07/09/2026
🏌️ Der Golfschwung beginnt am Boden.
Viele Golfer konzentrieren sich beim Training vor allem auf Hände, Arme, Schläger oder Oberkörper. Dabei spielt auch die Verbindung zwischen unseren Füßen und dem Boden eine wichtige Rolle im Bewegungsablauf.
Während des Golfschwungs verändert sich die Druckverteilung unter den Füßen. Gleichzeitig üben wir Kräfte auf den Boden aus – und der Boden wirkt mit sogenannten Bodenreaktionskräften auf unseren Körper zurück.
Entscheidend ist dabei nicht einfach, möglichst viel Kraft zu erzeugen.
Vielmehr geht es um das Zusammenspiel von Richtung, Timing, Druckverteilung und Bewegung.
Wann verändert sich der Druck unter deinen Füßen?
Wo entsteht er?
Und wie arbeiten Beine, Becken, Oberkörper und Arme zusammen, damit die Bewegung effizient bis zum Schläger koordiniert werden kann?
Ein spannender Effekt dabei ist der sogenannte „Staircase Effect“: Im Abschwung erreichen die einzelnen Segmente ihre höchsten Geschwindigkeiten idealerweise nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt – vom Becken über den Oberkörper und die Arme bis zum Schläger. Jedes Segment beschleunigt, erreicht sein Geschwindigkeitsmaximum und gibt durch das abgestimmte Zusammenspiel Bewegung an das nächste Segment weiter.
So entsteht vereinfacht gesagt eine Art Geschwindigkeitstreppe bis zum Schlägerkopf.
Genau hier wird Biomechanik spannend.
Im AGS können wir diese Zusammenhänge mit moderner Diagnostik sichtbar machen und dein Training individuell darauf abstimmen.
👉 Nicht stärker drücken. Besser bewegen.
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