01/05/2025
𝗪𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗯𝗲𝗹𝗲𝗯𝘂𝗻𝗴, 𝘄𝗼 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝘁𝗼̈𝗿𝗰𝗵𝗲 𝗸𝗹𝗮𝗽𝗽𝗲𝗿𝗻
𝐻𝑎𝑛𝑛𝑎ℎ 𝑢𝑛𝑑 𝑉𝑎’ 𝑃𝑒𝑛𝑠𝑖𝑒𝑟𝑜 𝑒𝑟𝑙𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑠𝑝𝑜𝑟𝑡𝑙𝑖𝑐ℎ𝑒 𝐸𝑟𝑛𝑒𝑢𝑒𝑟𝑢𝑛𝑔: 𝑒𝑟𝑠𝑡𝑒 𝑆-𝐷𝑟𝑒𝑠𝑠𝑢𝑟, 𝑒𝑟𝑠𝑡𝑒𝑟 𝑇𝑟𝑖𝑢𝑚𝑝ℎ!
In den sattgrünen Wiesen-Auen zwischen Aller und Leine, dort, wo sich die Störche, wie sonst nirgends in niedersächsischen Gestaden, die Schnäbel reiben und laut vernehmbar klappern was ihre natürlichen Geräusch-Frequenzen hergeben, dort, unweit des beschaulichen Fleckens namens Essel - zehn Kilometer westlich von Schwarmstedt gelegen - fand heute nachmittag eine sonderlich emotional-geprägte, sportliche Zusammenkunft zweier Lebewesen statt, die weiland hierzulande Schlagzeilen und anderweitige rauschvolle Gefühlsregungen ausgelöst hatte: 𝗛𝗔𝗡𝗡𝗔𝗛 𝘂𝗻𝗱 𝗩𝗔’ 𝗣𝗘𝗡𝗦𝗜𝗘𝗥𝗢 fanden sich gemeinsam auf dem Viereck wieder, um sich alter sportlicher Annehmlichkeiten zu erinnern. Eine der richtenden Damen protokolierte denn auch: „Es ist schön, dass der Hengst mit dieser Reiterin nunmehr auch in der S-Klasse zu sehen ist!“Nach dreiwöchigem Beschnuppern fiel die neuerliche sportliche Wiederbegegnung nach fast dreijähriger Abstinenz denn beileibe großzügig, weil vielversprechend aus: jene 73,214 % sind fürs Erste denn einmal ein willkommener Aufgalopp für verheißungsvolle zukünftige Aufgabenstellungen. Keine Frage, es war die kleinste, die leichteste aller S-Rituale (S 3), aber immerhin: mit Achter-Noten geizte das urteilende Triumvirat nicht.
Auch keine Frage: der Fehlerteufel fand sich (noch) im Detail; insbesondere in den Galopp-Reprisen ist das Potential des Hengstes bei weitem nicht ausgeschöpft: die Pirouetten saßen, die Wechsel bedürfen hier und da noch einer gewissen stabilisierenden Nachhaltigkeit.
Gleichwohl: Wir hatten ein flammendes Erlebnis und manch ein Beobachter dieser sportlichen Erneuerung fand sich wieder in lebendiger Erinnerung zu Beginn dieser 20er-Jahre. Geschichte schreibt sich eben fort, oftmals in freudiger Prägung!