31/12/2025
Liebe Angelfreunde, Unterstützer und Freunde,
ein besonderes Jahr neigt sich dem Ende zu.
Auch wenn die dringlich benötigte Renovierung unserer Vereinshütte sich leider etwas verzögert, können wir uns über eine immer bessere Jugendarbeit freuen.
Das Anglerfest wurde in diesem Jahr wieder gut besucht. Als kleiner Verein freut uns dieser Zuspruch sehr.
Aber auch negative Geschehenisse haben das Jahr geprägt. Nachdem in der Vergangenheit mehrfach Vandalismus und Rücksichts- bzw. Respektlosigkeit auf und um das Gelände am Weiher festgestellt werden mussten, kam es auch in diesem Jahr wiederholt zu vorsätzlichen Handlungen auf dem Gelände.
Als kleine Beispiele möchten wir aufführen: Auffinden eines Damenhöschens, säckeweise achtlos entsorgter Müll, ein in das Wasser geworfener Fußschemel, in das Wasser geworfene Flaschen und Unrat jeglicher Form.
Solche Verhaltensweisen sind für uns nicht nachvollziehbar, zudem ausreichend Mülleimer zur Verfügung stehen.
Aufgrund der Witterungsbedingungen ist das Gewässer aktuell mit einer Eisschicht bedeckt. Leider kam es in den vergangenen Tagen zu einer mutwilligen Zerstörung des Uferbereiches. Die sich am Rand befindlichen Palisaden (ja, diese sind alt und morsch) wurden vermutlich herausgetreten und wie die sich in diesem Bereich befindlichen Steine auf das Eis geworfen. Auch wurden Steine - welche wir als naturnahen Lebensraum für Insekten etc. angehäuft haben und diese viele Jahre unberührt blieben - ebenfalls auf das Eis geworfen. Glücklicherweise handelt es sich dabei um Dinge, die der Natur entstammen. Aber es stellt sich die Frage: muss das sein? Die großen Steine und Äste, welche nun auf den Boden des Gewässers sinken werden - führen im ungünstigen Fall dazu, dass beim Angeln die Vorfächer abreißen oder wegen eines verhakens abgeschnitten werden müssen. Die "Überreste" können dann von Fischen oder auch anderen Tieren aufgenommen werden. Dies führt ggf. dazu, dass die Tiere verenden.
Hunde, die im Weiher bei sommerlichen Temperaturen eine Abkühlung suchen, können sich ebenfalls an den sich noch im Wasser befindlichen Resten mit Haken verletzen.
Aus Langeweile und/oder schlechter Erziehung wird durch eine solche Aktion ein zunächst nicht vermutetetes Gefahrenpotential geschaffen.
Auch haben wir Verständnis, dass ein Mensch in dringenden Fällen seine Notdurft verrichten muss. Wer aber bewusst und "primitiv wie ein Tier in die Hecken scheißt", der sollte die sich in der Nähe befindliche Hundekotstation nutzen und mit einer Tüte seine eigenen Hinterlassenschaften entfernen.
Gleiches gilt für den Hundekot im Allgemeinen. Auch hier kam es zu keiner Besserung.
Nun, wir haben schon über ein paar mögliche Konsequenzen für die Allgemeinheit nachgedacht: Videoüberwachung, temporäre Sperrung des gesamten Geländes, Betretungsverbot des Geländes für Hunde....
Eigentlich wollen wir dies genau nicht, aber wenn sich die stete Verblödung der Gesellschaft nicht aufhalten lässt, dann bleibt uns als kleiner Verein keine andere Wahl und wir müssen Maßnahmen ergreifen.
Wir wünschen allen normalen Menschen und deren, die das Gelände mit Respekt behandeln, einen guten Start in das neue Jahr!
Euer ASV