Segelverein Soltau

Segelverein Soltau Einen Segelverein in der Lüneburger Heide ? Das gibt es tatsächlich - und zwar seit 1975! Der Segelverein hat heute rund 70 aktive und passive Mitglieder.

Und wer glaubt, dies sei eine reine ‚Männergesellschaft', der überzeuge sich bitte davon, dass auch Frauen im Verein dabei sind und gerne mitmachen. Ansonsten ist jedes Alter vertreten: Ein Drittel ist 60+, ein Drittel ist berufstätig und das letzte Drittel ist 'bunt gemischt'. Mitglied kann jeder werden, gern auch nach einer beitragsfreien
"Schnupperrunde". Eine einmalige Aufnahmegebühr gibt es

bei uns nicht. Oft wird angenommen, der 'Segelsport ist teuer' oder 'jeder hat sein eigenes Boot'. Weit gefehlt: Bei uns geht es um das Segeln, Spaß am Wassersport – und um Kameradschaft! Und die Seemannschaft ist ein hohes Gut, das wir bewahren. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 80 € im Jahr. Familienmitglieder bezahlen
weitere 20 € bis maximal 120 €. 20 € bezahlen auch Schüler, Azubis und
Studenten. Wenn das nicht günstig ist! Zum Benutzen der Vereinsboote muss ein Mitglied im Besitz des Führerscheines Binnenfahrt (A) des Deutschen Segler-Verbandes oder des amtlichen Sportbootführerscheines Binnen unter Segel sein. Nichtsegler dürfen dann natürlich gerne mitkommen.

Auf großer Fahrt im Kleinen BeltDer Segelverein Soltau ist zurück aus Dänemark Für viele ist die Ostsee das schönste Seg...
25/08/2026

Auf großer Fahrt im Kleinen Belt
Der Segelverein Soltau ist zurück aus Dänemark
Für viele ist die Ostsee das schönste Segelrevier der Welt: mit wunderbaren Zielhäfen in jeder Himmelsrichtung, reich an Geschichten seit Jahrhunderten, abwechslungsreich mit den unterschiedlichsten Anforderungen auf dem Wasser und bei richtigem Wind und Wetter Urlaub und Abenteuer zugleich.
Die Soltauer Segler, die sich traditionell alle zwei Jahre zu einem großen Flottillentörn aufmachen, hatten von alledem viel gesehen und erlebt. Bei westlichen Winden ging es zunächst ab Flensburg Richtung Sonderburg in die schönste Bucht Dänemarks nach Dyvig und mit einem langen Schlag weiter nach Middelfahrt im Norden Fünens. Von dort konnte erstmals in der Vereinsgeschichte die wunderschöne Hafenstadt Faaborg erreicht werden, die den Seglern bei der Navigation dorthin einiges abverlangt hatte. Belohnt wurden sie mit einer Ortsbesichtigung am darauffolgenden Vormittag und mit Brötchen und Kuchen beim vielleicht besten Bäcker Dänemarks.
Den Wettervorhersagen mit einigen Regenschauern segelten sie einfach davon und hatten stattdessen bei wechselhaftem Wetter den besten Wind zum Erreichen von Marstal, der ihnen Schutz vor einer stürmischen Nacht bot. Die drei Schiffe, mit denen das knappe Dutzend Segler unterwegs war, trafen auch hier nacheinander ein, um den Abend gemeinsam zu verbringen. Beim gemütlichen Beisammensein wurde das Erlebte bei geistreichen Getränken oft bis in die Nacht erzählt.
Der Rückweg nach einer Woche ging dann wieder über Sonderburg bis Flensburg. Es erwartete sie ein gemeinsames Abschlussessen in der schönen Innenstadt Flensburgs.
Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass das Segeln im Verbund seine Vorteile hatte. Segeln ist ein Sport, den man gerne miteinander teilt. Die Älteren haben weniger Vorbereitungsaufwand und die Jüngeren lernen viel dazu. Das gemeinsam Erlebte stärkt den Zusammenhalt und dem Segelverein beschert diese Mischung auch nach 22 Jahren Flottillensegeln immer wieder neue Abenteuer, auf die man gerne zurückschaut. Am Ende waren 198 Seemeilen auf der Logge, die die Skipper ihren Mitseglern in die Meilenbücher eintrugen.
Die Segelsaison geht bald zu Ende und die Wintersaison beschert den Vereinsmitgliedern und Gästen wieder interessante Reiseberichte und Vorträge zum Thema Segeln. Angefragt sind auch Referenten der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Alle weiteren Informationen unter www.segelverein-soltau.de .

Segeln ‚bis ans Ende der Welt‘ Soltauer Segler bezwingen Cap de Formentor auf dem Rundtörn MallorcaWer segelt, der hat, ...
28/05/2026

Segeln ‚bis ans Ende der Welt‘
Soltauer Segler bezwingen Cap de Formentor auf dem Rundtörn Mallorca
Wer segelt, der hat, wie in jeder anderen Sportart auch, seine Vorbilder und kennt ansonsten die Geschichten von berühmten Seglern und ihre Ziele, die sie erreicht haben: von der Entdeckung der Magellanstraße am Kap der Jungfrauen im Jahr 1520 über die berühmten Kaphoorniers, die noch Anfang des 20.Jahrhunderts auf großen Frachtseglern Kap Hoorn umsegelt haben - bis heute, wo die jüngeren Segler ihren Helden wie Boris Herrmann nacheifern, der mit unglaublichen Geschwindigkeiten über die Weltmeere alle Kaps umsegelt und Seegebiete wie die ‚brüllenden Vierziger‘ erreicht hat, wo starke Westwinde zwischen dem 40. und 50igsten Breitgrad auf der Südhalbkugel so laut sind, dass sie einem das Fürchten lehren können. Und dennoch: die Sehnsucht nach dem weiten Meer treibt sie an, der Wind ist ihr Freund und sei’s drum, das Ende der Welt kann mit dem Segelschiff erreicht werden.
Auch einige Mitglieder des Soltauer Segelvereins zieht es jedes Frühjahr wieder aufs Meer - und wenn es nicht Kap Hoorn sein kann, dann suchen sie ihr Glück und ‚das Ende der Welt‘ eben in unseren Breitengraden. Dabei wird der Begriff „Ende der Welt“ auch für mythische Orte wie z.B. das Cabo de São Vicente an der südwestlichsten Spitze des europäischen Festlandes in Portugal verwendet. Da waren Soltauer Segler im letzten Jahr und erreichten später sogar Nordafrika.
In diesem Jahr sollte das ‚mächtige‘ Cap de Formentor an der Nordspitze Mallorcas ‚bezwungen‘ werden. Und so machten sich Günther Thiehoff und Thomas Körtge zusammen mit einem dritten Segler aus Wuppertal auf ins Abenteuer: Vom königlichen Hafen in Palma ging es an der Westkünste Mallorcas entlang über Port d’Antratx und Port de Soller in die Bucht von Pollenca – aber vorher wartete das Cap de Formentor. Mit zwei Meter hohen Wellen und achterlichem Wind der Stärke sechs ritten sie gegen Mittag des vierten Tages mit vollen Segeln und mit Lifebelt und Rettungsweste, am Cap entlang, bevor der Skipper mitten in der Umrundung starke böige Fallwinde auf der Rückseite auf das Schiff und seine Besatzung zukommen sah. Schnell wurden die Segel halb gerefft und damit dem Wind seine Kraft genommen. Mit ordentlich Schräglage segelten die Soltauer dann den langen Schlag sicher bis zum Porto de Pollenca und hatten dabei ihren erhofften Segelspaß. Spätestens beim Anlegerbier im Hafen waren sie sich einig: So muss es sich auch für Segler angefühlt haben, die Kap Hoorn umrundet haben.
Danach warteten auf der Weiterreise nicht nur Häfen wie Cala Rajada und Porto Colom, sondern auch wunderschöne kleine Buchten zum Ankern für die Nacht. Zuletzt sollte die Insel Cabrera im Süden Mallorcas zum schönsten Ziel der Reise werden: Überreste einer Festung aus dem 14. Jahrhundert hoch über dem geschützten Naturhafen mitten in einem Nationalpark bescherte den Seglern zwei erlebnisreiche Wandertage und frischen Fisch am Abend in der Kombüse.
Wenn auch manches in diesem Bericht nach Seemannsgarn klingen mag, so ist die Geschichte doch wahr und unvergesslich. Zwei Wochen nach Rückkehr in Palma wechselte die Crew und Vereinsmitglied Volker Brandt aus Schneverdingen kam an Bord. Die ‚Reise‘ geht weiter – im August geht es ab Flensburg auf Flottille; drei Schiffe sind gechartert und wer hier beim Lesen ansonsten Lust auf Segelabenteuer bekommen hat, findet im Internet unter www.segelverein-soltau.de viele weitere interessante Informationen.

Morgen geht's los - rund Mallorca segeln zwei Mitglieder des Segelvereins. Mast und Schotbruch und eine Handbreit Wasser...
08/05/2026

Morgen geht's los - rund Mallorca segeln zwei Mitglieder des Segelvereins. Mast und Schotbruch und eine Handbreit Wasser unterm Kiel

Soltauer Segler erreichen NordafrikaAus dem Urlaubstörn an der Südküste Europas wird ein echtes AbenteuerEin einmaliges ...
15/10/2025

Soltauer Segler erreichen Nordafrika
Aus dem Urlaubstörn an der Südküste Europas wird ein echtes Abenteuer
Ein einmaliges und unvergessliches Abenteuer erlebten drei Mitlgieder des Soltauer Segelvereins auf ihrem zweiwöchigen Törn ins Mittelmeer. Beim Start in Lissabon an der Atlantikküste wussten sie noch nicht, dass es sie auf ihrem Weg nach Malaga auch nach Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika, verschlagen würde. Eigentlich war von Anfang an Vorsicht geboten, denn an der andalusischen Küste vor und hinter der Meerenge von Gibraltar gibt es seit einigen Jahren Begegnungen mit Orcas, die in diesen Seegebieten besonders Segelboote angegriffen und auch schon zum Sinken gebracht haben. Dank guter Seemannschaft und mit bester technischer Ausstattung an Bord erlebten die Soltauer Segler einen Törn, der noch lange in Erinnerung und Teil der Vereinsgeschichte bleiben wird.
Der Segeltörn begann eigentlich im Mai in Heiligenhafen. Die Bavaria 37 Cruiser ‚kamasito‘ sollte von dort in das ca. 3.000 Seemeilen entfernte Valencia an der spanischen Mittelmeerküste überführt werden, um dort zu überwintern, bis im kommenden Jahr von dort aus neue Ziele erreicht werden können. Auf den geplanten 15 Etappen über die Ostsee, in die Nordsee, über die Niederlande durch die Biskaya in Frankreich nach Portugal und Spanien hatte der Skipper Günther Thiehoff, Schiffseigner und Mitglied im Segelverein Soltau, zum Mitsegeln eingeladen. Ende September stiegen die Vereinsmitglieder Thomas Körtge und Matthias Büttner in Lissabon zu. Zusammen mit Marion Thiehoff machten sie sich zu viert auf die Reise. Entlang an der Atlantikküste umrundeten sie das südwestliche Ende Europas, das Cabo de Sao Vicente in Portugal und erreichten so die wunderschöne Küste der Algarve mit zahlreichen Häfen und Ankerbuchten. Täglich wurden dabei die Sichtungen der große Schwertwale im Internet (www.orcas.pt) verfolgt, die andere Segler gemeldet hatten. Zur guten Seemannschaft gehörte dann auch das Üben der Abläufe für den Fall, dass die mitgeführten Seenotrettungsmittel eingesetzt werden müssten; eine Rettungsinsel war auch an Bord, aber in besonders kritischen Gebieten blieben die Segler zur Sicherheit unterhalb der 20-Meter-Küstenlinie.
Nächstes Törnziel war dann die Meerenge von Gibraltar, die Durchfahrt vom Atlantik ins Mittelmeer, eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Eine Gruppe von ca. 30 Delfinen begleiteten die Segler ein Stück des Törns und abends im Hafen, direkt unterhalb des berühmten Felsens, dann die unerwarteten Wetteraussichten für die einmalige Gelegenheit, unter Segeln mit halbem Wind am nächsten Tag das 18 Seemeilen entfernte Ceuta auf dem afrikanischen Kontinent zu erreichen. Die gemeldeten Orca-Sichtungen der letzten Tage ließen darauf schließen, dass die Schwertwale längst Richtung Norden weitergezogen waren – hinauf in Richtung Porto und weiter auf dem Weg in nahrungsreiche Fischgründe der Heringe in den Fjorden. Der Entschluss stand fest – die drei Segler wagten die Überfahrt und erreichten sicher den Hafen der spanischen Exklave in Nordafrika. Für eine Nacht erlebten sie an der Playa de la Ribera den Sonnenuntergang auf einem anderen Kontinent.
Am nächsten Tag ging es zurück nach Spanien, entlang der Costa del Sol bis nach Benalmadena. Hier erinnert das Castillo de Colomares an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Ein bisschen wie Entdecker fühlten sich auch die Soltauer in Nordafrika. Auf jeden Fall war es ein einmaliges und unvergessliches Abenteuer in den 50 Jahren des Segelvereins Soltau.
Wer Fahrtensegeln als vielleicht eines der letzten Abenteuer unserer Zeit kennenlernen will, findet unter www.segelverein.soltau.de weitere Informationen.

Rückblick auf 50 wunderbare Jahre Der Segelverein Soltau feiert sein rundes Jubiläum im Hotel Meyn Das ist schon ein Wun...
06/06/2025

Rückblick auf 50 wunderbare Jahre

Der Segelverein Soltau feiert sein rundes Jubiläum im Hotel Meyn

Das ist schon ein Wunder: da haben sich Anfang der 1970er Jahre junge Männer aus Soltau und Munster zusammengefunden, um das Segeln zu lernen und gemeinsam ein Schiff zu kaufen – mitten in der Lüneburger Heide, weit weg vom großen Wasser. Wer aber je am Meer oder in einem Hafen war und die Schiffe dort gesehen hat, der kann vielleicht verstehen, wie groß die Sehnsucht dieser Kameraden nach dem Wind und dem Abenteuer gewesen sein muss, um genau das zu tun. Die Volkshochschule Soltau startete damals mit Walter Erbes erste Kurse zum Erlangen des Segelscheins und weil jeder ein bisschen Geld dazu gab, konnte damals für 1.400 DM eine Segeljolle erworben werden. Das diese Kameraden dann im Juni 1975 den nächsten Schritt taten und einen Segelverein zu gründeten, kann im Rückblick gar nicht hoch genug anerkannt werden; sie hatten damit den Grundstein dafür gelegt, dass bis heute Menschen in diesem Verein kommen können, die die gleiche Sehnsucht in sich tragen, nur vom Wind bewegt zu werden und in großartiger Natur das Segeln zu erleben – genau wie vor 50 Jahren.

Auf die Anfangszeit und die sich angeschlossenen wunderbaren Jahre schauten jetzt beim Jubiläum mehr als 40 Teilnehmende gemeinsam zurück. Zu besten Zeiten hatte der Verein auch mehr als doppelt so viele Mitglieder und gehörte landesweit lange zum oberen Drittel der mitgliederstärksten Segelvereine. Dies lag auch daran, dass nicht jedes Mitglied ein eigenes Boot mit Liegeplatz brauchte, sondern einfach so dabei sein konnte, wenn es Kameradschaft suchte und Seemannschaft wichtiger war als ein eigenes Boot. In den besten Jahren hatte der Verein sechs Kinderboote, sogenannte Optis, und zwei Boote für Jugendliche und Erwachsene.

Den Liegeplatz für das erste Vereinsboot fanden die Segler Anfang der 1980er Jahre in Buchholz am Ratzeburger See – und sind dort für immer geblieben. Das überraschte selbst die heutigen Vorstandsmitglieder des Buchholzer Seglervereins, die zu den eingeladenen Gästen beim Jubiläum gehörten und diese Geschichte nicht kannten. Erzählen konnte sie beim Jubiläum Werner Struntz, heute 79 Jahre alt und damals Gründungsmitglied des Vereins. Der stellvertretende Bürgermeister Claus Grimmkowski-Seiler und Petra Kurtz vom Sportbund Heidekreis bedankten sich dafür, dass der Segelverein in der Region zur Bereicherung des Sportangebotes beigetragen hat und wünschte ihm viele weitere erfolgreiche Jahre. Beim Buchholzer Vorstand bedankten sie sich für das zweite Zuhause, das sie den Soltauern mit dem Liegeplatz für das verbliebene Vereinsboot ‚Lütte Heidjer‘ am Ratzeburger See ermöglichen.

Der heutige Vorsitzende des Segelverein Soltau, Thomas Körtge, begleitete die Teilnehmenden durch eine Zeitreise und erinnerte anhand von Bildern und Geschichten an die vielen Veranstaltungen, von der starken Jugendarbeit in den 1990er-Jahren bis zu den anschließenden Veränderungen, hin zum gemeinsamen Fahrtensegeln im Verbund, dem Flottillensegeln auf vielen europäischen Gewässern, auf denen die Soltauer mit gecharterten Schiffen unterwegs waren. Bis heute erleben die Soltauer Segler abwechslungsreiche Jahre, auch wenn viele von Ihnen älter geworden sind. Die Hälfte von ihnen sind dem Verein deutlich mehr als 30 Jahre treu geblieben. Ein Mitglied ist gerade auf dem Weg von der Ostsee ins Mittelmeer nach Spanien und legt dazu 3.000 Seemeilen zurück.

„Segeln ist der Glaube an sich und den guten Ausgang, ist die Liebe zu Freiheit und Abenteuer und ist die Hoffnung auf den nächsten tollen Törn.“ Mit diesen Worten prostete Thomas Körtge den Teilnehmenden zu und wünschte sich im Namen aller Mitglieder noch viele weitere gemeinsame Jahre in diesem tollen Verein.

Viele Abenteuer auf See erlebt – Segelverein Soltau zurück von der OstseeSegeln – vielleicht eines der letzten großen Ab...
24/08/2024

Viele Abenteuer auf See erlebt – Segelverein Soltau zurück von der Ostsee
Segeln – vielleicht eines der letzten großen Abenteuer für alle Naturliebhaber und Wassersportler, die dem Alltag entfliehen und erleben wollen, was es heisst, morgens noch nicht zu wissen, was abends an Deck eines Schiffes erzählt wird. Die Soltauer Segler genießen das alle zwei Jahre, wenn die Mitglieder und Gäste sich zum Flottillensegeln aufmachen. Dieses Jahr waren es drei Schiffe, die ab Großenbrode vor der Fehmarnsundbrücke auf die Ostsee hinausgesegelt sind und eine spannende Woche erlebt haben.
Der warme Wind aus Süden und Südwesten führte sie nach Heiligenhafen – Laboe – Marstal – Maasholm – Burgtiefe – und zurück nach Großenbrode. Nach anfänglichem Flautenwetter mit wenig Wind ändert sich dieses schlagartig, als starke Westwinde die Segler zum Reffen, also zum verkleinern ihrer Segel, zwingen. Bei angekündigten 8 bis 9 Windstärken ab dem frühen Nachmittag hiess es früh aufzustehen, um noch rechtzeitig einen schützenden Hafen zu erreichen. In Dänemark verhinderten Sperrgebiete der dortigen Marineeinheiten das Erreichen von Faborg, dem eigentlichen Törnziel. Auch in den heimischen Gewässern war eine erhöhte Militärpräsenz zu beobachten.
Ein Höhepunkt der Segelwoche war sicher die Begegnung mit der Gorch Fock, deren Besatzung Funkkontakt zu den Seglern aufgenommen hatte, weil sie bei schwerem Wetter in engem Fahrwasser nicht ausweichen konnte. Die Soltauer Segler hätten Wegerecht gehabt und sind natürlich gerne der Bitte nachgekommen. Über dieses und viele andere Abenteuer wurde dann bis spät in die Nacht auf den Schiffen im Hafen erzählt.
Nächstes Jahr wird der Soltauer Segelverein 50 Jahre alt. Dass in den vergangenen Monaten einige neue Mitglieder dazu gekommen sind, zeigt die Attraktivität des Segel- und Wassersports. Ein eigenes Vereinsschiff liegt am Ratzeburger See und in Soltau treffen sich die Mitglieder jeden zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Hotel Meyn in Soltau. Die bevorstehende Wintersaison hält wieder interessante Vorträge und Reiseberichte bereit – wie über das Flottillensegeln im Spätsommer auf der Ostsee. Alles weitere finden Interessierte unter www.segelverein-soltau.de.

09/09/2022
Soltauer Segler trotzen sieben Windstärken vor KielFlottille des Segelverein Soltau ist zurück aus DänemarkDer Segelvere...
09/09/2022

Soltauer Segler trotzen sieben Windstärken vor Kiel
Flottille des Segelverein Soltau ist zurück aus Dänemark

Der Segelverein Soltau ist in den letzten 20 Jahren schon oft mit mehreren gecharterten Schiffen Richtung Dänemark gestartet, aber dieses Jahr war vieles anders. Erstmals ab Kiel Wendtorf ging es schon am ersten Tag gleich über die Ostsee Richtung Norden nach Marstall auf der dänischen Insel Aero. Der ungewöhnlich steife Ostwind sorgte mit Windstärke 6 für hohe Wellen und blieb den Seglern die ganze Woche treu. So gelang bei überwiegend sonnigem Wetter ein toller Törn unter der Leitung des Flottillenadmirals Werner Diederichs, der die Segler über Rudköbing und Svendborg zunächst zum nördlichsten Zielort Nyborg auf Fünen brachte. Von dort ging es am vierten Tag weiter nach Bagenkop am südlichen Ende von Langeland, dessen Hafen die Flottille erst nach fast zehn Stunden unter Segeln erreichen konnte. Gute Kameradschaft untereinander und die ansonsten gemütliche Atmoshäre sorgten aber für einen gelungenen Ausgleich zwischen Segelsport und Urlaub.
Maasholm an der Schleimündung war dann auf dem Rückweg wieder erreichtes Heimatland. Geschützt vor dem unvermindert starken Ostwind verbrachten die Segler dort zwar eine ruhige Nacht, aber am nächsten Morgen machten sie sich bereits früh auf in Richtung Kiel, weil zunehmend schlechtes Wetter angekündigt war. Richtung Süden holte sie Wind und Wetter schnell ein. Starkregen und hohe Wellen bei Windstärke 7 verlangten ihnen das ganze Können und gute Seemannschaft ab, bevor das weithin sichtbare Leuchtfeuer Kiel den ersehnten Hafen markierte. Durchnässt, aber glücklich konnten sich die Soltauer Segler abends mit einem tollen Fischessen in Laboe belohnen, bevor sie am letzten Tag die Heimreise antraten.
Eine weitere Crew war kurz zuvor mit einem Katamaran unterwegs; auch dies ein Novum in all den Jahren.
Für den Vereinsvorsitzenden Thomas Körtge ist das inzwischen traditionelle Flottillensegeln eines der letzten großen Abenteuer, um den Alltag mal hinter sich zu lassen. „Wer segelt, hat immer was zu erzählen. Und was wir in der Gemeinschaft erleben, stärkt und verbindet uns im Verein, der bald sein 50-jähriges Bestehen erreichen wird.“ Alles weitere finden Interessierte unter www.segelverein-soltau.de.

Jahreshauptversammlung und Sommerfest des Segelvereins Soltau  Es war den rd. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzumer...
10/08/2021

Jahreshauptversammlung und Sommerfest des Segelvereins Soltau
Es war den rd. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzumerken, wie sehr sie sich auf ein Wiedersehen nach so langer Corona-Zeit gefreut haben. Es sollte deshalb nicht nur eine formelle Jahreshauptversammlung werden, sondern auch ein rustikales Sommerfest auf einer schönen alten Hofanlage in Großeholz bei Soltau, wo der Verein inzwischen seit 33 Jahren seine Boote einlagert.
Nach seiner Begrüßung gab der Vorsitzende Thomas Körtge zunächst einen Rückblick auf die ereignisreiche Vereinsentwicklung seit der letzten Jahreshauptversammlung im März 2020. Der Vorstand hatte nach einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr sein in die Jahre gekommenes Vereinsboot Heidjer verkauft und ein neues Boot gekauft, das bei einer feierlichen Taufe in Buchholz am Ratzeburger See den passenden Namen Lütte Heidjer verliehen bekam, war es doch 50 cm kleiner als das bisherige. Heute ist das neue Boot der ganze Stolz des Vereins, weil es den Segelaktivitäten noch einmal einen wichtigen Impuls gegeben hat.
Weil dies den Verein auch finanziell nicht in ungewisses Fahrwasser gebracht hat, freuten sich die Mitglieder über den Bericht des Kassenwartes Uwe Follert; sie erteilten dem Vorstand deshalb auch Entlastung für das Kassenjahr 2020. Bei den Ehrungen, die der Bootswart Uwe Schenkel übernommen hatte, wurde deutlich, dass 1996 ein goldener Jahrgang für den Verein gewesen ist: Vor 25 Jahren traten der heutige Vorsitzende Thomas Körtge und dessen Stellvertreter Werner Diederichs in den Verein ein, Werner Diederichs war in diesen Jahren gar Stellvertreter von drei Vorsitzenden gewesen. Die beiden erhielten für 25 Jahre treue Mitgliedschaft ebenso eine Urkunde mit silberner Anstecknadel wie Heidrun Bock-Erdmann. Sie stand an diesem Abend auch stellvertretend für viele Frauen, die damals dem Verein beigetreten sind.
Bei den Wahlen wurde Thomas Körtge wieder zum Vorsitzenden und Michael Rusch wieder zum Schriftwart gewählt. Zweiter Kassenprüfer wurde Jürgen Heßmann. Gerd Steffens wurde nach 15 Jahren als Ausbildungswart feierlich gedankt und Joachim Lange wurde Anerkennung zuteil für seine Öffentlichkeitsarbeit im Internet und zuletzt auch für die Gestaltung des neuen Vereinsflyers.
Das anschließende Sommerfest ging noch bis tief in die Nacht. Hermann Hellwinkel hatte es der Verein zu verdanken, dass wir unter alten Bäumen in rustikaler Umgebung auf seinem schönen Hofgrundstück feiern konnten.
Der Segelverein plant bereits für das kommende Jahr. Es geht wieder auf große Fahrt mit mehreren Schiffen (Flottille). Alles weitere finden Interessierte auf www.segelverein-soltau.de.

Adresse

Tannenweg 62
Soltau
29614

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