Holger Heuber & Abenteuer

Holger Heuber & Abenteuer Abenteuer im Wasser, an Land, und in der Luft

Wir haben die große Ehre und Aufgabe, die Nachfolge

Tag 13/14Auf einem oberen Abschnitt der Valbona hatten wir richtig Spaß. Er bewegte sich so bei 3 bis 4,  verblockt, die...
03/05/2023

Tag 13/14
Auf einem oberen Abschnitt der Valbona hatten wir richtig Spaß. Er bewegte sich so bei 3 bis 4, verblockt, die Durchfahrten meistens auf den ersten Blick nicht so zu erkennen, steil und vor allem für die weniger erfahrenen durchaus fordernd. Einfach ein toller Bachabschnitt in jeglicher Hinsicht, der fast allen Beteiligten ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Dieses war so schön, dass etliche Paddler der Gruppe am nächsten Morgen nochmals einen Run auf diesem Abschnitt gönnten, der fahrtechnisch sicherlich noch ein klein wenig über der Moraca lag. Manche, so wie ich, nahmen einfach das Gefühl eines richtig coolen runs mit auf die Heimreise inclusive der ersten erfolgreichen Rolle im Wildwasser. So kam jeder auf seine Kosten und auf Erlebnisse und Eindrücke, die sich fest im Paddler-und Tour -Gedächtnis eingraben. Nach dem Run heute machten wir uns auf einer panoramatechnisch einmaligen Geburgsstraẞe auf den Weg nach Tirana. Felix hatte die geniale Idee, ein Restaurant am Meer aufzusuchen , welches auf Stelzen im Meer eine Art Cabanas bietet, in denen man als kleine oder größere Gruppe wunderbar zusammensitzen und sich lokale Köstlichkeiten zu Gemüte führen kann. So verlebten wir einen wirklich in jeglicher Hinsicht traumhaften letzten Abend, an dem sich die Autofahrer bereits auf die Heimreise machten, während der Rest der Truppe versuchte, durch regelmäßige Gaben von Destillat jeglicher Art, den Moskitos Herr zu werden. So, und jetzt kommt's... irgendwann waren die Betreiber der Gaststätte verschwunden, wir labten uns noch am restlichen Alkohol, und dann bezogen wir mehrere von diesen Hüttchen im Meer um unser Lager für die Nacht zu bereiten, in der Hoffnung, weitestgehend von Moskitos verschont zu bleiben. Einige bauten ihr Zelt auf und wir schliefen mehr oder weniger im Restaurant. Könnte man auch etwas vergleichbares in Deutschland vorstellen? Eine Mega Location, die der Wirt einfach offen lässt für uns, incl. Sanitärgebäude? Das sind die Momente, von denen man noch Jahre später erzählen wird mit " Weißt du noch .......?"
Ich zumindest erfreue mich daran, weil das einfach ein absolut konträres Konzept für einen Urlaub darstellt, fernab jeglichen Pauschaltourismusses. Momente , Eindrücke und Erlebnisse , die sich tief ins Herz einbrennen und mich persönlich mit einem breiten Grinsen und unbändiger Freude zurücklassen. Vielen Dank an alle, die diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebniss gemacht haben, denn jeder hat seinen Beitrag auf seine Weise geleistet, und zu diesen unvergleichlichen Erlebnissen beigetragen, die mit Pauschaltourismus so gar nichts am Hut haben. Vielleicht habt ihr ein wenig Spaß mit meinen Tagesberichten gehabt, was mich freuen würde, und vielleicht hat der ein oder andere Bericht auch wieder eine " Mensch stimmt, so war das damals, hatte ich völlig vergessen" , Erinnerung wieder bewusst gemacht. Herzlichen Dank an alle für diese tolle Reise und Gemeinschaft, die es so wohl nur einmal in Deutschland, bei Holger-Heuber-Abenteuer.de zu finden gibt.
Nachdem die Autofahrer aufgebrochen waren, mussten wir natürlich versuchen, unsere Trauer heftig mit einer großen Desinfektionsrunde in den Griff zu bekommen, was trotz ärztlicher Betreuung nur mittelmäßig gelang. So liegen wir nun, beschwingt in unseren Zelten oder den kleinen Hüttchen auf Stelzen über dem Meer und lassen die Bilder im Kopf R***e passieren. Und über allem steht ein großes Dankeschön an den Cheffe, der alles perfekt organisiert und gemanaged, und uns zu einer kleinen, verschworenen Gemeinschaft geformt hat. Lieber Holger, herzlichen Dank für diese und auch vorherige und zukünftige Reisen.

27/04/2023

Tag 11
Mit der Fähre ins Valbona Tal

Nach einem deftigen Frühstück ging es los zur Fähre, die uns 3h lang durch das herrliche Tal schippern sollte. Der Drin wurde hier Mitte der Achtziger aufgestaut und bietet eine atemberaubende Kulisse mit einer Mischung die an Norwegen, Asien oder China erinnert. Die sonnigen Momente waren eher selten und immer wieder war Regen unser Begleiter. Nach ungefähr 3h Fahrt erreichten wir unseren Zielanleger und im Balkan Style wurde die Fähre entladen. Da der Stausee zur Zeit ca... 3m weniger Wasser führt, konnte keiner der betonierten Anleger benutzt werden und direkt am Ende der Bugklappe musste erst noch ein wenig Erde mit der Schaufel und zusamen mit Steinen aufgeschüttet werden.
Aber trotzdem hingen alle Autos ohne Allrad fest und mussten von einem Allrad LKW und dem Geländewagen von Elias hochgeschleppt werden. Auf die Idee, mit einem Bagger etwas Erde aufzuschütten war offensichtlich noch niemand gekommen. Mit südländischer Gelassenheit klappte aber alles ganz gut und ohne Schäden, so dass wir bald weiter unterwegs, tiefer hinein ins Valbona Tal unterwegs waren. Nach einiger Suche und zwei Stopps am Bankautomaten und einer Ausschankstelle für braunes Gold entschieden wir uns wegen des Dauerregens und der tiefen Temperaturen, uns ein festes Dach über dem Kopf zu suchen und konnten dortselbst auch gleich ein leckeres Abendessen aus Forelle und Zicklein zu uns nehmen. Ein Teil der Gruppe verzog sich danach ins Bett um Schlaf nachzuholen, und die anderen wollten noch etwas Schafkopfen.

26/04/2023

Tag 10
Der Fluss aus Glas - der Kir
Wer jetzt noch eine Muschel am Boot hat, war nicht paddeln.
Wir brachen entspannt vom Camp auf , hinauf in die Berge. Die Teerstraße endete nach ein paar Kilometern und es ging auf einer ausgewaschenen Schotterpiste weiter hinauf ins Tal zu unserer Einsatzstelle. Der Himmel präsentierte sich uns wolkenverhangen, aber das tat unserer guten Laune keinen Abbruch, ist der Kir doch wirklich ein Traumfluss. Technische, sich verengende Durchfahrten wechselten sich mit ruhigen Passagen, und diese, aufgrund des niedrigen Wasserstandes, mit steinigen Sohlschwellen und Rutschen ab. So gab es immer wieder etwas zu tun und volle Konzentration war angesagt, da Steinkontakt oftmals kaum zu vermeiden war. Zurück im Lager wurden die Autos zurückgeholt , Andi und Dominik verabschiedeten sich zurück in die Heimat und der Rest machte sich auf den Weg ins wunderschöne Valbona Tal. Auf dem Weg mussten wir wieder durch Shkodra durch und hier kann man wunderbar sehen wie entspannt chaotischer Verkehr auf südländische Art laufen kann, obwohl 2 bis 3 reihig geparkt wird und ein freundliches Hupen vieles auf dem kurzen Dienstweg regelt. Leider begleitete uns eine Regenfront auf einer Straße, die unseren Fahrzeugen alles abverlangt. Gefühlt musste man jede Sekunde damit rechnen, dass die große Auswahl herrlicher Schlaglöcher dazu führen würde, dass die Autos auf einen Schlag auseinanderfallen würden. Es würde gemunkelt, dass sich sogar ein Boot selbständig auf einen kleinen Ausflug vom Autodach machte. Zum Glück nicht hinab in die Schlucht. So kamen wir nur langsam mit ca. 20km/h voran und das Wetter wurde immer schlechter. Kurz vor dem Ziel gönnten wir uns eine Runde Fisch in einem Lokal, bevor wir uns auf die letzten Kilometer machten. Am Ziel angelangt herrschte wettertechnisch Weltuntergang und bei diesen Regenfällen, Blitz und Donner, zog es uns nicht wirklich ins Zelt. So sprachen wir einen Barbesitzer an, der gerade Feierabend machen wollte und flugs machte er wieder auf, wir nahmen die Bar in Besitz und durften die Nacht im Nebenraum auf dem Fußboden verbringen, lauschten dem Gewitter, den quietschenden Matten und diversen Sägewerken. So richtig war an Schlaf nicht zu denken. Aber so ist das halt beim günstigsten Angebot für einen Pauschalurlaub......einfach schön. Cheerio Miss Sophie🍻

25/04/2023

Tag 9
Der Cemit wartet auf uns

Die Early Birds machten sich früh auf den Weg, die Zelte waren außen noch gefroren, und der Rest der Truppe zog etwa 2h später nach.
In 25km Entfernung etwa waren wir schon an der Grenze und reisten nach Albanien ein. Durch eine atemberaubenden Gebirgslandschaft schraubte sich unsere Karawane in die Höhe, über Pässe hinüber, die uns auf gläsernen Aussichtsplattformen Albanien von einer seiner schönsten Seiten zeigen sollten.
Schließlich erreichten wir als erstes Ziel des Tages den Cemit, und damit einen absolut wundervollen Fluss Albaniens. Die Cracks machten sich fertig für die Befahrung auf einer wirklichen Flussperle die der Moraca noch ein bisschen was on top gab , technischer ist, und am Ende standen erschöpfte, aber glückliche Paddler am Ausstieg. Der Rest der Truppe hatte in der Zwischenzeit eine Werkstatt aufgetan, die zwar eigentlich wohl mehr auf Reifen macht, aber in einer Ecke stand das Gerät unserer heutigen sonntäglichen Wunschliste.....ein Schweißgerät, und zwar sogar eines von Lidl. Paddlerherz was willst du mehr? Und so konnten wir tatsächlich innerhalb weniger Minuten den Aufbau des Hängers, der einen kleinen Riss hatte, schweißen lassen. Ein 10er wechselte den Besitzer und wir machten uns mit gutem Timing auf den Weg zum Ausstieg
Dort an steilem Hang die Boote aufgeladen, ging es über oben genanntes Gebirge hinüber zum Kir. Als wir das Gebirgsmassiv hinter uns ließen lag der Shkoder See mit seiner Ebene prächtig glitzernd, in der Nachmittagssonne vor uns. Straßenhunde en mass , Pferde, Esel und auch eine Kuh, in einem Kreisverkehr grasend säumten unseren Weg zum Fluss
Unser Bus bekam noch seinen Treibstoff und wir eine Runde Kaffee in einer Bar und dann ging es voll Freude weiter , wartete doch ein herrlicher Lagerplatz am Kir auf uns, den wir nach kurzem Einkaufsstop am frühen Abend erreichten.
Das amtliche Paddleressen kam auf den Tisch und am Lagerfeuer am Flussufer wurde die Tagesetappe nochmals aufgearbeitet und die Nacht senkte sich mit einem atemberaubenden Sternenhimmel, durch Zivilisationslicht nicht beeinträchtigt, über uns. Das sind die Momente, nach denen man sich, abgesehen von denen auf dem Wasser, immer wieder sehnt.

Ein paar Impressionen, endlich wird das Wetter besser!
24/04/2023

Ein paar Impressionen, endlich wird das Wetter besser!

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Edlingerstraße 68
Stephanskirchen
83071

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