06/11/2014
NAFI Stuttgart II vs. Turbine Cannstatt 1:1
Zwei Tore von der Turbine und nur einen Punkt.
Am vergangenen Sonntag kam es in der Kreisliga B3 zum Spiel des dritten gegen den vierten. Quasi ein Spitzenspiel, wenn es sowas in der Kreisliga gibt.
Mit einer Top Mannschaft, die der Coach wieder einmal im 4-1-4-1 auflaufen lies startete die Turbine rasant ins Spiel.
Von Beginn an setzte die Turbine die Gegner früh unter druck und konnte sich einige gute Chancen herausspielen.
Die größte Chance zur Führung hatte Dirk "Blindfisch" Heinemeyer als er nach einem wunderbaren zuspiel frei vor dem Keeper auftauche und ihn aus drei Meter ins Koma schoss, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.
Kurz darauf bekamen die Jungs aus Cannstatt einen Elfmeter. Benjamin Buck, die Leihgabe aus der ersten Mannschaft konnte den Keeper aber leider nicht überwinden.
In der 37. Minute war es dann endlich so weit. Philipp "The Power" Heinemeyer zimmerte das Rund ins Gehäuse und die Turbine führte verdient mit 1:0.
Zur Halbzeit lag das Chancenverhätnis bei gefühlten 12:0 zu gunsten der Turbine.
Nach einer hervorragenden Halbzeitansprache von Coach Maue wollte die Turbine da weiter machen wo sie aufgehört hatte. Doch das gelang nicht.
In der zweiten Halbzeit sahen sich die Jungs von Cannstatt weit in die eigene Hälfte zurück gedrängt, doch die "Künstler" von NAFI konnten keine hochkarätigen Chancen kreieren.
Trotz des hohen Drucks stand die Abwehr sicher und es ergaben sich gute Konter Möglichkeiten.
Die Entscheidung hatte Michael "Felix" Vogel als er alleine auf den Schlussmann der Gastgeber zu rannte und das Leder, warum auch immer, am Tor vorbei schoss.
Und so kam es wie es kommen musste. Um es in einer alten Weißheit zu sagen: Wenn du vorne die Dinger nicht machst, wirst du hinten bestraft. Oder in unserem Fall: Wenn du vorne die Dinger nicht machst, machst du sie irgendwann hinten?
In der 70 Minute köpfte Georg "das Kopfballwunder" Burbach den Ball in das eigene Tor. Besser hätte es kein Stürmer der Turbine machen können.
Am Ende stand es dann 1:1 und die Turbine konnte immerhin einen Punkt entführen.
Als Georg Burbach nach dem Spiel zu seinem Eigentor befragt wurde sagte er nur: " Wenn du Jungs das vorne nicht hinbekommen, dann muss ich denen halt mal zeigen wie das geht."
Coach Maue zeigte sich von dem Kopfball so beeindruckt, dass er für das nächste Training alle Offensivkräfte zum Kopfball und Torschuss Training zu Georg schickte.
Wir bedanken uns bei allen Fans und hoffen, dass wir euch am Sonntag wieder sehen.
Eure Turbine.
PS: Alle Rechtschreib- und Grammatikfehler sind zu entschuldigen, da der Autor sich mehrmals heftig gegen den Kopf schlagen musste, um zu verstehen warum die Turbine den Ball nicht im Tor unterbringen konnte.