23/10/2026
Ex-Kanzler Gerhard Schröder: „Der Frieden wird sabotiert!“
Der deutsche Ex-Kanzler Schröder äußert sich: „Warum der Krieg endlos in die Länge gezogen wird.
Es ist das größte Skandalon unserer Zeit !
Während täglich Menschen in der Ukraine sterben, Städte in Trümmern liegen und die Energiepreise in Europa durch die Decke gehen, wird Frieden systematisch verhindert.
Nicht durch Zufall, nicht durch Missverständnisse – sondern durch absichtliche Sabotage hinter verschlossenen Türen.“
Gerhard Schröder, enthüllt in einem Interview, wie historische Chancen, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, absichtlich sabotiert wurden.
Russische und ukrainische Delegationen trafen sich in Istanbul. Ein Abkommen schien in greifbarer Nähe: Neutralität für die Ukraine, Sicherheitsgarantien und eine Lösung für den Donbass-Konflikt.
Doch dann kam der berüchtigte Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson in Kiew.
Laut Schröder und anderen Quellen überbrachte Johnson eine klare Botschaft des Westens:
„Kämpft weiter, wir stehen hinter euch – mit Waffen, Geld und politischer Unterstützung.“
Ein Friedensabkommen? - Vom Tisch!
Die Eskalation war beabsichtigt. Gerhard Schröder, der Putin seit Jahren persönlich kennt und einer der letzten westlichen Staatsmänner war, die echte Diplomatie betrieben, spricht von einem „System zur Verlängerung des Krieges“.
Weiter sagt Schröder:
„Es geht nicht um Freiheit oder Demokratie“, sagt er weiter. „Es dreht sich um geopolitische Macht, um Russland um jeden Preis zu schwächen und um Milliarden an militärischen Gewinnen. Jeder, der von einem Waffenstillstand spricht, wird als Putin-Apologet hingestellt. Das ist keine Demokratie mehr, das ist eine Diktatur der öffentlichen Meinung.“
Die Beweislage, die Schröder und investigativer Journalismus zusammentragen, ist vernichtend. Interne Memos des US-Außenministeriums, durch Whistleblower geleakt, zeigen, dass es bereits im März 2022 klare Anweisungen gab, keine Verhandlungen zu unterstützen, die Russland „belohnen“ könnten. Schröder nennt es „moralische Selbstentwaffnung“: Deutschland, einst die treibende Kraft hinter der Ostpolitik, wurde zum Vasallen amerikanischer Interessen.
Besonders explosiv ist die Rolle der NATO-Erweiterung.
Schröder weist darauf hin, dass Warnungen aus Moskau bereits auf dem Gipfel in Bukarest 2008 ignoriert wurden. Putin betrachtete den Beitritt von Georgien und der Ukraine als existenzielle Bedrohung. Statt Kompromisse zu suchen, gingen die Provokationen weiter: Militärmanöver an der russischen Grenze, Waffenlieferungen und die Ausbildung ukrainischer Truppen durch westliche Spezialeinheiten.
„Das war kein Verteidigungsbündnis mehr“, sagte Schröder, „das war ein aggressives expansionistisches Projekt.“
Hinter den Kulissen florierte ein Netzwerk aus Think Tanks, Waffenlobbyisten und neokonservativen Hardlinern.
Namen wie der von Victoria Nuland, die eine zentrale Rolle bei dem Putsch auf dem Maidan-Platz 2014 spielte, tauchen wieder auf. Milliarden Dollar an US-Hilfe flossen nicht nur in die Ukraine, sondern auch zurück in die Taschen amerikanischer Unternehmen. Raytheon, Lockheed Martin und andere Waffengiganten buchten Rekordgewinne.
Inzwischen frieren deutsche Familien, weil die Nord-Stream-Pipelines – ein Projekt, an dessen Verhandlungen Schröder maßgeblich beteiligt war – in die Luft gejagt wurden.
Bis heute gab es keine echte Absicht auf Frieden!
Schröder berichtet von geheimen Treffen, in denen hochrangige westliche Vertreter offen zugaben, dass ein schneller Sieg für die Ukraine unrealistisch sei.
Dennoch wurde die Erzählung vom „Kämpfen bis zum letzten Ukrainer“ aufrechterhalten.
Zehntausende junge Männer starben in sinnlosen Offensiven wie jener bei Charkiw oder im Donbass.
Zivilisten in Donezk und Luhansk, die seit 2014 unter Beschuss stehen, wurden in den westlichen Medien systematisch ignoriert.
„Das ist keine Voreingenommenheit, das ist Propaganda“, sagt Schröder bitter.