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FITNESS SCHLÄGT KÖRPERGEWICHT – Neue Meta‑Analyse zeigt klaren ZusammenhangEine brandaktuelle systematische Übersichtsar...
30/04/2026

FITNESS SCHLÄGT KÖRPERGEWICHT – Neue Meta‑Analyse zeigt klaren Zusammenhang
Eine brandaktuelle systematische Übersichtsarbeit aus dem British Journal of Sports Medicine (2025) hat über 398.000 Datensätze ausgewertet – und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis:
👉 Deine kardiorespiratorische Fitness (VO₂max) sagt dein Sterberisiko deutlich besser voraus als dein Körpergewicht oder BMI.

Was die Studie zeigt:
Forscher:innen analysierten 20 prospektive Kohortenstudien, in denen sowohl Fitness (über VO₂max‑Tests) als auch BMI gemessen wurden. Die Ergebnisse sind beeindruckend:
👉Unfit, normalgewichtig: bis zu +92 % höheres Sterberisiko
👉Unfit, übergewichtig: bis zu +182 % höheres Sterberisiko
👉Unfit, adipös: bis zu +204 % höheres Sterberisiko
Fit – selbst bei Übergewicht oder Adipositas: kein signifikant erhöhtes Risiko im Vergleich zu fit-normalgewichtig
➡️ Mit anderen Worten:
Es ist gefährlicher, unfit zu sein, als übergewichtig zu sein.
Fitness wirkt wie ein Schutzschild – unabhängig vom Körpergewicht.
Warum das wichtig ist
Diese Daten widerlegen erneut die weit verbreitete Fixierung auf den BMI. Der BMI allein sagt wenig über Gesundheit aus.
Fitness hingegen beeinflusst direkt Herz-Kreislauf-Gesundheit, Stoffwechsel, Entzündungslevel und langfristige Überlebenswahrscheinlichkeit.

Was du daraus mitnehmen solltest
Fang an, dich regelmäßig zu bewegen – egal wo du startest.
👉Ziel: 3–5x pro Woche intensivere Belastung (z. B. Intervalltraining, zügiges Laufen, Rudern, Radfahren).
👉2 x pro Woche Krafttraining mit Grundübungen
👉Krafttraining + Ausdauer = optimale Kombination.
👉Fokus auf Leistungsfähigkeit statt Waage.

Fazit:
Diese Meta‑Analyse zeigt klar:
„Fit but overweight“ ist gesundheitlich deutlich besser als „unfit but normal weight“.
Wenn du deine Gesundheit langfristig schützen willst, ist die VO₂max der stärkste Hebel – stärker als Gewicht, Diäten oder BMI‑Zahlen.

Diese Woche sind wir für Euch auf der FIBO
16/04/2026

Diese Woche sind wir für Euch auf der FIBO

Zum Weltgesundheitstag solltest Du deinen Po trainieren
07/04/2026

Zum Weltgesundheitstag solltest Du deinen Po trainieren

Osteoporose ist aktiv beeinflussbar.  Die stärkste Evidenz zeigt: Bewegung mit hoher mechanischer Reizintensität + gezie...
02/04/2026

Osteoporose ist aktiv beeinflussbar.
Die stärkste Evidenz zeigt: Bewegung mit hoher mechanischer Reizintensität + gezielte Supplemente können die Knochengesundheit messbar verbessern.

💪 Krafttraining: Der Basis‑Baustein
Studien zeigen klar:
• Progressives Krafttraining erhöht die Knochendichte
• Besonders effektiv an Hüfte & Wirbelsäule
• Mehr Muskelkraft → mehr Zug & Druck → mehr Knochenaufbau
• Reduziert Sturzrisiko durch bessere Stabilität

🦘 Plyometrics: Der unterschätzte Booster
Sprünge & Stoßbelastungen erzeugen kurze, hohe Impact‑Peaks – genau das, was Knochen lieben.
Evidenz zeigt:
• Plyometrisches Training kann die Knochendichte zusätzlich steigern
• Besonders wirksam bei postmenopausalen Frauen
• Kombination aus Kraft + Impact = optimale osteogene Reize

⚡ Kreatin: Verstärkt Trainingseffekte
Kreatin ist kein „Bodybuilder‑Supplement“, sondern ein funktionelles Aging‑Tool.
Studien deuten darauf hin, dass Kreatin:
• Kraftzuwächse verstärkt
• Muskelmasse erhält
• Trainingsqualität verbessert
• Indirekt die Knochen schützt (mehr Kraft → mehr Belastung → mehr Osteogenese)

📚 Was sagt die Evidenz?
• Krafttraining = stärkster nicht-medikamentöser Faktor gegen Osteoporose
• Plyometrics = zusätzlicher osteogener Stimulus
• Kreatin + Training = bessere Kraft, Funktion & langfristige Schutzwirkung
• Kombination → maximaler Benefit für Knochen & Muskeln

Adipositas betrifft inzwischen hunderte Millionen Menschen weltweit. Die gesundheitlichen Folgen – von Herz-Kreislauf-Er...
04/03/2026

Adipositas betrifft inzwischen hunderte Millionen Menschen weltweit. Die gesundheitlichen Folgen – von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Diabetes bis hin zu bestimmten Krebsarten – machen sie zu einer der tödlichsten chronischen Erkrankungen unserer Zeit. Die weltweiten Kosten liegen bereits bei über zwei Billionen US‑Dollar pro Jahr und könnten bis 2035 auf über 4,3 Billionen US‑Dollar steigen.
Auch in Deutschland ist Adipositas ein massives Gesundheitsproblem:
👉23% der erwachsenen Bevölkerung ist adipös oder
übergewichtig – Tendenz steigend.
👉Die volkswirtschaftlichen Kosten durch Übergewicht und
Adipositas liegen hierzulande bei über 100 Milliarden US‑Dollar
pro Jahr, was rund 2,8 % des BIP entspricht.
Adipositas ist eine Krankheit – und sie hat viele Ursachen
Adipositas entsteht nicht durch „zu wenig Disziplin“. Sie ist eine multifaktorielle Erkrankung, beeinflusst durch:
👉Genetik
👉Stoffwechsel
👉Hormone
👉Umweltfaktoren
👉Ernährungsverhalten
👉Bewegungsmangel/Muskelschwund
👉Psychische Belastungen
👉Sozioökonomische Bedingungen
Wer Adipositas auf „falsches Essen“ reduziert, ignoriert die komplexen biologischen und sozialen Zusammenhänge.
Prävention: Wir können früher ansetzen:
Ein entscheidender Hebel liegt in der Früherkennung von Risikofaktoren, insbesondere der Insulinresistenz.
Sie entwickelt sich oft viele Jahre, bevor Gewichtszunahme außer Kontrolle gerät.!
Frühe Diagnostik, Aufklärung, regelmäßiges Kraft und Ausdauertraining und niedrigschwellige Präventionsprogramme können helfen, die Entwicklung von Adipositas zu verhindern.
Dazu gibt es demnächst einen Buchbeitrag von mir in dem Gemeinschaftsprojekt " Gesundheit unter Druck" im Springer Verlag in Kooperation z.b mit Daniel Schoon und Dr. Daniel Schwarzenberger

Wie sehr beeinflusst unsere Ernährung wirklich unsere Lebenserwartung? Eine neue, umfangreiche prospektive Kohortenstudi...
20/02/2026

Wie sehr beeinflusst unsere Ernährung wirklich unsere Lebenserwartung? Eine neue, umfangreiche prospektive Kohortenstudie mit über 100.000 Teilnehmenden aus der UK Biobank liefert beeindruckende Antworten – und sie zeigt:
Unsere täglichen Essgewohnheiten können unser Leben um mehrere Jahre verlängern, selbst wenn wir genetisch nicht zu den „Glücklichen“ gehören.
Was wurde untersucht?
Die Forschenden analysierten fünf etablierte, wissenschaftlich validierte Ernährungsmuster: Alternate Healthy Eating Index (AHEI)
+ Mediterrane Ernährung (AMED)
+ Healthful Plant‑Based Diet Index (hPDI)
+ DASH‑Ernährung (gegen Bluthochdruck)
+ Diabetes Risk Reduction Diet (DRRD)
Über einen Zeitraum von 10,6 Jahren wurden die Ernährungsgewohnheiten und die Sterblichkeit der Teilnehmenden beobachtet. Insgesamt traten 4.314 Todesfälle auf.
Die Ergebnisse sind eindeutig:
Alle fünf Ernährungsformen waren mit einer signifikant niedrigeren Sterblichkeit und einer längeren Lebenserwartung verbunden. Besonders spannend:
👉Männer, die sich nach der DRRD ernährten, gewannen bis zu 3 zusätzliche Lebensjahre.
👉Frauen profitierten besonders von der Mediterranen Ernährung mit bis zu 2,3 zusätzlichen Jahren.
Auch pflanzenbasierte Ernährung und AHEI zeigten deutliche Vorteile.
Und das Beste:
👉 Diese positiven Effekte traten unabhängig von genetischen Langlebigkeitsfaktoren auf.
👉Das bedeutet: Unsere Gene sind nicht unser Schicksal – unsere Ernährung zählt!
Welche Lebensmittel machen den Unterschied?
Besonders stark mit längerer Lebenserwartung verbunden waren:
👉Vollkornprodukte
👉Obst
👉Gemüse
Diese Lebensmittelgruppen tauchen in allen untersuchten Ernährungsformen als zentrale Bausteine auf.

Neues Jahr ! Gute Vorsätze! Wir helfen Dir dabei die auch langfristig umzusetzen!
02/01/2026

Neues Jahr ! Gute Vorsätze! Wir helfen Dir dabei die auch langfristig umzusetzen!

in  neue Studie der  University of Queensland, Brisbane, Australien zeigt, dass verminderte intrinsische Motoneuron-Erre...
25/12/2025

in neue Studie der University of Queensland, Brisbane, Australien zeigt, dass verminderte intrinsische Motoneuron-Erregbarkeit ein entscheidender Faktor für die körperlichen Einschränkungen bei älteren Menschen mit Sarkopenie ist und nicht nur der Verlust an Muskelmasse .
Im Vergleich dazu weisen sportlich aktive Senioren, insbesondere die , die regelmäßiges funktionelles Krafttraining (Kniebeuge, Kreuzheben , Ausfallschritte Plyometrische Übungen) machen, eine bessere neuromuskuläre Funktion und höhere Leistungsfähigkeit auf.
Kernaussage der Studie:
Sarkopenie ist nicht nur durch Muskelabbau, sondern auch durch neuronale Defizite gekennzeichnet!
Athletisches funktionelles Training im Alter scheint die Motoneuron-Erregbarkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern, besonders bei höheren Belastungen.
Damit wird klar: Neuromuskuläre Gesundheit ist ein zentraler Ansatzpunkt für Prävention und Therapie von Sarkopenie.
Quelle:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41292210/

25/12/2025
Eine systematische Überprüfung einer Metaanalyse aus dem Jahr 2018 (PMID: 29188577) untersuchte die Auswirkungen von Kra...
19/09/2025

Eine systematische Überprüfung einer Metaanalyse aus dem Jahr 2018 (PMID: 29188577) untersuchte die Auswirkungen von Krafttraining bei körperlich gebrechlichen älteren Erwachsenen.
In mehreren randomisierten kontrollierten Studien konnten selbst Teilnehmer im Alter von 80 und 90 Jahren messbare Zuwächse an Muskelmasse, Kraft und Alltagsfunktionen verzeichnen.
Die Ergebnisse stellen die Vorstellung in Frage, dass Widerstandstraining aufgrund des Alters oder der Gebrechlichkeit unwirksam ist. Im Gegenteil, die Fähigkeit, sich an Krafttraining anzupassen, bleibt ein Leben lang erhalten. Neben einer Zunahme der Muskelmasse und Kraft wurden Verbesserungen bei der Gehgeschwindigkeit, dem Gleichgewicht, der Fähigkeit, aus einem Stuhl aufzustehen, und der allgemeinen Unabhängigkeit festgestellt.
Biologisch gesehen erfolgen diese Anpassungen wahrscheinlich durch eine verstärkte Muskelproteinsynthese, eine verbesserte neuromuskuläre Koordination und den Erhalt von Typ-II-Muskelfasern, die für die Mobilität und Sturzprävention besonders wichtig sind. Krafttraining fördert auch die Knochendichte und die Stoffwechselgesundheit und unterstützt so die Widerstandsfähigkeit im Alter zusätzlich.
Diese Ergebnisse stimmen mit den Erfahrungen in unserer Praxis überein wo selbst 92 jährige bei 2 x 45min Krafttraining ( insbesondere der großen Muskelgruppen) erhebliche Fortschritte machen und damit sowohl ihre Lebensqualität verbessern als auch ihre Eigenständigkeit erhalten

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Enzianstr . 4
Starnberg
82319

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