20/04/2026
*Heimspiele des SV Todesfelde finden in Bad Schwartau und Lübeck statt*
Nun herrscht endlich Klarheit: Die Heimspiele des SV Todesfelde in der 2. Alsco Handball-Bundesliga finden in Bad Schwartau und Lübeck statt. Nach intensiven Gesprächen konnten die Verantwortlichen entsprechende Einigungen erzielen, dass sowohl die Ludwig-Jahn-Halle in Bad Schwartau als auch die Hansehalle in Lübeck als Heimspielstätte zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Abnahme durch die Handball Bundesliga Frauen (HBF) und den Deutschen Handballbund (DHB) ist bereits erfolgt bzw. wird in Kürze erfolgen.
*Doppelspieltage sollen im Fokus stehen*
Der Doppelspieltag am 14. März mit dem VfL Lübeck-Schwartau hat eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft der Frauenhandball insbesondere im Lübecker Einzugsgebiet entwickeln kann. Mehr als 1.000 Zuschauer verfolgten in diesem Rahmen das Kreisderby zwischen dem SV Todesfelde und dem SV Henstedt-Ulzburg. Genau aus diesem Grund sollen auch in der anstehenden 2. Liga-Saison solche Doppelspieltage eine zentrale Rolle einnehmen. Der Kooperationspartner VfL Bad Schwartau signalisierte genauso wie der Männer-Zweitligist VfL Lübeck-Schwartau Interesse daran, solche Events durchzuführen. Darüber hinaus stehen die SVT-Verantwortlichen diesbezüglich aber auch mit einem anderen Lübecker Verein im engen Austausch. Fest steht jedoch: Die Doppelspieltage sollen für alle Beteiligten echte Highlights werden.
*Hohe Anforderungen an die Halle, wenige Möglichkeiten*
Einige fragen sich an dieser Stelle womöglich: Warum finden die Heimspiele nicht ortsnäher an Todesfelde statt? Die Frage lässt sich recht simpel und einfach beantworten. Die Anforderungen, die der DHB und die HBF an eine Spielstätte in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands stellen, sind enorm. Die meisten Hallen in der Umgebung, beispielsweise die Sporthalle am Städtischen Gymnasium in Bad Segeberg, fallen schon alleine wegen der geforderten Mindestkapazität von 450 Zuschauern aus dem Raster. Andere Sporthallen verfügen entweder nicht über die vorgeschriebenen Abmessungen des Hallenbodens oder können andere Vorschriften nicht erfüllen. Eine Halle, die die Anforderungen erfüllt hätte, befindet sich aktuell leider im Sanierungsprozess und steht somit nicht zur Verfügung: die Kreissporthalle in Bad Segeberg. „Wir haben als Team wirklich alles versucht, um die bestmögliche Lösung für den SV Todesfelde und insbesondere seine vielen Fans zu finden. Wir haben über viele Wochen intensive Gespräche mit Vereinen, Bürgermeistern und weiteren Personen aus der Politik geführt, wo wir wirklich einen großen Zuspruch erfahren haben, dass Zweitligahandball insbesondere in Bad Segeberg und Lübeck gewollt ist. Am Ende mussten wir aber feststellen, dass uns im gesamten Kreis Segeberg keine adäquate Sporthalle zur Verfügung gestanden hätte und wir somit sehr dankbar sind, dass uns die Möglichkeiten in Bad Schwartau und Lübeck geboten werde.“ fasst Florian Haupt, Leiter der Leistungssportabteilung im SVT, die Bemühungen zusammen, die das Orga-Team um den Sportlichen Leiter Tim Aldenhövel, Teammanager Dirk Grabowski und Holger Böhm sowie Angela Giacomin aus dem SVT-Vorstand bewerkstelligt haben. Der Verein sieht den Umzug nach Bad Schwartau und Lübeck jedoch keinesfalls als B-Lösung, sondern erkennt auch eindeutige Vorteile: “Der Doppelspieltag am 14. März hat gezeigt, wie sehr sich die Lübecker/innen nach gutem Frauenhandball sehnen. Als Nummer 1 im gesamten Bundesland wollen wir viele neue Fans gewinnen und gemeinsam das Abenteuer 2. Liga angehen.“ so Haupt.
*Neue 2. Damen sorgt weiterhin für Heimspiele in Todesfelde*
In den letzten Wochen ist es den SVT-Verantwortlichen gelungen, ab der Saison 2026/2027 nach einigen Jahren wieder eine 2. Damen-Mannschaft an den Start zu schicken. Das Gerüst steht und ein Cheftrainer wurde ebenfalls bereits gefunden, sodass sich die Fans des SVT trotz des Umzuges der 1. Mannschaft nach Lübeck auf Heimspielatmosphäre in Todesfelde freuen dürfen. Und es kommt voraussichtlich noch besser: Der Verein befindet sich aktuell in finalen Gesprächen, ob eine Möglichkeit besteht, die 2. Damen-Mannschaft bereits höherklassig starten zu lassen.