15/04/2025
Teil5: Die Trainingseinheit
Ausführung des Trainings
Das eigentliche Training sollte stets sauber, langsam und kontrolliert ausgeführt werden.
Das Arbeiten mit zu großen Gewichten und schnelle, schwungvolle Bewegungen führen nicht nur zu einer schlechteren Effektivität des Trainings, sondern können auch das Risiko für Verletzungen erhöhen.
Atmung beim Krafttraining
Die korrekte Atmung ist ein essenzieller Aspekt beim Krafttraining. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Trainierende beim Heben schwerer Gewichte eine Pressatmung ausführen, was zu hochroten Köpfen und gestauten Hals- und Stirnvenen führt.
Obwohl diese Technik eine Stabilisation des Mittelkörpers fördert (siehe Valsalva-Mechanismus), birgt sie gesundheitliche Risiken. Daher sollte das Hauptaugenmerk auf einer fließenden Atmung liegen, insbesondere am Ende eines anspruchsvollen Satzes.
Fokussierung und Bewusstsein beim Krafttraining
Während des Krafttrainings ist es wichtig, sich auf die Zielmuskulatur zu konzentrieren und diese gezielt anzusteuern. Um das zu erreichen, sollte man ein grundlegendes Verständnis der menschlichen Anatomie haben, einschließlich der Ursprünge, Ansätze, Verläufe und Funktionen der Muskeln. Das Wissen ermöglicht es Trainierenden, die richtigen Muskeln anzusteuern, selbst bei Übungen, die oft schwierig sind.
Cool Down beim Krafttraining
Am Ende einer Trainingseinheit ist es wichtig, sich Zeit zum Abkühlen (Cool Down) zu nehmen. "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", wie Sepp Herberger einst sagte. Diese Phase kann durch leichtes Cardio-Training auf dem Ergometer, Stretching, und self-myofascial Release ergänzt werden.
Zusätzlich können auch passive Maßnahmen wie Sauna, Massage oder die Verwendung von Sportgels angewendet werden.
Diese Maßnahmen sollen die Regeneration unterstützen, die neben ausreichendem Schlaf auch durch eine geeignete Ernährung gefördert wird.