24/03/2025
Stellungnahme zum aktuellen Stand des Projekts Bikepark Idarkopf:
Vertrocknet unser Projekt auf der Zielgeraden?
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Bike-Community, liebe Bürgerinnen und Bürger der Region.
Seit über einem Jahrzehnt arbeiten wir mit voller Leidenschaft, Engagement und erheblichem persönlichem, sowie finanziellem Einsatz an der Realisierung des Bikepark Idarkopf. Dieses Projekt ist für unser kleines Unternehmen nicht nur ein wirtschaftliches Vorhaben – es ist vor allem eine Vision für die Nationalpark Region, deren Versprechen für Fortschritt, für den Tourismus, für den Sport und für die Gemeinschaft.
Über all die Jahre hinweg haben wir mit großem Einsatz unzählige Herausforderungen gemeistert. Dank der Unterstützung aus der Wirtschaft, der Kommunalpolitik und der vielen Partner, die an dieses Projekt glauben, konnten wir das Genehmigungsverfahren bis kurz vor die Ziellinie bringen. Auch die komplexen naturschutzrechtlichen und forstlichen Abstimmungen konnten in gutem Dialog erfolgreich abgeschlossen werden – ein enormer Erfolg für alle Beteiligten!
Als unsere Community habt ihr uns auf diesem Weg stets begleitet. Sei es bei unvergesslichen Ereignissen, wie den tollen Events im Rahmen der AUDI Nines, oder auch als motivierende Unterstützer bei den diversen Rückschlägen. Lange haben wir überlegt, ob wir überhaupt nochmal die Öffentlichkeit gezielt ansprechen. Aber ihr seid es uns mehr als wert und habt ein Update zum aktuellen Stand verdient. Danke auch für eure unzähligen Nachrichten der vergangenen Monate, in denen es eigentlich still wurde um das Fortschrittsprojekt im schönen Hunsrück.
Nun stehen wir also kurz davor, den letzten großen Schritt zu gehen. Doch genau in diesem Moment taucht eine neue Hürde auf:
Die Führung der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen hat uns schriftlich mitgeteilt, dass sie entgegen einer verbindlichen Ausssage der Rechtsvorgängerin VG Rhaunen aus dem Jahr 2017, die Kosten der äußeren Erschließung nicht mehr übernehmen kann, obwohl diese Investition sogar damals in den Haushaltsplan der Gemeindewerke aufgenommen wurde. Diese Kosten belaufen sich inzwischen mit allen Preissteigerungen auf etwa 750.000 Euro und betreffen essenzielle Infrastrukturmaßnahmen wie die Wasser- und Abwassererschließung des Areals.
Diese plötzliche Kehrtwende trifft uns und alle, die an dieses Projekt glauben, mit voller Härte. Noch schwerer wiegt, dass der Gesprächsfaden zur Verbandsgemeinde mittlerweile abgerissen ist und wir zu einer wichtigen Sitzung des Werksausschusses im Februar erst eingeladen und dann wieder ausgeladen wurden.
Was bedeutet das für den Bikepark Idarkopf?
Es bedeutet, dass eine immense finanzielle Last auf den späteren Betrieb umgelegt werden müsste – eine Belastung, die nicht nur uns als Betreiber trifft, sondern welche auch die Eintrittspreise für all unsere Gäste erheblich in die Höhe treiben würde. Das wiederum schwächt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts und gefährdet die wirtschaftliche Tragfähigkeit des gesamten Projekts, welches ohnehin schon mit steigenden Kosten und hohen Zinsen zu kämpfen hätte. Der Idarkopf hat das Potenzial, eine ganze Region touristisch und wirtschaftlich nachhaltig zu stärken – doch ohne eine Lösung für die Erschließungskosten gerät dieses Potenzial ernsthaft in Gefahr.
Aber eines ist klar: Wir geben nicht auf. Der Bikepark Idarkopf soll auch ein Positivbeispiel für alle jungen Unternehmer*innen in Deutschland sein, welche wie wir gegen unzählige bürokratische Hürden ankämpfen müssen. Wenn dieses Projekt scheitern würde, dann scheitert auch der Glaube an wirtschaftlichen Aufschwung und nachhaltiges Unternehmertum.
Unsere Motivation, unser Einsatz und unser Wille, dieses Projekt in die Umsetzung zu bringen, sind ungebrochen. Wir haben so viel erreicht und sind kurz davor, den Traum eines Bikeparks am Idarkopf endlich ein Stück weiter Realität werden zu lassen.
Wir fordern daher eine konstruktive Lösung und einen klaren, wirtschaftlich verlässlichen Durchführungsvertrag mit der Ortsgemeinde Stipshausen und der Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen. Es braucht den politischen Willen und das Verantwortungsbewusstsein, die getroffenen Zusagen einzuhalten – für die Region, für den Tourismus, für alle, die an den Idarkopf und seine Zukunft in der Nationalpark-Region glauben.
Liebe Community, wir wissen, dass viele von euch dieses Projekt mit Spannung verfolgen und sich genauso darauf freuen wie wir. Eure Unterstützung bedeutet uns unglaublich viel, und wir werden euch weiterhin über die Entwicklungen informieren. Gemeinsam können wir es schaffen. Teilt den Beitrag, wenn ihr uns weiterhin unterstützen wollt!
Euer Team von Ecoparc Concepts