29/08/2026
In Roding geht es los zu dieser fast 24 km langen Etappe bis Nittenau.
Direkt in Roding ist das Wasser relativ seicht, doch dann wird es wieder tiefer. Man sieht die Wallfahrtskirche Heilbrünnl, die zu den 13 Wallfahrtskirchen im Bistum Regensburg gehört, die mit Quellen in Verbindung gebracht werden.
Rechts ragt die Burgruine von Regenpeilstein auf.
Ein kurzes Stück weiter, bevor man umsetzen muss, falls die Ampel der Bootrutsche auf Rot ist, ist rechts im Felsen eine Muttergottes. Falls jemand dort länger beten möchte, praktischerweise ein Campingstuhl aufgestellt.
Schnell wird der Regen bei Dicherling.
Hier muss man umtragen, wird aber nach dem Wehr von der Strömung flott mitgenommen, doch bald wird der Fluss wieder zahm.
Außer Anglern, die freundlich grüßen, wenn man nicht in die Leinen fährt, sieht man keine Häuser oder Menschen.
Urbaner wird es erst bei Kirchenrohrbach, dass man auf dem Berg rechts sieht, dann kommt Walderbach mit dem imposanten Kirchenbau, gleich darauf Reichenbach mit dem dominanten Kloster auf dem Berg. Hier kann man die Bootstreppe nehmen.
Weiter geht es nach Tiefenbach, hier ist das Umtragen sehr schwierig, denn es ist ein Spießrutenlauf mit den Erdwespen. Witzigerweise ist das Warnschild erst wieder beim Einstieg. Hier verlässt man den Landkreis Cham und befindet sich ab jetzt im Landkreis Schwandorf.
Bevor man auf die Zielgerade nach Nittenau paddelt, wird es noch einmal ganz, ganz still am Fluss. Den größten Teil der Strecke ist von Strömung nichts zu spüren und oft hat man das Gefühl von Gegenwind.
Frösche, Graureiher, Schwäne, mit denen man sich auf der Strecke ein Rennen liefern kann, Fischotter und noch viele andere wunderschöne Tiere gibt es hier zu sehen.
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