SOMA Körperschule

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07/06/2026

❓Muss deine Hüfte im Warrior II (Virabhadrasana II) wirklich komplett zur langen Mattenseite zeigen?

Genau hier entstehen oft die ersten Probleme.

Im Warrior II möchten viele die Hüfte möglichst weit öffnen, während der vordere Fuß nach vorne zeigt. Wenn die Beweglichkeit in der Hüfte dafür aber nicht ausreicht, landet die fehlende Bewegung häufig im Knie.

Und genau das ist oft der Moment, in dem sich die Position unangenehm anfühlt.

Die Lösung ist nicht immer, „mehr zu öffnen“, sondern die Position an den eigenen Körper anzupassen.

Mögliche Anpassungen können sein:
Den Abstand zwischen den Füßen etwas verändern.
Den hinteren Fuß etwas weiter nach außen drehen.
Den hinteren Fuß leicht nach innen drehen und die restliche Ausrichtung entsprechend anpassen.
Die Hüfte weniger stark zur Mattenseite ausrichten.

Das Ziel ist nicht, eine perfekte Form zu erzwingen. Das Ziel ist eine Position, die zu deinen Gelenken passt.

Denn nicht jede Hüfte bewegt sich gleich – und genau deshalb darf auch nicht jeder Warrior gleich aussehen.

Speicher dir den Beitrag für deine nächste Yoga-Praxis ✌️

🎥 Yoga 101 ist der einzige Kurs, den wir mitfilmen. Danke an alle Teilnehmer, dass das für euch in Ordnung ist – das hilft uns sehr ❤️. In keinem anderen Kurs wird gefilmt. Der Yoga-101-Kurs findet in der Regel sonntags statt. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt mir gerne ✌️.
Diese Übungen richten sich an grundsätzlich gesunde Menschen. Einzelne Besonderheiten können in kurzen Videos nicht berücksichtigt werden. Achte darauf, jede Bewegung an deinen Körper anzupassen und hör auf dein Gefühl, sobald etwas nicht rund wirk

03/06/2026

❓Versuchst du im Warrior II dein Knie für eine Hüfte zu opfern, die sich eigentlich gar nicht öffnen möchte?

„Der vordere Fuß zeigt nach vorne!“ – diesen Satz haben viele schon einmal gehört. Das Problem: Damit Warrior II (Virabhadrasana II) angenehm funktioniert, braucht die Hüfte genügend Beweglichkeit.

Hat sie diese Beweglichkeit nicht, sucht sich der Körper oft einen anderen Weg. Und der landet häufig im Knie.

Das Knie ist jedoch kein Gelenk, das größere Drehbewegungen besonders gerne mag. Wenn du also das Becken unbedingt zur langen Mattenseite öffnen möchtest, obwohl die Hüfte dafür noch nicht bereit ist, kann sich das schnell unangenehm anfühlen.

Deshalb setze ich meine Priorität meistens beim Knie.

Statt den Körper in eine feste Form zu zwingen, schauen wir lieber: Wie können wir die Position anpassen?

Vielleicht öffnen wir das Becken etwas weniger.
Vielleicht wählen wir einen anderen Stand.

Das Ziel ist nicht, möglichst spektakulär auszusehen.

Das Ziel ist eine Position, die zu deinem Körper passt.

• Vorderes Knie zeigt in die gleiche Richtung wie die Zehen.
• Das Knie soll nicht nach innen oder außen verdreht werden.
• Das Becken darf so weit öffnen, wie die Hüfte es zulässt.
• Suche Stabilität statt maximale Form.
• Eine gute Anpassung ist oft sinnvoller als eine perfekte Optik.

Speicher dir das für deine nächste Warrior-II-Praxis. ✌️

🎥 Yoga 101 ist der einzige Kurs, den wir mitfilmen. Danke an alle Teilnehmer, dass das für euch in Ordnung ist – das hilft uns sehr ❤️. In keinem anderen Kurs wird gefilmt. Der Yoga-101-Kurs findet in der Regel sonntags statt. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt mir gerne ✌️.

Diese Übungen richten sich an grundsätzlich gesunde Menschen. Einzelne Besonderheiten können in kurzen Videos nicht berücksichtigt werden. Achte darauf, jede Bewegung an deinen Körper anzupassen und hör auf dein Gefühl, sobald etwas nicht rund wirk

02/06/2026

❓Muss deine Hüfte im Warrior 2 wirklich komplett zur Seite zeigen?

Genau darüber sprechen wir in den nächsten Videos. 👀

Viele von uns haben gelernt:
👉 Vorderer Fuß nach vorne.
👉 Hüfte zur Seite.
👉 Fertig.

Das Problem: Für viele Körper funktioniert das gar nicht so gut.

Im Warrior 2 (Virabhadrasana II) treffen unterschiedliche Bewegungsrichtungen aufeinander. Der vordere Fuß zeigt nach vorne, während das Becken häufig weiter zur Mattenseite ausgerichtet werden soll.

Wenn die Hüfte dafür nicht die nötige Beweglichkeit mitbringt, sucht sich der Körper oft einen anderen Weg. Und dieser Weg führt nicht selten über das Knie.

Das Knie ist aber kein Gelenk, das große Drehbewegungen besonders gerne mag.

Deshalb geht es nicht darum, die Hüfte um jeden Preis weiter zur Seite zu zwingen. Oft ist es sinnvoller, das Becken etwas weiter nach vorne zu lassen und die Position an den eigenen Körper anzupassen.

Eine Haltung muss nicht aussehen wie auf dem Lehrbuchbild, um sinnvoll zu sein.

In den nächsten Teilen schauen wir uns an, woran du erkennst, ob dein Warrior 2 zu deinem Körper passt – und welche Anpassungen häufig helfen können. 🙌

Merke:
Das Ziel ist nicht die perfekte Form.
Das Ziel ist eine Position, die dein Knie nicht bezahlen muss.

Speicher dir die Serie ab – die nächsten Teile bauen darauf auf. ✌️🎥 Yoga 101 ist der einzige Kurs, den wir mitfilmen. Danke an alle Teilnehmer, dass das für euch in Ordnung ist – das hilft uns sehr ❤️. In keinem anderen Kurs wird gefilmt. Der Yoga-101-Kurs findet in der Regel sonntags statt. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt mir gerne ✌️. Diese Übungen richten sich an grundsätzlich gesunde Menschen. Einzelne Besonderheiten können in kurzen Videos nicht berücksichtigt werden. Achte darauf, jede Bewegung an deinen Körper anzupassen und hör auf dein Gefühl, sobald etwas nicht rund wirkt

01/06/2026

„Die Hände sind schulterbreit.“„Der Mittelfinger zeigt nach vorne.“„Die Knie dürfen nicht über die Zehenspitzen hinausragen.“ ❗️❗️❗️

Kommt dir einer dieser Sätze bekannt vor? 😊

Genau über solche Themen haben wir bei unserer letzten Tagesfortbildung gesprochen.

Nicht, weil diese Hinweise grundsätzlich falsch wären. Aber die Frage ist: Für wen sind sie sinnvoll? Und für wen nicht?

Denn Menschen sind unterschiedlich. Körper sind unterschiedlich. Und deshalb funktioniert nicht jede Anweisung bei jedem Menschen gleich.

In unserer Tagesfortbildung beschäftigen wir uns unter anderem mit:

🦴 Anatomie verständlich erklärt🧘 Ausrichtung und häufigen Ausrichtungsfehlern🔍 Typischen Yoga-Anweisungen und wann sie hilfreich sind – und wann vielleicht nicht⚖️ Individuellen Anpassungen statt pauschaler Lösungen💡 Möglichkeiten, die eigene Praxis bewusster zu gestalten📚 Weiterbildung für Yogalehrende und alle, die tiefer verstehen möchten, was sie eigentlich auf der Matte tun

Die Fortbildungen richten sich nicht nur an Yogalehrende. Auch Menschen, die einfach ihre eigene Praxis besser verstehen und bewusster üben möchten, sind herzlich willkommen.

Dieses Reel ist vor einer Woche bei unserer zweiten Tagesfortbildung entstanden. Und was soll ich sagen? Es hat unfassbar viel Spaß gemacht. ❤️

Es werden noch viele Fortbildungen folgen, die inhaltlich aufeinander aufbauen und immer tiefer in die Themen Anatomie, Bewegung, Ausrichtung und individuelle Anpassungen eintauchen.

Außerdem planen wir in Zukunft auch ein eigenes Tagesformat für Yoga-Einsteiger. Für alle, die von Anfang an verstehen möchten, warum wir bestimmte Dinge tun, wie eine gute Basis aufgebaut wird und wie sie ihre Yoga-Praxis sicher und sinnvoll entwickeln können.

Danke an alle, die dabei waren, mitgedacht, hinterfragt, diskutiert und ihre Erfahrungen eingebracht haben.❤️❤️❤️

31/05/2026

Kannst du deine Arme wirklich über den Kopf heben – oder mogelt dein Körper dabei?

Wenn wir die Arme nach oben bringen, müssen viele Bereiche zusammenarbeiten. Die Schulter bewegt sich, das Schulterblatt geht mit und auch die Brustwirbelsäule spielt eine wichtige Rolle.

Fehlt irgendwo Beweglichkeit oder Kontrolle, findet unser Körper oft eine Abkürzung. Eine der häufigsten Kompensationen: Wir weichen ins Hohlkreuz aus. Die Arme kommen scheinbar höher, aber die zusätzliche Bewegung entsteht gar nicht dort, wo wir sie eigentlich haben möchten.

Genau deshalb üben wir solche Bewegungen manchmal ganz bewusst langsam und kontrolliert. Nicht, um möglichst weit zu kommen, sondern um zu lernen, einzelne Bereiche gezielt anzusteuern.

Denn Beweglichkeit bedeutet nicht nur, eine Position zu erreichen. Beweglichkeit bedeutet auch, zu verstehen, woher die Bewegung kommt.
* Rippen möglichst ruhig halten.
* Nicht automatisch ins Hohlkreuz ausweichen.
* Qualität vor Bewegungsumfang.

Wie sieht es bei dir aus? Kannst du die Arme über den Kopf bringen, ohne dass andere Bereiche sofort mitarbeiten? 👇

🎥 Yoga 101 ist der einzige Kurs, den wir mitfilmen. Danke an alle Teilnehmer, dass das für euch in Ordnung ist – das hilft uns sehr ❤️. In keinem anderen Kurs wird gefilmt. Der Yoga-101-Kurs findet in der Regel sonntags statt. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt mir gerne ✌️.
Diese Übungen richten sich an grundsätzlich gesunde Menschen. Einzelne Besonderheiten können in kurzen Videos nicht berücksichtigt werden. Achte darauf, jede Bewegung an deinen Körper anzupassen und hör auf dein Gefühl, sobald etwas nicht rund wirkt.

31/05/2026

Sind Hands-on-Adjustments wirklich dazu da, Menschen irgendwo „hineinzudrücken“?

Genau das denken viele. Dabei können Berührungen im Yoga auch etwas ganz anderes sein und zwar ein Orientierungspunkt.

Im Video siehst du eine Teilnehmerin im herabschauenden Hund. Sie hatte in der Vergangenheit einen Bandscheibenvorfall. Einer der häufigsten Hinweise in dieser Position lautet: „Steißbein zur Decke.“

Das kann für manche Menschen okay sein. In ihrem Fall führte dieser Gedanke jedoch dazu, dass sehr viel Bewegung aus der Lendenwirbelsäule kam und dort unnötig Druck entstand.

Deshalb korrigiere ich hier nicht, indem ich sie irgendwo hineinschiebe. Ich lege lediglich meine flache Hand auf ihren unteren Rücken und gebe ihr die Aufgabe: „Schieb deinen unteren Rücken in meine Handfläche.“

Der entscheidende Unterschied: Sie bewegt sich selbst. Sie spürt selbst. Sie kontrolliert selbst.

Meine Hand dient nur als Orientierung. Die Bewegung entsteht durch ihre eigene Körperwahrnehmung.

* Hands-on muss nicht bedeuten, jemanden passiv zu bewegen.
* Eine Berührung kann dem Nervensystem helfen, die gewünschte Bewegung leichter zu finden.
* Nicht jeder Hinweis passt zu jedem Körper.
* Vergangene Verletzungen, Bewegungsmuster und individuelle Voraussetzungen spielen immer eine Rolle.

Genau deshalb gibt es für mich keine universellen Ansagen, die für alle Menschen gleichermaßen gelten. Gute Ausrichtung entsteht nicht durch starre Regeln, sondern durch die Person, die vor dir steht.

💬 Wie sind deine Erfahrungen mit Hands-on-Adjustments? Hilft dir Berührung dabei, Bewegungen besser wahrzunehmen?

🎥 Yoga 101 ist der einzige Kurs, den wir mitfilmen. Danke an alle Teilnehmer, dass das für euch in Ordnung ist – das hilft uns sehr ❤️. In keinem anderen Kurs wird gefilmt. Der Yoga-101-Kurs findet in der Regel sonntags statt. Wenn ihr dabei sein möchtet, schreibt mir gerne ✌️.
Diese Übungen richten sich an grundsätzlich gesunde Menschen. Einzelne Besonderheiten können in kurzen Videos nicht berücksichtigt werden. Achte darauf, jede Bewegung an deinen Körper anzupassen und hör auf dein Gefühl, sobald etwas nicht rund wirkt

29/05/2026

❓ Beweglichkeit – oder Kompensation?

Unser Körper ist ein Meister darin, Bewegungen möglich zu machen.

Fehlt Beweglichkeit an einer Stelle, sucht er sich den Bewegungsradius oft einfach irgendwo anders. Im heutigen Beispiel nutzen wir den Down Dog als Anschauungsbeispiel. Kompensation ist nicht automatisch etwas Schlechtes. Unser Körper kompensiert ständig. Das ist sogar eine seiner größten Stärken.

Das Problem entsteht dann, wenn eine Kompensation unbemerkt zur Dauerlösung wird oder wenn dadurch Strukturen belastet werden, die für diese Bewegung eigentlich gar nicht gedacht sind.

Von außen sieht das oft nach „mehr Beweglichkeit“ aus. Tatsächlich hat der Körper die Bewegung aber nur an eine andere Stelle verlagert.

Genau deshalb schaue ich im Yoga nicht nur darauf, wie weit jemand in eine Position kommt, sondern vor allem woher die Bewegung kommt.

Denn Beweglichkeit ist nicht einfach nur Reichweite.

Beweglichkeit bedeutet, dass die richtigen Gelenke die richtige Bewegung übernehmen.

• Mehr Bewegungsradius ist nicht automatisch bessere Beweglichkeit.
• Kompensationen sind normal – problematisch werden sie erst, wenn sie zur Dauerlösung werden.
• Frage dich nicht nur, wie eine Haltung aussieht, sondern woher die Bewegung kommt.
• Gute Bewegung ist oft weniger spektakulär, dafür langfristig sinnvoller.

Wie siehst du das? Hast du schon einmal gemerkt, dass dein Körper versucht hat, sich eine Bewegung „woanders zu holen“? Schreib es gerne in die Kommentare 👇

Wichtig: Das Video zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Analyse und nicht die fertig korrigierte Endposition des Down Dogs. An dieser Haltung gäbe es noch weitere Punkte zu besprechen. Für dieses Beispiel wollte ich mich bewusst nur auf einen Aspekt konzentrieren: wie der Körper Bewegungsradius kompensieren kann. Dadurch wirkt eine Position manchmal beweglicher, obwohl sich der Körper die Bewegung an anderer Stelle „holt“.

29/05/2026

Es ist unglaublich, wie sehr du wachsen kannst, wenn du mit jemandem zusammen bist, der keine Angst davor hat, was aus dir wird, sobald du aufblühst.❤️

Selbstständigkeit sieht von außen oft so aus, als würde man alles alleine schaffen. Die Entscheidungen treffen. Die Verantwortung tragen. Die Probleme lösen. Stark sein. Aber hinter vielen Träumen stehen Menschen, die mittragen.

Menschen, die Kisten schleppen, Regale aufbauen, Wände streichen, Technik reparieren, spontan einspringen oder sich zum hundertsten Mal anhören, welche neue Idee ich schon wieder habe. 😂
Ich habe unglaubliches Glück eine Familie zu haben, die mich unterstützt. Für Menschen, die an mich glauben. Und für einen Partner, der meine Ideen nicht kleiner macht, sondern größer.

Wenn ich den Mut habe, etwas Neues auszuprobieren, kommt nicht: „Lass das lieber.“ Sondern meistens eher: „Okay…Ich bin dabei !“ 😅❤️

Ich glaube, wir reden viel darüber, wie wichtig es ist, den richtigen Partner zu finden. Aber viel zu selten darüber, wie wertvoll es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der keine Angst davor hat, dass du wächst.

Jemanden, der mit dir wächst.

Und manchmal bedeutet Liebe eben auch, samstags im Yogastudio zu stehen und unentgeltlich irgendwelche Veranstaltungen vorzubereiten. ❤️

Danke, dass ich nicht alles alleine schaffen muss.

Habt ihr auch Menschen in eurem Leben, die euch beim Wachsen unterstützen? 🌱❤️ Schreibt es mir gerne in die Kommentare. 😊

28/05/2026

❓„Steißbein zur Decke!“ … aber was, wenn genau dieser Satz deine Lendenwirbelsäule immer weiter reizt?

Im herabschauenden Hund – Adho Mukha Svanasana – gibt es keinen universellen Orientierungssatz der für jeden Körper funktioniert!
Gerade bei akuten Beschwerden in der Lendenwirbelsäule kann dieses „Hohlkreuz machen“ oder das aggressive Hochziehen des Steißbeins den Druck auf die LWS sogar verstärken.

In diesem Fall haben wir deshalb genau hingeschaut:
Wie reagiert ihr Körper? Wo entsteht Spannung? Was passiert im unteren Rücken?

Statt das Steißbein weiter nach oben zu schieben, ging es hier eher darum, den Druck aus der Lendenwirbelsäule herauszunehmen und dem Steißbein mehr Richtung Hinterwand zu orientieren. Und plötzlich wurde die Position deutlich angenehmer.

Genau deshalb finde ich pauschale Yoga-Ausrichtungen sehr schwierig.
Nicht jeder Körper braucht dieselbe Ausrichtung.
Nicht jede Wirbelsäule fühlt sich in derselben Form sicher an.
– Mehr Länge heißt nicht automatisch mehr Sicherheit
– Ein stärkeres Hohlkreuz ist nicht immer sinnvoll
– Das Nervensystem lernt über Eigenwahrnehmung, nicht über „reingedrückt werden“
– Hands-on bedeutet nicht, jemanden passiv irgendwohin zu schieben

Und genau das sieht man hier ganz schön:
Ich drücke sie nicht in eine Position hinein. Ich lege lediglich meine Hand an ihre Lendenwirbelsäule und gebe eine Richtung vor:
„Versuch mal, deine Wirbelsäule in meine Hand hinein zu bewegen.“ Sie macht es selbst ich zeige nur wohin.

Der Körper darf selbst herausfinden:
Wie fühlt sich das an? Wird es besser? Ruhiger? Stabiler?

Das ist für mich der Unterschied zwischen Kontrolle und Unterstützung im Hands-on. 🙏🏼

❓Habt ihr im Yoga auch schon mal einen Satz bekommen, der sich für euren Körper irgendwie komplett falsch angefühlt hat? Schreibt mir das gerne in die Kommentare.

28/05/2026

1.Meine eigenen Kurse abzugeben.

Ganz am Anfang habe ich alles selbst unterrichtet.
Jeder Kurs war irgendwie ein Teil von mir.

Das erste Mal einen meiner Kurse an andere Trainer abzugeben, fiel mir unglaublich schwer.
Nicht, weil ich anderen nichts zugetraut habe, sondern weil ich lernen musste, Kontrolle abzugeben.

Heute weiß ich, dass Wachstum oft bedeutet, Platz zu schaffen.

2.Preise erhöhen.

Ich habe das ehrlich gesagt viel zu lange vor mir hergeschoben.
Weil ich immer wollte, dass möglichst viele Menschen sich Bewegung, Yoga und Gesundheit leisten können.

Aber irgendwann musste ich verstehen, dass Leidenschaft allein kein Studio trägt.
Ein Studio muss nicht nur mit Herz geführt werden, sondern auch wirtschaftlich funktionieren, damit es langfristig bestehen kann.

3.Menschen gehen zu lassen, obwohl sie „gut im Job“ waren.

Eine der schwersten Entscheidungen war, mich von einer Trainerin zu trennen, obwohl ihre Kurse immer gut besucht waren.
Und genau das macht solche Entscheidungen so kompliziert.

Denn manchmal geht es nicht darum, ob jemand die Kurse voll bekommt, sondern darum, wie ein Mensch mit anderen umgeht.

Und irgendwann musste ich mir ehrlich eingestehen, dass die Art der Kommunikation, der Umgang mit anderen Menschen und die grundsätzliche Haltung einfach nicht zu dem gepasst haben, wofür ich das Studio aufbauen möchte.

Ich wünsche mir ein Umfeld, das nicht nur nach außen freundlich wirkt, sondern auch hinter den Kulissen respektvoll, wertschätzend und menschlich bleibt.

Und genau deshalb war diese Entscheidung zwar unglaublich schwer.

4.Mir selbst Pausen zu erlauben.

Dadurch, dass das Studio 7 Tage die Woche läuft, fühlt es sich oft so an, als gäbe es nie wirklich frei. Und selbst wenn ich mal weniger mache, habe ich schnell ein schlechtes Gewissen.

Was viele nicht sehen- Nur weil ich das Studio abschließe, heißt das nicht, dass Feierabend ist.

Social Media, Werbung, Planung, Organisation, vieles passiert erst zu Hause. Und mir selbst einzugestehen, dass auch das Arbeit ist und dass ich Pausen verdient habe, lerne ich ehrlich gesagt immer noch.

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