20/03/2022
HOW TO: EINGLIEDERUNG TEIL 2
Kam kam also an und zuerst auf ein Paddock, er wälzte sich sofort und dann kamen schon einige um über den Zaun mal "Hallo" zu sagen. Alles völlig normal und ohne Probleme.
Ich machte mir. erst etwas Sorgen, was der kleine, schwarze Macho wohl in der Box so zu seinem Nachbarn, meine Zwergi sagen würde. Wie sich jedoch herausstellte, was das nicht das Problem. Zumindest nicht direkt. Die zwei Wallache haben sich nämlich ZU gut verstanden.
Das bedeutete, das Kam am nächsten Tag schon kaum auf das Einzelpaddock wollte und auf diesem auch nur, wie der Löwe im Käfig, hin und her tingelte.
Weil das nicht die Lösung war, kam er zuerst wieder in die Box, damit er zumindest mal Heu fressen konnte. Dafür war er außen nämlich zu aufgeregt.
Also wollten wir ihn am nächsten Tag in die Herde tun, damit er erkennen konnte, dass es mehr Kumpels außer den Zwergi gibt.
Aber auch da zeigte sich das Problem.
Wir haben einen vorderen befestigten Bereich. Da dieser aber schnell zu eng wird, machen wir ihn eigentlich immer zu, damit es nicht zu ungünstigen Situationen und somit Verletzungen kommen kann. Dieser Bereich war dadurch aber zwischen Kali und dem Zwerg und das war ein Problem. Kam akzeptierte unsere Bänder nämlich nur, wenn wir. zu dritt mit Peitschen da standen.
Die anderen Pferde und das riesige Paddock waren ihm egal. alles was zählte war der Zwerg......
Keine Eingliederung ist wie die andere und dieses Beispiel zeigt wunderbar, wie individuell Pferde sind, aber auch, wie sehr sich die Mühen jedes Mal lohnen!
Fortsetzung folg....