02/07/2021
Profi-Fußballer Eriksen, nicht das erste Opfer!
Mill. Zuschauer sahen beim UEFA-Spiel Dänemark/Finnland zu, als der dänische Fußballer Eriksen plötzlich zusammenbrach und nicht mehr atmete. Noch auf dem Spielfeld wurde er vor laufenden Kameras reanimiert & defibrilliert und hat überlebt. Eriksen kann sich glücklicherweise in die Liste geretteter Hochleistungssportlern einreihen, wie zuvor F. Muamba, G. Asamoah oder T. Lassad.
Dieses Glück hatten Sportgrößen wie z. B. die Fußballer: M. Feher 25 J., V. N. Matsuda 34 J., E. Nwanegbo 30 J., A. Jüptner 28 J., A. Puerta 22 J., B. Pezzey 39 J.;
Leichtathleten: R. Herms 27, Griffith-Joyner 38 J.; Bovolenta ;
Eiskunstläufer: H. Fischer 29 J., S. Grinkow 28 J.; Eishockey: A. Tscherepanow 19 J., S. Morin 29 J., L. Bolte, Bobfahrer (31 J.), S. Faißt, Handballer (20 J.) ... nicht.
Das Ereignis um Eriksen hatte ein immenses öffentliches und mediales Echo nach sich gezogen und füllte tagelang die Gazetten. Doch warum wird die Öffentlichkeit erst durch ein solch tragisches, im Fernsehen übertragenes Ereignis bei einem Profisportler aufgerüttelt? > 100.000 Menschen/Jahr sind in Deutschland in ähnlicher Weise betroffen. Es geht um weitaus mehr als nur um Fußballer der 1. oder 2. Liga. Jede Sportart und alle Sportler (egal welchen Alters) können jederzeit betroffen sein. Dabei kommt den Trainern, Funktionären und Vorständen eine besondere Verantwortung zu. Ignorieren, abwarten und hoffen, dass nichts passiert, ist keine gute Alternative.