RBS Bochum 2010

RBS Bochum 2010 Bochumer Jungen in Blau und Gelb: Historisch qualifizierter Rasenballsport im Sommer; chronisch übe Omnia Vincit Labor!

RBS BEIM POTTPOKAL 2016Nachdem die (fast) allseits beliebte und (gelegentlich) hochmotivierte Ruhrgebietstruppe des RBS ...
06/11/2016

RBS BEIM POTTPOKAL 2016

Nachdem die (fast) allseits beliebte und (gelegentlich) hochmotivierte Ruhrgebietstruppe des RBS Bochum 2010 im fernen Schwabenland (eventuell) Opfer diverser finsterer Machenschaften und niederträchtiger Betrügereien geworden ist, stehen alle blau-gelben Zeichen nun auf grandiose Wiedergutmachung: Die Bochumer brennen darauf, am 10. Dezember den diesjährigen Pottpokal (unter Umständen) in der eigenen Stadt zu behalten und die (gewiss) hochbegehrte Trophäe (möglicherweise) den ewigen Lokalrivalen von Hybris/Apotheose aus den (sicherlich) gierig-schmierigen Fingern zu entwinden. Der RBS wird dabei (vielleicht) eine schlagkräftige Mannschaft aufs granulatgefüllte Kleinfeld führen, wie immer (vermutlich) optimal eingestellt durch den ewigen Erfolgscoach Rainer Zufall, der gerade erst dem krisengeplagten HSV (bestimmt) abgesagt hat: "So eine verhaltensauffällige Truppe wie hier, die findest du (wahrscheinlich) kein zweites Mal!" Keine halben Sachen (hoffentlich); also: Glück auf (und so)!

BLAU-GELBE ABENTEUER IM SCHWABENLAND (Teil 2)Als die schweren Unwetterwolken aus der Ferne über das beschauliche Spätzle...
02/09/2016

BLAU-GELBE ABENTEUER IM SCHWABENLAND (Teil 2)

Als die schweren Unwetterwolken aus der Ferne über das beschauliche Spätzle-Tal heranzogen, bahnte sich auch für den RBS eine schwere Prüfung an: Das nun bevorstehende Derby gegen Hybris Bochum wurde - fast schon traditionell - zu einer Wasserschlacht; die blau-gelben Samtfüßchen blieben dabei im nahezu unbespielbaren Geläuf eines völlig aufgeweichten "Rasen"-Platzes hängen, während der "gewohnt grobschlächtige Gegner" (Reiner Zufall) damit deutlich weniger Probleme hatte: Unter heftigem Donnergrollen und sintflutartigen Regengüssen musste sich Blau-Gelb schließlich dem ewigen Lokalrivalen aus Bochum dann auch deutlich geschlagen geben - 0:3 lautete das letztlich verdiente Endergebnis aus blau-gelber Sicht.

Diese Niederlage war ein herber Dämpfer für die sonst immer sehr frivol-aufgeweckte Zufall-Mannschaft, eine Qualifikation in dieser sehr engen Turniergruppe damit in weite Ferne gerückt. Und ausgerechnet im letzten Spiel des Tages ging es dann auch noch gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Leipzig, den man in früheren Turnieren noch besiegen (München) oder zumindest ein Remis abringen konnte (Köln). Den im Schwabenland siegesverwöhnten Sachsen lieferte der nun auch noch ersatzgeschwächte RBS (ganz ohne seinen hochsensiblen Starspieler Kevin-Jens) ein aufopferungsvolles Duell auf einem urwaldsumpfartigen Untergrund, bei dem eigentlich nur noch die Außenbahnen bespielbar waren. Aber es half alles nichts: den Leipzigern gelangen in der Schlussphase des Spiels doch noch zwei Treffer zum finalen Endstand von 0:2.

Mit diesen beiden Niederlagen hatte der RBS abermals, wie schon in Posen, den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Doch die ganz große Ernüchterung wollte dann glücklicherweise nicht aufkommen, begannen doch die professionellen, in jahrelangem autogenen Mentaltraining erarbeiteten Mechanismen glücklicherweise fast automatisch zu greifen: Nach einem ausgiebigen (letzten) Abendmal im Hotel bestritt der RBS routiniert das WMC-übliche Abendprogramm im OP-hell ausgeleuchteten Festzelt, in dem jede erdenkliche Problemzone überdeutlich sicht-, hör- und riechbar wurde.

Am Sonntag stand dann das (vermeintlich) letzte Platzierungsspiel gegen eine Mannschaft aus Frankreich an, das der RBS in einer Minimalbesetzung (siehe Mannschaftsfoto) bestreiten musste: Trotz eines frühen Rückstandes konnten die rüstigen Recken von der Ruhr das Spiel noch durch großen Einsatz und zwei mehr oder weniger spektakuläre Treffer (von Daniel und Lia) drehen: am Ende stand es 2:1, der RBS hatte damit trotz widriger Umstände einen (vermeintlich) versöhnlichen Abschluss erreichen können. Anschließend ging es für die Jungs und Mädels verdientermaßen zurück ins Hotel in den mondänen Wellnessbereich und an die raffinierten Krabbencocktails, da niemand im hochprofessionellen Orga-Team des RBS ahnen konnte, dass dem Team eigentlich noch zwei weitere Spiele bevorstanden. Als die frischgeduschten und übermäßig haargegelten Bochumer wieder am Gelände eintrafen, gellten ihnen schon hasserfüllte Ausrufe aus der Lautsprecheranlage entgegen... aber leider hatten die Spielerinnen und Spieler da ihre Tagescreme schon aufgetragen; an ein erneutes Match war so nicht mehr zu denken.

Trotz dieser hochgradig beklagenswerten, diversen Verschwörungstheorien weitere Nahrung gebenden Umstände (NSA? Mossad? UdSSR? Nazi-Ufos?) erreichte der RBS Bochum 2010 in Tübingen die zweitbeste Platzierung in seinem mittlerweile fünften WMC-Jahr. Nach Platz 25 in Posen hieß es dieses Mal: Platz 18. Ein Ergebnis mit Signalcharakter, gerade auch mit Blick auf jüngste Entwicklungen in Europa? "Politisch finden wir das Resultat natürlich bedenklich, aber sportlich sind wir damit einigermaßen zufrieden", wie Reiner Zufall im Anschluss in einer repräsentativen Eckkneipe am Stuttgarter Flughafen erklärte. Nächstes Jahr soll es nach Frankreich gehen. Ob auf Ketten oder nicht - diese Frage wird man wohl erst in einigen Monaten seriös beantworten können.

BLAU-GELBE ABENTEUER IM SCHWABENLAND (Teil 1)Der RBS Bochum brauchte lange, um sich von der strapaziösen Exkursion in de...
29/08/2016

BLAU-GELBE ABENTEUER IM SCHWABENLAND (Teil 1)

Der RBS Bochum brauchte lange, um sich von der strapaziösen Exkursion in den tiefen Südwesten der Republik zu erholen. Vor lauter Schreck über die dortigen Begebenheiten und Erlebnisse hatte unser (ohnehin nur sehr oberflächlich qualifiziertes, schlecht bezahltes und noch schlechter motiviertes) Social-Media-Team sogar das Lesen und Schreiben verlernt. Auch waren die Spielerinnen und Spieler nach den dortigen Begebenheiten derart traumatisiert, dass lange Zeit wesentliche Geschehnisse am Neckar im Dunkeln geblieben waren. Aber nun soll, mit einiger Zeit Abstand und mühsam rekonstruiert aus durchweichten Kassenbons und Restaurantrechnungen, unbestechlich Zeugnis abgelegt werden über die blau-gelben Heldentaten im geheimnisvollen Land von Kehrwoch und Spätzle.

In jener Zeit, es war Ende Juni, reisten die blau-gelben Recken gar umständlich Richtung Süden: Züge, Autos, Flugzeuge, Busse oder bemannte Drohnen - alles war ihnen recht, um konspirativ den Weißwurstäquator zu überqueren. Zumindest beim CO2-Ausstoß pro Person würde der RBS ganz oben mitspielen, so viel war bereits vorab klar. In Tübingen bezog der sympathisch am Boden gebliebene Malocher-Klub aus dem Ruhrgebiet eine repräsentative Gastwirtschaft an der erschreckend vielbefahrenen Hauptverkehrsader des Dorfes, weil die feinen Herren und Damen im Vorfeld es leider versäumt hatten, sich Zelte zu beschaffen. Wen das Brot alle ist, muss man eben Kuchen essen! (Frei nach Maria-Theresia, oder so.) Der erste Tag im fernen Schwabenland bot dann auch noch ein meteorologisches Spektakel: Nach drückender Hitze um die Mittagszeit setzten gegen Abend noch heftigste Unwetter ein, weshalb die nun glücklich vereinte blau-gelbe Edeltruppe aus lauter Not und Angst vor einer Strafe der Götter den Abend in gemütlicher und geschlossener Gesellschaft im traditionellen Hotelrestaurant verbringen musste.

Was würde aber nun der erste Turniertag für die welt(ab)gewandten Westfalen bereithalten? Mit Sicherheit würde man wieder versuchen, etwas ähnliches wie Fußball aufs Feld zu zaubern. Doch wie sollte das gelingen, wenn weite Teile der Mannschaft die Vorbereitung eher als nett gemeinte Unverbindlichkeit betrachtet hatten? Gleich im ersten Spiel traf man auf einen (sehr) alten Bekannten: Es ging gegen Latrine Bamberg, der Gegner, gegen den man dereinst in Gießen das allererste WMC-Spiel bestritten hatte. Die kulturbeflissenen Bajuwaren ("Wir sind Latrine, ihr seid scheiße!") verlangten der Zufall-Truppe jedoch einiges ab, erst in der zweiten Hälfte konnten die Bochumer das Ergebnis auf 3:0 schrauben. Nach dem ersten Sieg in der Gruppenphase wartete auch im zweiten Spiel ein alter Bekannter: die Mannschaft aus Berlin. Nach einem packenden Kampf in Posen im letzten Jahr, der seinerzeit zugunsten des RBS ausging, lieferte man sich auf bestens vertrautem Kunstrasen nun ein intensives Spiel gegen die Hauptstadttruppe von der Spree - und kam letztlich über ein 0:0 nicht hinaus. Nach einer ausgedehnten Mittagspause (Lammrücken, Lachshäppchen und Linguine - gab es nicht) wollte der RBS nun gegen eine neu formierte Mannschaft aus Tübingen den triumphalen Weg an die Tabellenspitze antreten. Man war dabei eigentlich auf einem guten Wege, ehe ein (völlig unberechtigter!) Elfmeter ("Danke Merkel!") unsere stets fairen Streiter aus dem Ruhrgebiet unverhofft in Rückstand geraten ließ. Ein später Treffer bewahrte den RBS schließlich vor der ersten WMC-Niederlage im Jahr 2016 - am Ende hieß es 1:1.

Ein Sieg, zwei Unentschieden - damit hatte der RBS Bochum 2010 knapp die Hälfte seines gespielten Programms absolviert, als das hier präsentierte Mannschaftsfoto aufgenommen wurde, während sich im Hintergrund bereits finstere Unwetterwolken zusammenzogen. Doch wie würde es weitergehen? Würde sich der RBS endlich wieder, wie damals in Köln, für das Achtelfinale qualifizieren? Wie würden die Mädels und Jungs das üppige Frühstücksbuffet im Hotel verkraften? War das Festzelt ganz schön laut? Und, schließlich: Wo holt Bernie eigentlich den ganzen Most her? Fragen über Fragen, die wir (um unsere Klickzahlen zu steigern) im demnächst folgenden, zweiten Teil unseres erschütternden Tatsachenberichts aus Tübingen vielleicht beantworten werden!

23/06/2016

RBS VS. MAULTAUSCHEN & SPÄTZLE

Morgen ist es endlich wieder soweit: Der RBS Bochum 2010, die nach dem Ausscheiden der Ukraine und von Schweden letzte große blau-gelbe Mannschaft auf dem internationalen Parkett, fährt endlich zum 26. WMC nach Tübingen. Haltet die Kämme und das Spray bereitet - es wird ordentlich zur Sache gehen!

VOR EINEM JAHR: WESTCUPSIEGER RBS!Genau ein Jahr ist es jetzt her, als der RBS Bochum 2010 spektakulär beim ersten Westc...
30/05/2016

VOR EINEM JAHR: WESTCUPSIEGER RBS!

Genau ein Jahr ist es jetzt her, als der RBS Bochum 2010 spektakulär beim ersten Westcup triumphieren konnte. Die sympathisch-bescheidenen blau-gelben Kicker von der Ruhr setzen sich, aller Wetterkapriolen zum Trotz (heiter, wolkig, regnerisch, am Ende dann sehr heiter), gegen namhafte Gegner wie Köln oder Frankfurt durch. Auch die ewigen Lokalrivalen von Hybris konnten im "Derby der tausend Tränen" (dolle viel Regen) niederge(w)rungen werden. Im packenden Endspiel gegen Gießen zauberte der RBS schließlich einen hochdisziplinierten Auftritt aufs Parkett, der in dieser Form sonst nur auf fixierten Kickerplatten zu bewundern ist. Nach extrem exzessiven, aber zugleich auch stets verantwortungsbewussten Feierlichkeiten (u.a. "Die Atzen", alkoholfreies Bio-Radler ohne Zucker) nahm die stets geerdete Zufall-Truppe direkt das nächste große Ziel ins Visier - und verfuhr sich dabei bedauerlicherweise hoffnungs- wie hemmungslos in der polnischen Provinz bei Posen.

Doch bereits in etwas weniger als vier Wochen werden die blau-gelben "Spaßpanzer" (ironisch gemeinte Eigenbezeichnung) vor die Festung Tübingen rollen, um dort mit vollem Rohr endlich den großen Traum wahr zu machen: "Es ist an der Zeit", erklärte Cheftrainer Rainer Zufall bereits vorab kämpferisch, "endlich einmal acht Stunden gemütlich und störungsfrei im Zelt durch- und auszuschlafen!" Der RBS-Kader habe optisch deutlich an "Quantität" und "Breite" gewonnen - so sehr sogar, dass der akribische Tüfftler seiner Mannschaft direkt ein halbes Jahr trainingsfrei gegeben hat, bevor demnächst die intensive Regeneration für den WMC 2016 beginnen wird. Doch mit welcher taktischen Ausrichtung wird der noch immer leicht übergewichtige Übungsleiter sein blau-gelbes "Ruhr-Atlético" (ernst gemeinte Eigenbezeichnung) auf den schwäbischen (Kunst-)Rasen schicken? Nur so viel: "Abwehr ist die beste Verteidigung!" So muss das. 💙💛

RBS AUF DEM SPRUNG NACH TÜBINGENNach einer sportlich eher enttäuschenden Performance in Posen wird der RBS Bochum 2010 i...
04/04/2016

RBS AUF DEM SPRUNG NACH TÜBINGEN

Nach einer sportlich eher enttäuschenden Performance in Posen wird der RBS Bochum 2010 in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge zum WMC ins schaurig-schöne Schwabenland reisen. Der amtierende West- und Locals-Cup-Sieger wird dieses Mal alles daran setzen, die Tübinger Festung in eine "blau-gelbe Hüpfburg" zu verwandeln, wie aus führenden Vereinskreisen gewohnt bescheiden verlautbart wurde. Welches Schuhwerk der RBS hierbei tragen wird, ist allerdings zur Stunde noch nicht absehbar. In jedem Fall dürfte die schwabenlandestypische Reinlichkeit den kantig-kultigen Ruhrpott-Klub vor ganz neue Herausforderungen stellen, wie auch Chefcoach Rainer Zufall mit sprachlichem Feingefühl betonte: "Die Truppe wird Maultaschen fressen bis zum Umfallen, um da unten links endlich den ganz großen Bock umzustoßen!" An eine blau-gelbe "Kehrwoche" sei jedoch derzeit nicht zu denken, da die meisten Mitspieler/innen penible Ordnung und penetrante Sauberkeit als unzulässigen Eingriff in ihre Persönlichkeitsrechte rundheraus ablehnten. Aber auch in diesem Punkt zeigte sich Zufall von seiner optimistischen Seite: "Alte Besen kehren gut!" Na dann: Was soll schon passieren?

RBS MIT LICHT UND SCHATTEN IM TESTDer RBS Bochum 2010 hat in den letzten Wochen eine Reihe von Testspielen bestritten. I...
15/09/2015

RBS MIT LICHT UND SCHATTEN IM TEST

Der RBS Bochum 2010 hat in den letzten Wochen eine Reihe von Testspielen bestritten. In einem spontanen Testspiel gegen eine Auswahl aus Asien über Großfeld konnte sich eine stark veränderte Bochumer Mannschaft trotz sintflutartiger Regenfälle mit 4:2 durchsetzen. Anders verliefen die geplanten Spiele der letzten Woche: Während es im Match gegen die SpVgg Hallenfußball 2008, in dem der RBS fast völlig ohne seine prunkvolle Offensivabteilung antreten musste, eine deutliche wie verdiente 3:7-Niederlage setzte, konnte die Zufall-Truppe den heutigen Test gegen eine Auswahl von Ramos&Friends in einem intensiven Spiel mit 7:5 schlagen und dabei einen mehrfachen Rückstand (0:2, 2:4) am Ende durch großen Einsatz drehen. Chefcoach Rainer Zufall hat für die nächsten Wochen ein noch weniger intensives Trainingsprogramm angekündigt, wobei auch der achte freie Tag pro Woche ersatzlos gestrichen werde.

TRANSFER-KRACHER: RBS HOLT GOLLUMDem RBS Bochum 2010, zugleich amtierender Westcup-Sieger und führende Karaoketruppe im ...
31/08/2015

TRANSFER-KRACHER: RBS HOLT GOLLUM

Dem RBS Bochum 2010, zugleich amtierender Westcup-Sieger und führende Karaoketruppe im überambitionierten Spaßfußballbereich, kann kurz vor Abschluss der Transferperiode einen absoluten Toptransfer vermelden: Gollum wechselt vom FC Schwarz-Grau Mordor in die westfälische Idylle und verstärkt die blau-gelbe Mannschaft. Der graugrüne Sympathieträger unterschreibt in Bochum einen Vertrag, der bis ans Ende dieses Zeitalters datiert ist. Über die Ablösesumme vereinbarten beide Seiten völliges Stillschweigen, aber es "war nicht billig", wie aus undichten RBS-Kreisen verlautete. Der Hammertransfer dieser Saison war im Schatten einiger anderer Verhandlungen eingefädelt worden, wie RBS-Präsident und volksnaher Gönner Prof. Dr. Theo Retisch heute die erstaunte Sportweltöffentlichkeit aufklärte: "Wir haben zeitgleich auch mit anderen Spielern ernsthaft verhandelt. Aber sehr schnell wurde klar, dass es mit Kevin (de Bruyne), Bastian (Schweinsteiger) oder Julian (Draxler) spielerisch wie menschlich nicht passen würde. Den Jungs fehlt einfach noch etwas die Klasse, aber sie sind ja noch jung." Am Ende habe der RBS eben seinem ultimativen Wunschkandidaten "das beste Angebot" vorlegen können, wobei die Vereinsführung sich finanziell durchaus strecken musste, wie Retisch erklärte: "Das ein oder andere Leergutdepot musste für die Ablöse dran glauben."

RBS-Chefcoach Rainer Zufall, der derzeit noch in seinem elfmonatigen Jahresurlaub in Archangelsk weilt, freute sich zwischen spätsowjetischen Giftmülllagerstätten und lustlos bewachten Nuklearraketensilos über den neuen Starspieler im Kader der Bochumer: "Dass sich Gollum für uns und etwa gegen Real Madrid, Hybris, ManCity, den FC Bayern oder die Spielvereinigung entschieden hat, spricht für die fußballerische Idee, die ich hier beim RBS konsequent nicht trainieren lasse: Langsames Umschaltspiel, pomadige Spieleröffnungen, ganz viele unnötige Fouls, elend lange Bälle in jeder Situation!" Auch Gollum, der polyvalent auf jeder Position zwischen Limbus und Hölle auf den Gegner losgelassen werden kann, freut sich auf seinen neuen Verein: "Ich wusste sofort: Von Mordor zum RBS, das passt! Hier in Bochum ist alles hochprofessionell: Manchmal fließend Wasser in den Duschen, gelegentlich frisch gewaschene Markierungshemden, liebevoll geklebte Fußbälle, einmal im Jahr ein Zuschauer am Spielfeldrand, hier ist alles auf absolut allerhöchstem Topniveau!" Seine neuen Mitspieler hat er noch nicht zur Gänze getroffen, aber mit einigen blau-gelben Kollegen steht er schon seit Jahren in engstem Kontakt, so dass die Eingewöhnung wohl nicht allzu lange dauern dürfte, wie Gollum verriet: "Mit Tristan, Daniel und Jens bin ich sogar in einer gemeinsamen Whatsappgruppe, mit Chris bei Facebook befreundet!" Mit dem RBS hat sich Gollum für die Zukunft viel vorgenommen: "Gemeinsam werden wir unsere ambitionierten Ziele realisieren können. Endlich meinen Schatz finden und den Winckelmanncup 2016 in Tübingen holen!"

Faninfo: Gollum wird beim RBS zunächst die Nummer 66 tragen und wenige Tage später dann doch überraschend noch die 2 bekommen, damit die hochemotionale blau-gelbe Anhängerschaft direkt doppelt zugreifen kann beim obligatorischen Trikotkauf.

RBS GELINGT POLEN-DOUBLE IN POSENDer RBS Bochum 2010 konnte nach dem Westcup-Triumph vor heimischer Kulisse einen zweite...
05/07/2015

RBS GELINGT POLEN-DOUBLE IN POSEN

Der RBS Bochum 2010 konnte nach dem Westcup-Triumph vor heimischer Kulisse einen zweiten Erfolg im Jahr 2015 verbuchen: In Posen gelang es der sangeskräftigen Mannschaft von Rainer Zufall, beim polnischen Karaoke-Wettbewerb den "Locals Cup" zu erringen und auch den Sicherheitsdienst einer herausfordernden Bewährungsprobe zu unterziehen. So fand ein sportlich eher mittelmäßig befriedigendes Wochenende noch einen versöhnlichen Ausklang. Doch der Reihe nach.

Mit großen Erwartungen und einer mindestens dreilagig-parfümierten Favoritenrolle im Kofferraum der beiden bis obenhin vollbeladenen Ford-Vans war der blau-gelbe Tross zu einer regelrechten Odyssee in den fernen Osten aufgebrochen. Nach einer anstrengenden, fast 11-stündigen Tour quer durch die Republik und über abenteuerlichste polnische Wald- und Wiesenwege erreichte der erste RBS-Bus den Austragungsort Gostyn erst einige Stunden nach der Gruppenauslosung, die sich für den RBS noch als gravierendes Verhängnis erweisen sollte. Der zweite RBS-Bus traf sogar nach einigen Widrigkeiten erst gegen 3 Uhr nachts in Posen ein. Der Beginn des WMC 2015 stand also für Blau-Gelb unter keinem guten Stern - wenn denn einer unter der dicken Wolkendecke in Gostyn zu sehen gewesen wäre.

Die (vermutlich von der FIFA arrangierte) Gruppenauslosung hatte dem RBS im wahrsten Sinne (und ungelogen, wirklich, ehrlich, auf jeden Fall!) eine furchterregende Todesgruppe beschert: Neben dem hochmotivierten Gastgeber aus Posen warteten der mehrfache WMC-Champion Cardiff, ambitionierte Berliner, selbstbewusste Marburger und aufgerüstete Kölner auf die Bochumer Jungs und Mädels in Blau und Gelb. Diese sahen sich nach wenigen Stunden Schlaf auf dem noch morgentaufeuchten Geläuf des Gostyner Stadions direkt dem Gastgeber aus Posen gegenüber - und einem polnischen Kreisliga-Schiedsrichter, der unterhalb einer offenen Fraktur nur sehr selten etwas abpfiff. Das erste Spiel war für den RBS, der sich traditionell erst gemächlich in jedes Turnier hineinzuarbeiten pflegt, damit ein absolute Bewährungsprobe.

Für das Zufall-Team hätte der Turnierstart bescheidener kaum verlaufen können: Hatte man in Bonn in knapp einem Dutzend Spielen kein einziges Gegentor aus dem Spiel heraus zugelassen, klingelte es in Posen bereits nach wenigen Minuten im Kasten des RBS. Ausgerechnet durch ein unglückliches Eigentor ginge die energisch zu Werke (und auf die Knochen) gehende Heimmannschaft in Front. Der RBS war nun im wahrsten Sinne des Wortes von der (Favoriten-)Rolle und taumelte durch den ersten Durchgang. Auch in Hälfte zwei blieb die Erlösung aus: Einige Gelegenheiten zum Ausgleich konnten nicht genutzt werden, Posen hielt kraftvoll dagegen, der Schiedsrichter hatte seine Pfeife am Bierstand vergessen und unsere Nummer 10, Marcel, seine Geduld im Zelt liegen lassen. Es kam also, wie es kommen musste: Statt des Ausgleichs gelang Posen das zweite und schließlich auch das entscheidende dritte Tor; der RBS war letztlich verdient geschlagen.

In einer derart eng besetzten Gruppe war eine solche Niederlage ein schwerer Schlag ins blau-gelbe Kontor. Im zweiten Gruppenspiel wartete nun die Kölner Frauenmannschaft auf den RBS, der diese Aufgabe ohne größere Probleme zu lösen vermochte: Mit 5:0 setzten sich die Bochumer gegen aufopferungsvoll kämpfende Kölnerinnen durch. Eine krachende Niederlage, ein leichter Sieg - der Start ins Turnier fiel bestenfalls durchwachsen aus, die Mannschaft war mental angeschlagen, Auflösungserscheinungen unübersehbar. Das dritte Match gegen eine ebenfalls ambitionierte Berliner Mannschaft musste nun unbedingt die Wende bringen. Und tatsächlich: Der RBS zauberte eines der vielleicht besten Spiele seiner WMC-Geschichte auf das holprige Geläuf in Gostyn: Jens brachte die blau-gelben Farben mit einem beherzten Distanzschuss in Front. Der RBS hielt dem anschließenden Berliner Sturmlauf durch einige Paraden von Torhüter Chris stand, als der Gegner kraftvoll auf den Ausgleich drängte. Schließlich gelang abermals dem vor allem bei Frauen und Kindern überaus beliebten RBS-Sturmtank "Kevin-Jens" das erlösende 2:0 per Abstauber.

Durch diese beeindruckende kämpferische Leistung war die Bochumer Mannschaft endgültig in Posen angekommen und konnte sich berichtigte Hoffnungen machen, den ersehnten Achtelfinaleinzug trotz harter Konkurrenz doch noch erreichen zu können - immerhin hielt man den Schlüssel hierfür nun selbst in den zittrigen Händen. Es folgten zwei hochintensive Spiele, in denen der RBS jedoch trotz großem Einsatz jeweils über ein Remis nicht hinauskam: Gegen wohlorganisierte Cardiffer wie auch gegen ein um einen Starspieler gruppiertes Marburg konnte der RBS trotz einiger guter Möglichkeiten aus dem Spiel heraus kein mehr Tor erzielen - so hielt etwa der Marburger Schlussmann eine perfekte Abnahme von Stephan in der Schlussphase per Glanzparade. Es half alles nichts: Am Ende konnte der RBS nur zwei Zähler aufs eigene Punktekonto buchen, der Achtelfinaleinzug blieb unsicher.

Da in der Gruppe A aufgrund der engen Resulate nunmehr fast alle Mannschaften hinter den bereits vorab qualifizierten Posenern bzw. vor den hoffnungslos abgeschlagenen Kölnerinnen noch das Achtelfinale erreichen konnten, musste die Entscheidung im letzten Spiel gegen Köln fallen. Der RBS hatte kostbare Punkte liegenlassen und musste gegen die besser platzierte Mannschaft aus Köln unbedingt gewinnen. Doch auch dieses Spiel begann für die Ruhrpott-Truppe denkbar schlecht, da die Rheinländer bereits frühzeitig das 1:0 erzielen konnten. Der RBS bäumte sich mit rasch schwindenden Kräften auf, Mittelfeldass Lia spielte sogar trotz Diskofaserriss‘ weiter. Dennoch wurde Bochum nicht belohnt, im Gegenteil: dem Gegner gelang das 2:0. Nach der Pause keimte die Hoffnung erneut, als Stephan den ersehnten Anschlusstreffer markieren konnte. Doch auch diese zarte Pflanze wurde auf dem polnischen Acker jäh zertrampelt, da die Bochumer nun deutlich offensiver und riskanter auf Sieg spielen mussten, weshalb Köln mit einem Kontertor und einem Freistoßtreffer letztlich das Spiel für sich entscheiden und ins Achtelfinale einziehen konnte. Der RBS war draußen.

Nach einer langen, harten und feuchten Nacht, die dem RBS neben einigen interessanter Begebenheiten im Partyzelt immerhin den "Locals Cups" bescherte, trat Blau-Gelb am nächsten Morgen noch einmal zum Platzierungsspiel an. Eine blau-gelbe Reservemannschaft konnte dabei den Gegner aus Evian in Frankreich relativ mühelos mit 3:0 aus dem Feld schlagen. Alex und Stephan (2x) trafen gegen die ungefährlichen Franzosen und konnten so immerhin noch Platz 25 sichern. Trotz aller Widrigkeiten ein halbwegs respektables Ergebnis. Beim 26. WMC in Tübingen im Jahr 2016 dürfte dann für den Westcupsieger alles besser werden - möglicherweise.

27/06/2015

RBS scheidet nach großem Kampf in der Vorrunde aus. Die tapferen Recken aus Bochum fanden nach einer 3:0 Niederlage gegen die Gastgeber aus Poznań bravourös ins Turnier zurück und schlugen sowohl die Damen aus Köln als auch die Favoritenkiller aus Berlin. Zwei überlegen geführte Spiele gegen Cardiff und Marburg blieben mit viel Pech torlos, sodass das letzte Spiel gegen die Herren aus Köln die Entscheidung bringen musste. Unglücklich geriet der RBS schnell 0:2 in Rückstand, kämpfte sich aber postwendend mit dem Anschlusstreffer wieder heran. Beim Versuch, das Spiel doch noch zu drehen, fing sich das Team von Coach Rainer Zufall noch zwei Kontertore. Trotzdem ist die Stimmung weiter gut. "Wenn wir nicht gewinnen, dann machen wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt!" ließ der Trainer der unbeugsam Erfolglosen das polnische Lokalradio wissen. Weitere Schlachtberichte über die Platzierungsspiele erfolgen morgen (oder nicht!)

26/06/2015

GO EAST: DER RBS IN POSENDer RBS Bochum 2010 nimmt an diesem Wochenende am 25. Jubiläums-Winckelmanncup im polnischen Po...
25/06/2015

GO EAST: DER RBS IN POSEN

Der RBS Bochum 2010 nimmt an diesem Wochenende am 25. Jubiläums-Winckelmanncup im polnischen Posen teil. Der blau-gelbe Tross des frischgebackenen Westcupsiegers von der Ruhr wird sich am Freitag in Bewegung setzen, um auf den NRW-ferienbedingt völlig überfüllten Autobahnen des Landes auf der West-Ost-Magistrale eindrucksvoll zu demonstrieren, wie dünnhäutig man gerade auch in der eigenen Freizeit sein kann und wie schmal die Grenze ist, die zwischen Barbarei und Zivilisation verläuft. Ein zuvor langfristig geplanter Autocorso gemeinsam mit Queen Elizabeth II. von Kassel nach Görlitz wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt, denn der blau-gelben Vereinsführung erschien ein derartiges Unterfangen zu riskant: "Für diese Queen tut es uns natürlich sehr leid", wie RBS-Cheftrainer bei der Pressekonferenz klarstellte, "aber ihr Rollator war einfach zu langsam."

Personell ergeben sich für den RBS, der für die endlos lange Ochsentour durch Wildost aus durchsichtigen Image-Gründen sogar Autobahnmaut entrichten würde, gegenüber dem Westcup einige Veränderungen. So wird Felix von Marcel ersetzt; gegenüber in der Offensive bekommt Coach Zufall mit Stephan eine weitere schlagkräftige Option; in der Defensive steht mit einem Marian Helm ein altbekannter WMC-Routinier zur Verfügung. Der RBS kann damit mit zusätzlichen Reserven in die heiße Gruppenphase am Samstag starten. RBS-Erfolgscoach Rainer Zufall gibt sich gewohnt kampfeslustig: "Ich habe immer gesagt, dass wir nach Posen fahren, um dort soetwas ähnliches wie Fußball zu spielen." Man wolle zumindest versuchen, dass man am Ende "auch nicht verlieren tut", wie Zufall betonte. Allzu tief wollte sich der kernig-korpulente Übungsleiter mit dem markanten 7-Tage-Bart dann aber auch doch nicht in die Getränkekarten schauen lassen, denn: "Meine Spieler wissen genau, am Ende entscheidet einzig und allein der Zufall, wie wir spielen!"

In Gostyn bei Posen erwartet die Grönemeyer-Städter ein knüppelharter Konkurrenzkampf mit allerlei C-prominenten wie durstigen Mannschaften aus dem schillernden WMC-Kosmos. Nach den packenden Duellen im letzten Jahr in Bonn, als sich der RBS etwa gegen Cardiff, Stuttgart, Posen, Hybris Bochum oder Berlin immerhin ohne ein einziges Gegentor aus dem Spiel heraus auf Rang 10 fightete, liegt die Messlatte für den RBS gefühlt etwas höher, wie auch Zufall einräumte: "Wir wollen unbedingt unter die Top50 kommen, daran lasse ich mich auch gerne messen!" Die blau-gelbe Mannschaft kann vor Ort schließlich auch auf die feucht-feurige Unterstützung zahlreicher blau-gelber Fangruppierungen aus dem peruanischen Hochland bauen, die das (erfolgs-)verwöhnte Premium-Offensivduo Lia und Jens kultisch verehren und RBS-Abwehrchef Tristan als zornige Rachegottheit fürchten.

Adresse

Tübingen

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von RBS Bochum 2010 erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie