Markt 3 United

Markt 3 United "11 Freunde sollt ihr sein" - Hoffentlich machts' nichts, dass die Mitglieder des M3U ein paar mehr sind.

Insgesamt 26 Männer bilden derzeit den Kader des Markt3 United - erpicht auf Erfolgserlebnisse und in der Blüte ihres Lebens. Markt 3 – für die meisten ist es wohl einfach irgendeine Adresse, für die Fußball-Amateure aus Straelen und Umgebung jedoch ist es gelegentlicher Treffpunkt und unterstützender Sponsor. Bei Markt3 United geht es darum, an Gemeinschaft und am Fußballspiel Spaß zu haben, ohne

sich selbst dabei immer ganz ernst zu nehmen und trotzdem engagiert und motiviert den Platz zu betreten.
2011 kam einigen Akteuren die Idee, das gelegentliche Fußballspielen doch etwas organisierter und geregelter anzugehen und eine Hobbymannschaft zu gründen. Durch die Unterstützung der Straelener Kneipe Markt 3 wurde im August 2011 Markt3 United ins Leben gerufen. Zwei Jahre, einige Turniere und Testspiele später ging es für Markt3 United bereits in seine erste Kleinfeldliga-Saison (www.klnonline.de). Seitdem bestreitet man hier etwa 18 Pflichtspiele pro Jahr - mal mehr erfolgreich, mal weniger erfolgreich. Egal, denn was zählt ist der gemeinsame Spaß am Fußball.

04/02/2022

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Dieses Jahr ging unsere Mannschaftstour nach Berlin!Es war ein sehr geiles Wochenende!Auch der Fussball spielte dabei ei...
14/10/2019

Dieses Jahr ging unsere Mannschaftstour nach Berlin!

Es war ein sehr geiles Wochenende!

Auch der Fussball spielte dabei eine Rolle, als wir das Stadion von Union Berlin besichtigt haben.

Danke ans Orgateam!

Mannschaftstour nach Hamburg!!
02/09/2017

Mannschaftstour nach Hamburg!!

06/07/2017

Ewig Knülle – Markt 3 United 7:5 (5:3)

Am 25.06. führte uns der KLN-Spieltag zum Tabellenletzten Ewig Knülle nach Düsseldorf. Zwar möchten wir Knüllen nicht als Angstgegner bezeichnen, allerdings deren heimischen Feld auf den Rheinwiesen als Angstspielstätte. Nur zwar holten wir – besonders in den letzten Jahren – immer wieder Punkte in Düsseldorf. Siegen konnten wir aber nur selten.

Die Heimmannschaft überraschte mit vielen neuen Gesichtern und überzeugte durch leidenschaftlichen Fußball, der zwar unkonventionell mit wenig Ordnung, dafür aber mit viel Laufbereitschaft und sicherem Passspiel zum Erfolg führte. Allerdings fanden wir, trotz Führungstreffer von Philipp Peeters, einfach nicht in die Partie, konnten keine Überlegenheit herausspielen und machten es den Knüllen, durch grottenschlechte Leistung, schlussendlich auch viel zu einfach sich vors Tor zu kombinieren.
Wir taten unser Nötiges dazu, dass die Partie auf Augenhöhe ablief und teilweise ein offener Schlagabtausch geboten wurde. Auch wenn wir phasenweise offensiv immer wieder -besonders durch Konter - gefährlich werden konnten.

Falls Tim Toupet oder irgendein anderer dieser Mallorca-Gesangs“künstler“ dies hier liest. „Er spielt solo“ wäre mal ein passendes Stück für Jonathan van Ooyen. Dribbelte er sich immer wieder ohne Berührung durch die Knüllen wie eine Barkeeperin im Bierkönig in Bedrängnis von drei Jungesellenabschieden. Dabei ließ er zu viel Chancen aus bzw. herausspringen tat nur zu selten was. Obwohl? 4 Tore steuerte van Ooyen mal wieder bei und jedes einzelne wurde von Beni Mönks vorbereitet. Beni Mönks scheint für Jonathan van Ooyen das zu sein, was Robert Redford für den Fuchshengst Pilgrim in “Der Pferdeflüsterer“ war. Hach. Jemand Lust auf einen Filmabend?

Allerdings waren die 4 Treffer zu wenig um deutlich in Führung zu gehen. Knülle drehte unsere 1:0 Führung und gab auch nach dem 5:5 Ausgleich nochmal Gas.
5:3 lagen wir zur Halbzeit zurück und nach 90 Minuten mussten wir uns 7:5 geschlagen geben.

Tolle Aktion unserer Mannschaft also an besagtem Sonntag: Bei unserer Initiative „Ein Herz für Schlusslichter“ haben wir mit dieser 5:7-Niederlage Ewig Knülle, die ihren ersten Dreier einfuhren, wieder auf die Beine geholfen. „Manchmal geraten Vereine ganz ohne ihr Zutun in Not, da haben wir eine soziale Verantwortung“, so Holger Peters. Torwart Nicholas Windhausen, der vor dem Spiel höchstpersönlich noch warme Suppe und Decken an die Spieler der Düsseldorfer verteilt hatte, ergänzte: „Geben ist seliger denn Nehmen. Wir wollen mit unserer erschreckenden Inkompetenz, gegen Vereine am Tabellenende mal Punkte zu holen, ein Zeichen für ein solidarisches Miteinander setzen.“
Ebenfalls an der Aktion interessierte Klubs, die nicht mehr tatenlos zusehen, sondern endlich tätig werden wollen, können es der United aus Straelen gleichtun und ihr Defensivverhalten, die Grundordnung und sämtliche Ambitionen auf einen höheren Tabellenplatz einfach spenden. Schicken Sie eine Mail an warumbinichnurm3uanhängergeworden@jedesaisonmussichmichärgern.de für nähere Infos.

Unser erster Tabellenplatz ist vorerst dahin. Am kommenden Sonntag steht gleich die nächste Partie an. Die Rückrundenbegegnung gegen Glückauf Lintfort. Wir wollen wieder siegen!

Unsere Auswahl:
N. Windhausen – H. Peters, P. Peeters (1 Tor), P. Zetzen, P. Schmidt, N. Dahmen – L. Billekens, B. Mönks, K. Homan, N. Zetzen, C. Fröhlich, J. van Ooyen (5)

Daten zum Spiel:
P. Peeters (8., P. Zetzen)
J. van Ooyen (19., B. Mönks)
J. van Ooyen (29., B. Mönks)
J. van Ooyen (55., B. Mönks)
J. van Ooyen (60., B. Mönks)

11/06/2017

In 1 Stunde startet unser Heimspiel gegen Eisern Hamb. Kommt doch rum.

09/06/2017

Scheint so als würde sich die Sonne doch noch erbarmen...

Schließlich steht heute der alljährliche Sparkassen-Cup auf der Sportanlage in Geldern-Veert an. Wir nehmen bereits zum sechsten mal teil - 2017 erneut mit zwei Teams.

Los geht's um 17.00 Uhr!

09/06/2017

Real Zebranos – Markt 3 United 2:11 (0:6)

Lieber spät als nie: Vor bereits drei Wochen ging es, gemäß Spielplan, zu den Derbygegnern Real Zebranos, die diese Saison wieder stärker aufspielen können, gegen uns allerdings von großer Personalnot geplagt waren. Wir hingegen waren ausreichend und bestens besetzt.

Und so ging es von Beginn an nur in eine Richtung. In die des Tores der Gastgeber. Obwohl der Zebranos-Schlussmann eine Vielzahl an Chancen vereiteln konnte, stand es zur Halbzeit 6:0 für uns.
Vier unterschiedliche Torschützen und fünf verschiedene Vorbereiter. Treffer, unabhängig davon, wer gerade auf dem Platz stand: Der Einfachheit halber hier eine Liste von Dingen, die weniger gut harmonieren als unser Team am siebten Spieltag:
• Ketchup und Mayo
• Tango und Cash
• Fliesentisch und Stopfzigaretten
• John Lennon und Paul McCartney
• Sonnenuntergänge am Strand und springende Delfine
• Kissen und Decke
• Rotkohl und Klöße
• Mario und Luigi
• Bacon und noch mehr Bacon
• Bud Spencer und Terrence Hill
Ende der Liste.

Eine Halbzeit mit der die Zebranos in etwa so zufrieden gewesen sind, wie Martin Schulz mit den Wahlergebnissen in NRW.

Und auch im zweiten Abschnitt sah es zunächst nicht anders aus. Van Ooyen schnürte den dritten 5er-Pack der Saison und erhöhte in den Minuten 84 und 88 auf 0:11. Dies waren übrigens seine Saisontreffer 20 und 21. Aber wundert uns das? Schließlich ist Tore schießen für van Ooyen eben das, was einst das Klavierspiel für Mozart war: Er kann es einfach außergewöhnlich gut.

Außergewöhnlich gut vernachlässigten wir von nun an übrigens unsere Defensive. Nagut, klar, die Messe war gelesen, aber muss man deswegen an Mittelkreis rumturnen? Die Real Zebranos trafen in den Schlussminuten noch zweifach zum Endstand von 2:11. Wir gewannen verdient, wenn auch bedingt durch die Personalprobleme der Gastgeber.

Das nächste Saisonspiel steht bereits am Sonntag an. Wir empfangen Eisern Hamb in Aengenesch.

Unsere Auswahl:
C. Fröhlich – H. Peters, P. Zetzen, P. Schmidt, D. Bruisten, N. Dahmen, M. Thockok (2 Tore) – N. Zetzen, K. Fackendahl, K. Homan (1), P. Peeters (1), B. Mönks (2), J. van Ooyen (5)

Daten zum Spiel:
0:1 van Ooyen, J. (6., Billekens, L.)
0:2 Peeters, P. (8., van Ooyen, J.)
0:3 van Ooyen, J. (18., Mönks, B.)
0:4 Mönks, B. (26., Zetzen, N.)
0:5 Thockok, M. (41., Homan, K.)
0:6 van Ooyen, J. (45., Homan, K.)
0:7 Homan, K. (63., Peeters, P.)
0:8 Thockok, M. (65., Zetzen, P.)
0:9 Mönks, B. (78., Peters, H.)
0:10 van Ooyen, J. (84., Peters, H.)
0:11 van Ooyen, J. (88.,Zetzen, N.)
1:11 – (89.,-)
2:11 – (90.,-)

21/05/2017

Am heutigen sonnigen Sonntag führt uns der KLN-Spielplan zum Derby nach Auwel-Holt. "Real Zebranos" sind die Gastgeber. Anstoß ist schon um 12:00 Uhr.

11/05/2017

Markt 3 United – Kickerz Deluxe 1:6 (1:2)

Nach dem Auswärtssieg in Raffelberg, stand am vergangenen Sonntag mit dem Heimspiel gegen Altmeister Kickerz Deluxe die nächste schwer auszurechnende Aufgabe an. Die letzten Partien gegen die Vluyner verliefen meist ausgeglichen, konnten allerdings zu unseren Gunsten entschieden werden.

Dies war am vergangenen Sonntag nicht der Fall. Obwohl wir furious starteten. Die Anfangsviertelstunde gehörte klar uns. Allerdings gelang uns kein Treffer. Die Kickerz verteidigten sehr tief und der Gäste-Torwart Tim Hurka hatte einen derartigen Sahnetag erwischt, dass man sich sorgen muss, dass er eine spontane Laktose-Intoleranz entwickelt hat. Aber auch unser Torwart Nico Windhausen wurde im weiteren Spielverlauf bei gefährlichen Kontern der Gäste immer öfter geprüft. Quizfrage: In einem luftleeren Raum, was fällt dort langsamer zu Boden: eine Bowlingkugel oder eine Feder? Richtig, Nico Windhausen. Im Spiel gegen Deluxe zauberte Nico zwischendurch Vorstellungen als Bahnschranke auf den Rasen, die tatsächliche Bahnschranken ehrfurchtsvoll klappern ließe und verhinderte so den Rückstand.
In Minute 28 und 38 war auch er machtlos. 2:0 für die Gäste.

Unser Spiel schien inzwischen schlechter als das, was in den hinteren Reihen unseres letztmals 1998 ausgeräumten Kühlschranks steht und Lars Billekens Anschlusstreffer in der 41. Minute schien das einzige Highlight. 40 Minuten sah es so aus, als würden wir an diesem Tag nicht einmal den Boden treffen können, sollten wir stolpern. Allerdings verteidigte Deluxe auch sehr stabil.

Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen, denn ein 2:1 zur Halbzeit bedeutete erfahrungsgemäß überhaupt nichts. Davon halten konnten wir jedoch nichts. Zwar hatten wir mehr Spielanteile und schlossen auch gelegentlich ab, Ideen die dichtgestaffelte Deluxer 6-Mann-Verteidigung zu überwinden hatten wir aber nur selten.
Deluxe machte unser Kurzpassspiel unmöglich. Noch dazu standen wir uns zunehmend selbst im Weg und spielten Pässe über fünf Meter acht Meter weit daneben und brachen uns beim Versuch eines Hackentricks fast die Beine.
Wäre es dem Ball möglich, wären ihm am vergangenen Sonntag vermutlich Tränen der Wut aus dem Ventil geflossen, so schlecht und unorganisiert wie wir spielten. Allerdings muss man auch hier nochmal Hurka ein Kompliment machen, der jeden unserer Torschüsse parieren konnte. Wahrscheinlich hätte der Mann an diesem Tag in ein Ikea-Bällebad springen können, er hätte alle Bälle festgehalten.

Wir warfen alles in die Waagschale, was uns das Leben in die Hausapotheke gestellt hat und dann kam es schlussendlich so, wie es kommen musste. Das Glück brach unter der Last des Bemühens zusammen und wir fingen uns insgesamt vier weitere Gegentreffer. Meist nach schön ausgespielten Kontern.
Am Ende unterlagen wir starken und strategisch klug agierenden Gästen auch in der Höhe verdient mit 6:1.
Glückwunsch nach Neukirchen-Vluyn.

In 1,5 Wochen geht es zum Derby bei den Real Zebranos in Auwel-Holt. Da wollen wir es wieder besser machen.

Daten zum Spiel:
1:2 L. Billekens (41., B. Mönks)

Unsere Auswahl:
N. Windhausen – M. Thockok, P. Schmidt, P. Schranz, P. Zetzen, N. Dahmen, H. Peters – K. Homan, B. Mönks, C. Fröhlich, J. van Ooyen, N. Zetzen, L. Billekens (1 Tor)

06/05/2017

Morgen zählt es wieder. Die "Kickerz Deluxe" gastieren bei uns in Geldern-Aengenesch. Ob wir den Altmeister aus Neukirchen-Vluyn schlagen können zeigt sich ab 14.00 Uhr. Kommt vorbei.

Bei voraussichtlich schönstem Wetter mit dabei sind:
N. Windhausen, C. Fröhlich - M. Thockok, H. Peters, P. Zetzen, N. Dahmen, P. Schranz - K. Homan, L. Billekens, P. Schmidt, B. Mönks, J. van Ooyen

25/04/2017

Raffelberg United – Markt 3 United 1:3 (1:0)

Am vergangenen Sonntag reisten wir nach Duisburg zu Raffelberg United, die 2016 zum 4. Mal in Folge die Meisterschaft für sich entscheiden konnten. In unseren vier KLN-Saisons konnten wir in 8 Begegnungen den Hausherren nicht einen einzigen Punkt abluchsen. Zwischenzeitlich kassierten wir sogar beim „Aengenescher Schützenfest“ eine 12:0 Niederlage. Klar also, dass wir als klarer Außenseiter in die Partie gingen. Klar aber auch, dass wir bis in die Haarspitzen motiviert waren, den Raffelbergern endlich 3 Punkte zu stehlen.

Wir fingen stark an. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und drückten mehr auf’s Tempo, als ein Allergiker mit chronisch entzündeten Nebenhöhlen. Wir konnten die sichtlich überraschte Raffelberger Defensive immer wieder vor Probleme stellen, blieben im Abschluss allerdings so harmlos wie ein Zwergkaninchen beim Hundekampf.
Kein Wunder also, dass der erste Treffer der Partie auf der anderen Seite fiel. Und zwar der zum 1:0 für die Hausherren. Poretschkin stellte den Fuß in einen Distanzschuss und nutzte so die erste Raffelberger Chance zur Führung. Buuuuh.
Der weitere Verlauf des ersten Abschnitts war so umkämpft wie torlos. Dabei ließen beide Teams große Chancen aus. Mit dem 1:0 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Betrachtet man den Beginn des zweiten Spielabschnitts, sollten die Burgerbrater der Region in den kommenden Wochen ein Seminar bei Chefausbilder Jonathan van Ooyen belegen. Grund: keiner wendet besser. Nach einer ersten Halbzeit, die in Sachen Abschluss billiger war als ein Sparmenü, kämpfte Blau-weiß sich mit ansehnlichem Fußball zurück. In der Hauptrolle an der spritzigen Friteuse: van Ooyen. In der 52. Spielminute traf er mit dem Kopf über die herauseilende Torhüterin und zwölf Minuten später aus dem Stand ins untere linke Eck. Plötzlich stand es 2:1. Yeah! Und das verdient, denn wir zerrissen uns füreinander und verteidigten leidenschaftlich und beherzt, wie man es in der Form und mit diesem Engagement selten gesehen hat.

Raffelberg schaltete nun noch einmal einen Gang höher, doch auf die Angriffsbemühungen folgten unbefriedigende Ergebnisse, da blau-weiß sich immer gemeinschaftlich in die Zweikämpfe warf oder Polinceusz zwischen den Pfosten stand. Ansonsten zeugten viele Fernschüsse von der spielerischen Ratlosigkeit der Gastgeber. Kurz vor Schluss war bei einem Stand von 2:1 immer noch alles offen und Raffelberg warf alles nach vorne. Es gelang uns allerdings immer wieder uns mit langen Bällen zu befreien.
Aus eben einem dieser Befreiungsschläge resultierte in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein Einwurf von Kai Homan.
Wussten Sie eigentlich, dass man via Gänsehaut einen Or****us haben kann? Nein? Wir auch nicht. Dann aber traf - ausgerechnet - Paul Schranz eben nach diesem Einwurf. Aus der Distanz. Durch die Beine des ein oder anderen Mit- und Gegenspielers. Zur Entscheidung. Dem erlösenden 3:1. Was uns schlussendlich drei Punkte und eine Gänsehaut von tantrischem Ausmaß bescherte, da klar war, dass sich der unermüdliche Einsatz und Siegeswille bezahlt gemacht haben.

Man könnte sagen, dass die Partie mit ihrer Fairness, Spannung und Leidenschaft beste Werbung für die KLN war.

Passend übrigens, dass die Raffelberger in den Osterferien verloren, schließlich kommt beides ja in etwa ähnlich häufig vor.
Dass die Duisburger auch noch im eigenen Stadion verloren, dürfte das letzte Mal passiert sein, kurz bevor Christopher Kolumbus Amerika entdeckte, und als der Meister das letzte Mal nur einen eigenen Treffer erzielte, hieß der Mensch noch Homo Erectus und schlurfte Bananenessend durch die Steppen des Pleistozän. Weshalb wir stolz auf uns sein dürfen, den Duisburgern mit Anlauf von 1,8 Millionen Jahren mit einer unglaublich beherzten und starken Darbietung, einen Dämpfer verpasst zu haben. Für den Titelkampf hat die Niederlage der Raffelberger wahrscheinlich erst einmal keine Auswirkungen. Schließlich ist die Saison noch lang. Unseren Berechnungen zufolge wird erst wieder ein anderes Team Meister, wenn nach dem großen Roboterkrieg im Jahre 3862 die Maschinen die Herrschaft übernommen haben.

Mit 9 Punkten aus vier Partien halten wir die Tabellenspitze und sind gespannt auf den weiteren Saisonverlauf.

Unsere Auswahl:
K. Polinceusz – P. Peeters, M. Thockok, P. Zetzen, P. Schranz (1 Tor) – K. Homan, B. Mönks, L. Billekens, K. Fackendahl, J. van Ooyen (2)

Daten zum Spiel:
1:0
1:1 van Ooyen, J. (52.,K. Homan)
1:2 van Ooyen, J. (64.,M. Thockok)
1:3 Schranz, P. (92.,K. Homan)

30/03/2017

Markt 3 United – Joga Finito 11:6 (5:1)

Am vergangenen Sonntag empfingen wir Joga Finito in Geldern-Aengenesch. Wer die KLN und unsere Berichterstattung in den letzten Jahren ein wenig verfolgt hat weiß, dass wir die Moerser, die Raffelbergs ärgste Konkurrenz in Sachen Meisterschaft sind, in den letzten Spielzeiten - dank gemeinschaftlichen Bestleistungen - immer mal wieder ärgern und um wichtige Punkte bringen konnten. So eben auch letzten Sonntag.

Hendrik Mays kehrte für diese eine Partie zu seiner „alten Liebe“ zurück. Man kann praktisch die Hornhaut auf seinen Oberarmen sehen, vom ständigen Ärmelhochkrempeln. Denn nicht nur durch seine Technik und seine gute Übersicht ist „Winkel-Ali“ (Anm. d. Red.: Schaag III) eine Bereicherung. Vor allem seine Laufbereitschaft und sein Einsatz zeichnen ihn aus.
Glückwunsch übrigens zum ersten Saisontor. Ali netzte bereits nach 5 Minuten Einsatzzeit ein. Schneller kommt man nur zum Erfolg, wenn man Gina-Lisa Lohfink zum Essen einlädt.
Bereits nach zehn Minuten führten wir schon 3:0. Van Ooyen und Mönks sei Dank und natürlich Hendrik Mays, der beide Treffer vorbereitete. Er schien in derart guter Form zu sein, dass Detlef D! Soost bereits angefragt hat, ob er Fitnesskurse bei ihm belegen könne.

Bis jetzt klingt es so als hätte Joga nicht viel zum Spiel beizutragen. Der Eindruck täuscht. Sie kamen immer mal wieder zu gefährlichen Kontern, ließen aber alleine in der Anfangsviertelstunde vier Großchancen ungenutzt und konnte in der ersten Halbzeit lediglich einen Treffer zählen. Unsere Defensive arbeitete zuverlässig. 5:1 zur Halbzeit.

Chef der Hintermannschaft war übrigens nicht wie sonst Marius Thockok. Auf ihn mussten wir bedauerlicherweise verzichten. Genau wie auf Patrik Schmidt, Tim Neyenhuys und Max Steiner. Kai Homan vertrat sie allerdings würdig und genauso zuverlässig wie er sonst die Fäden im Mittelfeld zieht und trug somit mit seinen Nebenleuten Bruisten, Dahmen, Zetzen und Peters genauso zum Erfolg bei wie die Offensive. Aber was haben wir erwartet? Wenn Homan ein Tag wäre, wäre er vermutlich der Weltspartag. Wenn er ein Buch wäre, er wäre der große Brockhaus. Wenn er ein Kleidungsstück wäre, er wäre der Anorak mit Kapuze. Immer vernünftig, immer solide verarbeitet und immer auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Aber wie soll man als Team siegen ohne jemanden der den Ball vorne in die Maschen kloppt. Womit wir wieder bei unserer Offensive wären. 1 Tor von Sommerzugang Schildy, 2 Tore von Rückkehrer Hendrik Mays, Hattrick vom angeschlagenen Dauer(b)renner Beni Mönks und fünf Treffer von Jonathan van Ooyen, der nach drei Ligapartien bei schon 14 Saisontoren steht. Im Anschluss an dieses Spiel hat Jonathan vermutlich noch einen Scheck über eine Millionen Euro gefunden. In einem goldenen Nissan Micra. Mit Schlüssel im Zündschloss. Es scheint eben alles zu gelingen. Glückwunsch.

11:6 nach 90 Minuten. Besonders in der Schlussphase nutzte Finito noch einige unserer Unaufmerksamkeiten um noch einmal stark aufzuspielen, was zu diesem Zeitpunkt jedoch nur noch Ergebniskosmetik war. Ein verdienter Sieg, dank starkem Kollektiv, der uns am dritten Spieltag - mit einem Spiel mehr - an die Tabellenspitze befördert. In vier Wochen geht es dann zum Meister Raffelberg United nach Duisburg, gegen die wir endlich erstmals punkten wollen.

Unsere Auswahl:
N. Windhausen – H. Peters, K. Homan, D. Bruisten, N. Dahmen, P. Zetzen – P. Peeters (1 Tor), H. Mays (2), B. Mönks (3), J. van Ooyen (5)

Daten zum Spiel:
H. Mays (5., J. van Ooyen)
B. Mönks (7., H. Mays)
J. van Ooyen (10., H. Mays)
J. van Ooyen (29., H. Peters)
J. van Ooyen (42., H. Mays)
P. Peeters (63., J. van Ooyen)
J. van Ooyen (65., B. Mönks)
H. Mays (66., -)
J. van Ooyen (68., N. Dahmen)
B. Mönks (76., H. Mays)
B. Mönks (80., D. Bruisten)

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