20/07/2019
Nach 5-jähriger Abwesenheit ging es am frühen Samstagnachmittag auf ins urbane Rodershausen zum dortigen Turnier samt anschließender Beach Party. Bereits beim Eintreffen des Busses kam ein leichtes Retro-Flair auf, als wir den Busfahrer erblickten. Hat der gute Branko uns doch bereits zu so einigen Touren durch die Eifel kutschiert und er ist und bleibt einfach ein super Typ. Das Spielfeld wurde von der traditionellen "Kuhweide" zum Bedauern aller in einen Kunstrasenkäfig verlegt, in dem mit drei gegen drei gespielt wurde. Die lustige Lümmelbande wurde freudigerweise tatkräftig unterstützt vom als Coach agierenden Helmut "Holzbein" Hettinger, der im Stile eines Schachgroßmeisters die beiden Mannschaften geschickt dirigierte. Mannschaft 1 (mit Phippsi, Hase, Paddy, Lukas, Tommy Lex und Flo K., der wieder einmal bewiesen hat, dass er besser pfeift als er spielt) konnte ihr erstes Spiel gegen den SC Geichlingen ca. 3 Minuten offen gestalten (bis zum Stand von 3:3), bevor es in den restlichen sieben Minuten eine Flut an Gegentoren gab und das Spiel mit 3:9 verloren wurde. Gerade im konditiononellen Bereich gab es wiederholt extreme Defizite, deshalb empfahl uns Coach HH (gesprochen "dabbel Äitsch") eine strenge Viezkur für Spiel Nummer 2. Um die Versorgung mit diesem wertvollen Gut kümmerte sich Julia (seit neuestem unter dem Decknamen Coach J mit der Mission, die von akuter Adipositas betroffene Sirzenicher III auf Vordermann zu bringen, betraut) aufopferungsvoll. Vielen Dank dafür! Im zweiten Spiel wurden uns vom späteren Turniersieger Vianden (die einfach einen geilen Fussball gespielt haben... Muss man auch mal sagen...) die Grenzen aufgezeigt wobei wir uns mit 4:7 recht gut geschlagen haben. Somit war das Turnier bereits recht früh zu Ende. Mannschaft 2 (Senf, Niklas, Sven, Theis, André, Stefan S., und Juul) schaffte es dagegen bis ins Halbfinale. In einer rein sportlich betrachtet leichteren Gruppe konnten die Jungs beide Spiele gewinnen. Der vor der Saison vom Tschechischen Quidditch-Meister SC "Goldener Schnatz" Krusovice verpflichteten Sven "Harry" Kersch zeigte dabei, dass er gerade auf Kleinfeld eine absolute Verstärkung ist. Aber auch unsere gestandenen Recken, allen voran die Melange in der Verteidigung, bestehend aus Leuchtturmtheis und Eisenfußpetry ll (korrekt, der Erste dieses Namens ist sein Vater, der Herstheler Gerd) schmissen wieder alles in die Waagschale. Dem blitzschnellen Konterspiel über die Flügel konnte man zeitweise richtig gut zugucken. In Halbfinale und Spiel um Platz 3 konnte man dann jedoch erste körperliche wie geistige Ausfallerscheinungen sehen. Das passiert, wenn die Kur nach hinten los geht. Folglich gingen beide Partien verloren. Nach einem ausgiebigen Poolbesuch und romantischer Dusche ging es dann in die dritte Halbzeit, die uns, wie eigentlich immer, äußerst gelungen ist. Die Bandbreite des DJs war mit etwas Unterstützung recht gelungen und gerade André bezirzte die Mitmenschen mit seinem mehrere Oktaven umfassenden Gesangsrepertoire. Mit einigen weiteren Getränken kann man dann auch Lieder wie "Saufi, saufi, saufi, saufi, ich feier richtig hart, ich bin ein Saufautomat" oder den "Bierkapitän" ertragen... Nach erfolgreich absolvierter Heimfahrt konnten alle glücklich und zufrieden in ihre Bettchen gehen. Ich frage mich ja beim Schäfchen zählen zum einschlafen immer, ob Schäfer bei ihrer Inventur auch müde werden...
Das war es für diese HFC Saison erstmal mit Fußball.