und wurde im Fernsehen bei "Hundkatzemaus" vorgestellt.

Leider hat sich bislang nichts für ihn getan und für den unkastrierten Mischlingsrüde, der nun ca. 1,5 Jahre alt ist, wird weiterhin ganz dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle gesucht.
Ihr würdet uns daher einen großen Gefallen tun, wenn ihr den Post fleißig teilt.

Bandit lebt aktuell in einem Haushalt, in dem sich noch ein weiterer Hund befindet. Leider vertragen sich die beiden nicht, so dass Bandit getrennt gehalten wird und für ihn ist ein Plätzchen in der Waschküche eingerichtet. Das ist natürlich ganz und gar kein Zustand für den armen Kerl, weshalb wir sehr auf Interessenten hoffen.

Bandit hat ein Auge, das andere wurde bereits in jungem Alter entfernt - eventuell hatte er mal einen Unfall. Er ist teilweise recht unsicher unterwegs - sicherlich einerseits bedingt durch die eingeschränkte Sicht. Vor allem aber, weil er in jungem Alter wenig kennengelernt hat.

Er ist neugierig und erkundungsfreudig, kann sehr gut mit Menschen und ist vertrauensvoll. Er lernt schnell und ist ein cleverer Kerl. Was er allerdings wenig bis gar nicht kann, das ist "hündisch". Im Umgang mit Artgenossen benötigt er sehr viel Unterstützung und die Möglichkeit, Erfahrungen mit souveränen Hunden zu sammeln. Inzwischen bleibt er bei Spaziergängen deutlich ruhiger in Begegnungen mit Artgenossen.

Wir wünschen uns für ihn Menschen, die sich mit ihm beschäftigen, die ihn unbesorgt und unbeschwert durchs Leben führen, ihm noch viel zeigen und ihm dabei die nötigen Strukturen geben, so dass er Halt hat.

Idealerweise findet sich ein Zuhause (oder eine Pflegestelle) ohne andere Tiere. Bandit schirmt teilweise seine Menschen ab, was den Kontakt zu Hunden noch erschweren kann.

Wer konkretes Interesse an Bandit hat, schickt bitte unter Angabe der Telefonnummer eine Mail an:
[email protected]

Bandits Schicksal hat uns sehr berührt. Bitte helft mit, dass er gesehen wird 🙏.

Eure Wirs

19/08/2025
05/08/2025

Am 24. August 25 biete ich einen Trail in einem Tierpark an (mit anschließendem Picknick im Park wer möchte)

Teilnehmeranzahl 6 mensch-hund-Teams (Begleitpersonen werden nicht mitgerechnet)

Zur Auswahl stehen zwei Parks:

Wildpark Gangelt (33 km von Würselen/ Eintritt 11,00€ Hunde frei)

Wildpark Schmidt (49 km von Würselen/Eintritt 10,00€ Hunde frei)

Wer interessiert ist bitte melden bis 11.08.25 und entscheiden welcher TP es denn sein soll

Kosten pro Team 35 € (Begleitpersonen sind frei

Anmeldungen ab sofort unter:

[email protected]

0170 9305582

27/07/2025

Schnüffeln ist für alle Hunde natürlich und wichtig

Es hilft ihnen, die Umgebung kennenzulernen und die Sinne zu schärfen und die Neugier zu befriedigen.

Der Hund erschnüffelt Informationen über Menschen, Gegenstände, andere Tiere.

Es fördert
• die Gehirnleistung
• die Aufmerksamkeit
• die Widerstandsfähigkeit
• die Selbstregulierung
• die Selbstsicherheit

Schnüffeln ist also die Fähigkeit, Infos mit Augen, Ohren, Haut, Nase und Mund aufzunehmen.
Deshalb ist es für jeden Hund ausgesprochen wichtig, seine Nase einzusetzen.

Bei meinen Angeboten stelle ich auch immer wieder fest, dass die Hunde zufriedener und selbstsicherer geworden sind durch die Schnüffelarbeit.

23/07/2025
18/07/2025

Nun denn ... ein Statement von unserer Seite

In jedem Fall hätten wir diese Probleme in weiteren Posts thematisiert, aber die Reaktionen unter dem gestrigen Beitrag haben uns veranlasst, das Thema direkt aufzugreifen.

Die französische Bulldogge ist - wie weitere brachyzephale Rassen - eine Qualzucht!
Daran gibt es nichts zu rütteln. Und auch, wenn man das mal in ganz schlimm oder weniger schlimm kategorisiert, bleibt unterm Strich das "schlimm".

Wir kennen keine gesunde französische Bulldogge - aber wir kennen viele Halter, die genau das von ihren Frenchies sagen. Nicht alle rassebedingten Schäden sind immer offensichtlich, bereits im jungen Alte relevant oder führen permanent zu Problemen und dennoch sind sie da.

Milka wurde gestern mehrfach für ihre Nase positiv erwähnt. Allerdings erfolgt dieser Vergleich in der Regel an schlechteren Beispielen. Der Umstand, dass ihre Nase nicht die Kürzeste und ihre Nasenlöcher nicht verschlossen sind, macht den Zustand doch nicht gut. Solche Aussagen werden häufig getroffen mit dem Zusatz "für einen Bully" - für einen Bully hat er/sie eine gute Nase ... für einen Bully schnarcht er/sie kaum.

Man kauft doch auch kein Auto mit Schäden, die der TÜV bemängeln würde und sagt sich "nun, im Vergleich zu einem Auto vom Schrottplatz ist es aber gut."

Es muss in allen Köpfen ankommen, dass Hunde dieser Rassen für ein krankes Schönheitsideal des Menschen leiden. Die Frage darf nicht sein, ob es für einen Bully vielleicht noch ganz okay ist ... die Erkenntnis muss sein, dass sie über Jahrzehnte zu gesundheitlichen Krüppeln gemacht wurden. Man darf sich nicht am schlechtesten Beispiel orientieren ... man muss den Vergleich zu wirklich gesunden Hunden ziehen.

Und bevor nun die ersten Finger zucken, weil sie schreiben wollen "aber der Schäferhund mit seiner Hüfte" oder "der Dackel ist auch viel zu lang und hat zu kurze Beine". Wissen wir, ist aber zum einen gerade nicht das Thema und ändert zum anderen vor allem nichts an der Einordnung der brachyzephalen Rassen. Weil ein Dackel zu lang ist, kann kein Frenchie besser atmen.

Milka ist nicht gesund und eine für einen Bully vielleicht gute Nase reicht nicht aus, um das zu denken. Sie hat rassetypische Baustellen, die bereits teuer waren und das auch wieder werden.

Um Hunden wie Milka ein möglichst beschwerdefreies Leben zu ermöglichen braucht man ein gutes finanzielles Polster und ein Auge dafür, wann die Qual zu groß wird. Das muss einem bewusst sein, wenn man sich für einen solchen Hund entscheidet.

Wir finden, dass wahre Bully-Liebe heißt, dass man sie nicht "züchtet" oder vom "Züchter" kauft. Bei allem Verständnis für den gut gemeinten Ansatz der Rückzüchtung ... wie viele Hunde sollen dann dafür auf der Strecke bleiben, um vielleicht zu verbessern, was über Jahrzehnte falsch gelaufen ist?

Und wir sind auch nicht grundsätzlich gegen seriöse Züchter - nur unsere Definition von seriös ist vielleicht eine andere. Bei einer seriösen Zucht sollte das Tierwohl und die physische und psychische Gesundheit der Tiere deutlich vor der Nachfrage auf dem Markt stehen.

Da wir bereits Anfragen für Milka und ihre Welpen erhalten haben, möchten wir noch einmal erwähnen, dass sie natürlich noch nicht in der Vermittlung sind. Wir führen auch keine Wartelisten. Hier und auf unserer Homepage werden wir bekannt geben, wenn wir mit Interessentengesprächen beginnen, um dann für alle Menschen zu finden, denen die Problematik bewusst ist und die sich deswegen oder auch trotzdem für einen Frenchie entscheiden.

18/07/2025

Guten Morgen, am 3.8. Biete ich einen Stadttrail ab 10 Uhr an.
Treffpunkt ist in Burtscheid
Anmelden könnt Ihr Euch sofort
Kosten 20€ pro Team
Margot's Schnüffelschule

13/07/2025

Netzfund

Der Bus meines Lebens – wer fährt mit?
Ich habe einen Bus und damit fahre ich durch mein Leben. Dem Chauffeur gebe ich Anweisungen. Ich bleibe dann stehen, wenn ich stehen bleiben möchte. Ich fahre weiter, wenn ich weiterfahren möchte. Ich öffne die Türen und lasse Menschen einsteigen, wenn ich das will. Ich schließe die Türen, wenn ich das will und lasse Menschen aussteigen, wenn sie oder ich das möchten.
Es ist der Wille, der hier präsent ist. Lange Zeit habe ich unterschiedliche Menschen in ‚meinem Bus des Lebens’ mitfahren lassen. Ein fataler Irrtum, bis ich vernommen habe: „Du hast es selbst in deiner Hand. Du entscheidest und differenzierst, mit wem du dein Leben gestalten und leben möchtest!”
Im Bus meines Lebens gibt es Menschen, die so sind, wie ich es mir vorstelle und die mir wirklich guttun. Gleichgesinnte, wahre und ehrliche Freunde, Vertraute, Verbündete und Weggefährten. Ich entscheide selbst, wie lange jemand in meinem Bus mitfährt, oder ob es Zeit ist Abschied zu nehmen und an der nächsten Haltestelle ausgestiegen werden muss. Vielleicht wird sogar eine Notbremsung eingelegt, weil Grenzen überschritten wurden. Mit sanfter Gewalt wird dann zur Tür hinausgewiesen.
Es steht mir zu, mich von Menschen zu trennen, die mir nicht guttun. Es steht mir zu, mich mit Menschen zu umgeben, die ich lieb gewonnen habe und die mit mir dieselben Werte vertreten.
Der Bus des Lebens ist mein Vehikel. Ich habe das Kommando und bin verantwortlich. Verantwortlich für das Klima dass im Innersten herrschen soll. Ich bevorzuge empathische Menschen. Ich mag meine Weggefährten. Wir sind schon länger miteinander unterwegs und manchmal geschieht es, da muss dann doch jemand aussteigen. Dann spüre ich diese Abschieds- und auch enttäuschenden Tränen.
Ich fahre weiter und sehe am Fahrbahnrand einen anderen Menschen stehen. Ich lade ihn ein mitzufahren und erfahre, dass er von seiner letzten Busfahrt unsanft hinausgeworfen wurde. Wir hören alle aufmerksam zu und erwidern seine Gedanken- und Lernerfahrungen, die er einstweilen dort am Wegesrand machen durfte. Am Sozius sitzend begutachte und beäuge ich. Achtsam und kritisch. Ist das jemand, den*die ich in meinem Bus mitfahren lasse und wenn ich mich dafür entscheide, in welcher Reihe wird er*sie Platz nehmen können?
Am besten ich erkläre gleich zu Beginn die Spielregeln:
* Empathisches und achtsames Miteinander
* Humor
* Vertrauen
* Treue
* Ehrliche Freundschaft
* Respekt – du wirst es bemerken, wenn er unterschritten wurde.
Ich strecke diesem Menschen der einsteigen, meine Freundschaft, Liebe und mein Vertrauen haben möchte, die Hand entgegen und ich sage: „Ich begrüße dich in meinem Bus des Lebens. In welcher Reihe möchtest du gerne sitzen?”
Gefunden im Internet
© die kunst der perspektive 2021-05-07

10/07/2025

Sommerfest am 07. September 25 ab 15 Uhr
Das Sommerfest ist für Freunde, Bekannte und Kunden die gerne mit uns feiern, lecker essen und gute Gespräche führen möchten.
Ab 15 Uhr gibt es Süßes, Saures, Flüssiges und Gegrilltes
Für das „Rettungskörbchen eV“ sammel ich wieder
Die Spendenbox ist dafür im Einsatz
Wo? Krottstr 22 Würselen
Wir würden uns freuen, Euch begrüßen zu dürfen.
Bitte kurze Mitteilung, wer kommt, damit wir genug Würstchen, Getränke und Kuchen haben.
Tel/WhattsApp 01709305582

08/07/2025

das habe ich bei The Real Pack gefunden

Vor ein paar Jahrzehnten war es in Südspanien nicht ungewöhnlich, dass Hund und Mensch morgens gemeinsam das Haus verließen. Der Mensch ging arbeiten, der Hund ging seinen eigenen Wegen. Abends war der Hund meist schon wieder daheim. Niemand machte sich Sorgen, ob er sich verlaufen hat oder Unsinn anstellen könnte – solche Hunde taten das einfach nicht.
Sie hatten ein inneres Gefühl für richtig und falsch, was zur Gesellschaft passte. Sie mussten nicht per Kommando gesteuert werden, denn sie lebten so, dass es keine Konflikte gab.
Wann geben wir Kommandos? Wenn ein Hund – aus unserer Sicht – vom „Richtigen“ abweicht. Wir definieren, was richtig ist, denn wir kennen die gesellschaftlichen Regeln. Aber wie haben das die alten Spanier geschafft – ganz ohne deutsches Hundetraining?
Sie haben dem Hund Rückmeldung gegeben. Wenn aus ihrer Sicht etwas falsch war, haben sie es dem Hund gezeigt. Der Hund hat sich gemerkt, was richtig ist – und es beim nächsten Mal beibehalten.
Heute heißt es oft, der Hund sei nur instinktgetrieben: Er startet zur Katze, erschrickt, springt, reagiert auf Reize wie ein wildes Tier ohne Kontrolle. Und weil wir meinen, er wisse es nicht besser, greifen wir mit Kommandos ein.
Doch ein Kommando erreicht das Unterbewusstsein – nicht den Verstand. Der Hund reagiert impulsiv, nicht bewusst. Nur wenn er aus eigenem Antrieb handelt, kann er überhaupt etwas verstehen und daraus lernen.
Wie funktioniert ein Hund?
Reize erzeugen Gefühle. Gefühle lösen Instinktverhalten aus. Das heißt: Das Unterbewusstsein richtet den Körper aus – Ohren, Rute, Maulspalte, Augenbrauen, Tasthaare zeigen, was innerlich passiert. Erst diese Bewegung wird vom Hund bewusst wahrgenommen – dann setzt ein Entscheidungsprozess ein: Will ich das wirklich? Oder ändere ich es? Diese Selbstkorrektur ist Impulskontrolle, Frusttoleranz, Selbstbeherrschung – und sie ist bewusst.
Wenn wir nun Verhalten belohnen und mit einem Wort koppeln, verstärken wir eine biologische Erwartung: Die Vorfreude auf die Belohnung übersteuert die eigene Entscheidung. Das Verhalten wird schneller, exakter, erregter – aber nicht verstanden.
Der Hund lernt dabei nicht, was falsch war. Er folgt nur dem Versprechen auf Belohnung – nicht dem eigenen Urteil. Bei echter Sozialkommunikation müsste er merken: „Das war nicht gut für unser Miteinander.“ Und dieses Gefühl müsste fürsorglich sein – nicht strafend.
Schimpfen bringt denselben Effekt wie ein Kommando: Es ist für den Hund wie ein Blitz aus heiterem Himmel – unverstanden, abrupt. Er weicht aus, aber weiß nicht warum. Die Lernerfahrung fehlt.
Was also tun? Rückmeldung im Alltag – im Kleinen, nicht erst in der Krise. Im sicheren Rahmen kann der Hund sich ein inneres Richtig-Falsch erarbeiten. Wir stimmen uns ab: Läuft der Hund links, gehe ich nach rechts. Zieht er vor, bleibe ich stehen. Sehe ich etwas, das wir nicht anfassen, gehe ich angeekelt oder schockiert weg.
Peinlich? Vielleicht.
Aber verständlich für den Hund. Und sein Gedächtnis ist stark – einmal reicht.
Stell dir vor, du lebst so mit einem Welpen.
Ja, draußen gibt es Leinenpflicht, Gefahren, Regeln. Aber bevor du dorthin gehst, hast du im Idealfall wochenlang Rückmeldung gegeben. Dein Welpe hat gelernt, was in eurer Welt richtig ist – ohne Zerren, Zwicken, Locken, ohne hohe Stimme oder Leckerli.
Dann bekommst du einen freilaufenden Hund, der dir durch Ablenkung folgt – nicht nur als Welpe, sondern auch in der Pubertät. Denn Richtig und Falsch wird in der Pubertät nicht gelöscht. Nur die mühsam trainierten Fernsteuerungen werden dann oft über Bord geworfen.
Unsere Hunde sind nicht mehr sozial kompetent – weil wir sie dressiert haben, statt ihnen etwas beizubringen. Kein Wunder, dass wir sie heute für reizgetriebene Trottel halten, die ohne Kommando nichts können. Aber das haben wir ihnen antrainiert.
Und wenn's schiefgeht? Dann suchen wir Ausreden: Vermehrer, Auslandshunde, Rasse, Genetik, Vorbesitzer, der x-te Hundetrainer.
Aber warum schaffen es ausgerechnet die Hunde ohne Training, konfliktfrei mit dem Menschen zu leben, sich nicht zu verlaufen, sich nicht ständig zu kloppen?
Ich sehe es in meinen Seminaren: Hunde, die erkennen, wer Stress macht, und versuchen, den anderen runterzubringen. Aber sie haben keine feine soziale Sprache gelernt – nur grobe Lösungen: hinterherrennen, ins Genick springen, bellen, schreien. Fast wie streitende Menschen.
Viele nennen das „Spielverhalten“. Ist es aber nicht. Es ist verarmte Sozialkultur – weil niemand ihnen je erklärt hat, was falsch ist. Stattdessen nehmen wir ihnen die Möglichkeit, mit dem richtigen Gefühl eine Erinnerung zu verankern. Und so fehlt ihnen der innere Marker: „Das tun wir als Rudel nicht – wir haben eine andere Lösung.“

Ein Beitrag von RealPak

Adresse

Krottstraße 22
Würselen
52146

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00

Telefon

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Meine Philosophie Der Hund soll in seiner Familie eine soziale Gemeinschaft mit seinem Menschen eingehen können. Die Gemeinschaft mit dem Menschen ist aus Sicht des Hundes ein Leben im Rudel. Die Erwartung des Menschen und das Verhalten des Hundes stimmen jedoch nicht immer überein. Manchmal kommt es durch diese Unterschiedlichkeiten aus Sicht der Menschen, zu "Problemen". Meist handelt es sich allerdings um Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Diese beiden Spezies unterhalten sich in "verschiedenen" Sprachen. Mein Ziel ist es, Menschen ein wenig die "Sprache" des Hundes zu erklären und damit schon einige der Missverständnisse auszuräumen. Ein weiteres Ziel ist es, dass Menschen verstehen, dass unsere Hunde gerne lernen. Das Miteinander ist wichtiger als der absolute Gehorsam. Deshalb lehne ich auch jeglichen Einsatz von Zwangsmitteln ab, die da heißen: Stachel- oder Würgehalsbänder Elektroreizgeräte Sprühhalsbänder oder sonstiges Zubehör, welches den Hunden Schmerzen zufügt oder sie auch ängstigt. Eberhard Trumler hat zu den Elektroschocks abgebenden Halsbänder gesagt: "Knöpfchen statt Köpfchen" Seit ich begonnen habe, mich mit der Philosophie von Jan Nijboer zu beschäftigen, lerne ich täglich dazu. Meine Freude an dieser Art der Erziehung und mein Wissen, möchte ich gerne weiter geben, damit viele Menschen merken, dass Hunde gerne und mit Freude lernen, wenn wir uns bemühen, sie zu verstehen.