23/04/2023
***2 Punkte im Nachholspiel***
Gestern empfingen wir im Nachholspiel die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg zu Gast in unserer ATSV-Halle.
Wir erwischen einen guten Start und können in unserem ersten Angriff unsere Rechtsaußen, Jil Enke, in Wurfposition bringen, die zum 1:0 trifft (1. Min). Aus dem Rückraum sind wir im Abschluss aber zu ungenau, sodass zunächst die Würfe im Block landen oder die Schülper Torhüterin pariert. Doch auch Britta Reimann ist gut aufgelegt, sodass erst in der 5. Minute der Ausgleich zum 1:1 gelingt und wir dann durch zwei schnell aufeinanderfolgende Tore mit 3:1 (7. Min) in Führung gehen können. Doch auch die HSG kommt dann etwas besser ins Spiel und findet in unserer noch nicht kompakt stehenden Abwehr immer wieder Lücken. Besonders die Rückraumrechte bereitet uns mit ihren 1:1-Aktionen immer wieder Schwierigkeiten, sodass diese immer wieder durchbrechen kann und wir bereits frühzeitig drei Zeitstrafen kassieren. Zusätzlich lassen wir noch zu viel aus dem Rückraum zu, sodass Jule Hövelmann bereits vier ihrer insgesamt sieben Treffer für die HSG im Tor unterbringen kann. Wir behalten zwar trotzdem die Nase immer etwas vorn, können uns aber nie wirklich einen ordentlichen Vorsprung erarbeiten. Die HSG kann immer wieder gleichziehen und es geht schließlich mit einem Halbzeitstand von 11:11 in die Kabinen.
Die Pausenansprache der Schülper Trainerin trägt zunächst Früchte. Die Gäste können durch einen Gegenstoß nach Ballgewinn erstmals in Führung gehen und dann vom 7-Meter-Punkt auf 11:13 erhöhen
(31. Min). Doch wir haben den Schülper Angriff nach der Umstellung auf eine offensive 5:1-Abwehr deutlich besser im Griff. Ein 4-Tore-Lauf ermöglicht es uns nicht nur gleichzuziehen, sondern wieder mit zwei Toren in Front zu gehen (15:13, 37. Min). Doch wieder sind es Absprachefehler in der Abwehr, die die HSG zu einfachen Toren einladen. Nach der Zeitstrafe von Rieke König nutzen wir die Überzahl aus, um uns erstmals mit drei Toren abzusetzen (18:15, 42. Min). Unsere Abwehr arbeitet nun wieder besser und die Gäste scheitern mehrfach und teilweise unglücklich bei Wurfversuchen, was uns wiederum zum Gegenstoß einlädt. Auch das Zusammenspiel mit unserer Kreisspielerin, Lisi Largo, gelingt, die in der 47. Minute zum 22:16 trifft. Eine weitere Zeitstrafe bringt uns dann etwas aus dem Takt, doch in Gleichzahl bringen wir schließlich Berit aus dem Rückraum besser in Wurfposition, die zweimal hintereinander trifft (24:20, 54. Min). Nach unserer Auszeit lassen wir uns auch nicht von der sehr offensiven Schülper Abwehr beirren, die auf eine 4+2-Formation umstellt. Johanna und Jil kommen durch 1:1-Aktionen weiter zum Abschluss und in der konsequent arbeitenden Abwehr gelingen uns nun immer wieder Ballgewinne, die wir in Tore umwandeln. Wir lassen uns also den Sieg nicht mehr nehmen und Johanna trifft schließlich mit dem Schlusspfiff zum Endstand von 30:22.
Das Ergebnis ist am Ende natürlich deutlicher, als der Spielverlauf es lange Zeit hergegeben hat, aber das interessiert im Endeffekt nicht. Wir haben uns diese so wichtigen zwei Punkte erarbeitet und klettern verdient auf Platz 8 in der Tabelle. Nun müssen wir hoffen, dass sich die Befürchtungen der letzten Wochen nicht bewahrheiten - durch die gleitende Skala könnten ggf noch zusätzliche drei Zwangsabsteiger hinzukommen, sodass alle Teams ab Platz 7 abstiegsgefährdet sind. Aber das liegt nun nicht mehr in unserer Hand.
Nächstes Wochenende spielen wir unser letztes Saisonspiel zuhause gegen den TSV Lindewitt. Bleibt die Frage, ob es ein weiteres Mal um den Klassenerhalt geht oder wir uns mit dem Spiel aus der SH-Liga vorerst verabschieden müssen. Egal wie - wir freuen uns auf eine volle Halle. Also kommt vorbei und feuert uns an am Samstag um 19 Uhr in der GSH.
Mit dabei waren: Jil Enke (6), Johanna Andersson (5, 2/1), Hannah Treichel (4, 2/2), Alisa Lang (4), Maite Gutenberg und Berit Schwarz (je 3), Kathi Werdin und Nadja Glass (je 2), Susen Grotzky (1), Nina Kindler, Lucy Schumacher und Helena Vogler. Im Tor: Britta Reimann und Sønnevey Herrfurth.