28/08/2020
Die Saison startet normal, es wird aber keine Auf-/Absteiger geben und vorerst keine Zuschauer erlaubt sein.
HESSENS BASKETBALLER STARTEN IM SEPTEMBER IN DIE SAISON
Die gute Nachricht vorweg. Das Präsidium des Hessischen Basketball Verbands hat beschlossen die Basketballsaison wie geplant Mitte September zu starten. Allerdings geschieht dies unter erheblichen Auflagen.
Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen in den hessischen Landkreisen und Kommunen wird es nach der Saison 2020/2021 weder einen Aufsteiger noch einen Absteiger in den jeweiligen Ligen geben. Ziel ist es hierbei unvorhersehbaren Wettbewerbsverzerrungen entgegen zu wirken und dennoch allen Basketballern und Basketballerinnen die Möglichkeit zu geben, ihrer Sportart nachzugehen.
Alle Vereine erhalten jederzeit während der Saison die Möglichkeit Mannschaften zurückzuziehen, ohne eine Strafe zahlen zu müssen. Zuschauer sind zunächst bis zum 31. Oktober nicht zugelassen. Mit dieser zeitlich begrenzten Festlegung soll den Vereinen zunächst die zusätzliche Belastung eines „Hygienekonzeptes für Zuschauer“ nicht aufgebürdet werden. Alle Vereine haben im Vorfeld der Spielrunde ein Hygienekonzept unter Berücksichtigung der Vorgaben des Landes Hessen sowie der kommunal unterschiedlichen Voraussetzungen für die jeweilige Halle an den Hessischen Basketball Verband zu senden. Nähere Details werden den Vereinen mittels spezieller Durchführungsbestimmungen für die Saison zeitnah zugesandt.
„Die Gesundheit aller Beteiligten am Spielbetrieb genießt oberste Priorität! Dennoch wollen wir unseren Sportlern die Möglichkeit geben, wettbewerbsorientiert Basketball zu spielen. Wir glauben, dass eine normale Saison, also ein fairer und vergleichbarer Wettbewerb, nicht möglich sein wird und haben deshalb diese Voraussetzungen geschaffen, um Wettbewerbsverzerrungen, Ungleichbehandlungen oder gar Rechtsstreitigkeiten vorzubeugen“, betont HBV-Präsident Michael Rüspeler.
Zudem nimmt man Vereinen, die aufgrund regionaler Vorgaben Schwierigkeiten haben am Spielbetrieb teilnehmen zu können, den Druck des Ligaverbleibs über das Saisonende hinaus, denn unterschiedliche Hygienekonzepte durch unterschiedliche Hallenvoraussetzungen werfen Fragen auf, die derzeit noch niemand richtig beantworten kann und die auch nicht alle Vereine erfüllen können. Wir hoffen auf den Fair-Play-Gedanken der gesamten hessischen Basketballfamilie und sehen dies als fairste Lösung an. Damit kann ein Wettbewerb, wie ihn das Land Hessen erlaubt, angeboten und dennoch die Gesundheit aller in den Vordergrund gestellt werden, ergänzt Rüspeler.