19/03/2026
Anschluss an obere Tabellenhälfte gewahrt
Mit den Auswärtsspielen in Römhild am vergangenen Samstag starteten die Männer des VfB 91 Suhl in das Saisonfinale der Verbandsliga-Süd und verbuchten 4 Punkte auf der Habenseite. „Dafür, dass wir heute nicht unseren stabilsten Tag hatten, haben wir uns die Punkte mit viel Kampf verdient“ bilanziert Trainer Fritsch den Spieltag und freut sich, dass seine Mannschaft weiterhin zur oberen Tabellenhälfte Anschluss hält.
Im ersten Spiel der Suhler wollten sich die Hausherren des TSV 1860 Römhild für die 1:3 Niederlage am 17.1.2026 in ihrer eigenen Halle sicher revanchieren. Danach sah es aber erstmal nicht aus. Suhl startete furios und nutzte die Schwächen des Gegners konsequent aus, was eine zwischenzeitliche 9-Punkte-Führung und den Satzerfolg sicher erscheinen ließ. Weit gefehlt!! Zu locker auf der einen Seite und sicherer werdend auf der anderen Seite kämpfte sich Römhild in den Satz und gewann gegen fassungslos wirkende Suhler mit 27:25. Das saß!! Im Rhythmus angekommen drückten die Römhilder weiter aufs Gaspedal und sicherten sich Satz 2 klar mit 25:18. Immer noch auf der Suche, wieder ins eigene Spiel zu finden, rotierten die Gäste und stemmten sich gegen die möglicherweise klare Niederlage. „Das war mehr als harte Arbeit und hat mega Kraft gekostet“ fasste Kapitän Just die Sätze 3 (25:23) und 4 (25:19) zusammen und freute sich über den Erfolg und Satzgleich zum 2:2. Super in den Tiebreak gestartet und bei 8:5 die Seiten gewechselt, sahen sich die Suhler schon auf der Siegerstraße. Wieder ein Bruch und Verunsicherung führten zum knappen 15:13 Satzerfolg und 3:2 Sieg. Leider nicht für den VfB 91 Suhl.
Nach den Aufgaben im Schiedsgericht beim sicheren 3:0-Erfolg der Römhilder über die 2. Vertretung aus Eisenach musste Suhl im 3. Spiel des Tages gegen die ersatzgeschwächten Wartburgstädter ran. Unbeeindruckt der ungewohnten Mannschaftsaufstellung zeigten die teils sehr jungen Eisenacher eine beherzte und kämpferische Spielweise, die es Suhl nicht möglich machte, sich abzusetzen. So ging der 1. Satz nur sehr glücklich und denkbar knapp mit 32:30 an die VfBler. In den folgenden beiden Sätzen machte vor allem der Aufschlagdruck der Männer aus Suhl den Unterschied. Mit 25:19 und 25:18 gingen die beiden Sätze und mit 3:0 das Spiel an den VfB 91 Suhl.
„Einmal mehr zeigt es sich, dass die Liga ausgeglichen ist und man hier keinen unterschätzen darf“ wiederholt sich der Kapitän. Mit den 4 Punkten halten die Suhler auf dem aktuell 6. Platz Anschluss an die vorderen Plätze und werden am kommenden Samstag wieder alles versuchen, um sich noch weiter nach vorn zu schieben. Da geht es nach Wechmar. „Gegen Gotha mussten wir ein schmerzliches 1:3 zuhause hinnehmen, was wir ausbügeln wollen“ gibt sich Trainer Fritsch kämpferisch und schaut auch auf das 2. Spiel. Hier wartet das Duell gegen Sachsenbrunn, was in der Vergangenheit immer mit einer gewissen Spannung auf dem Spielfeld verlief. „In Suhl haben wir sie 3:2 schlagen können“ erinnert sich der Mannschaftsverantwortliche Pfeiffer an das Hinrundenspiel und erwartet eine auf Revanche aus seienden Gegner.