Segelverein Soltau

Segelverein Soltau Einen Segelverein in der Lüneburger Heide ? Das gibt es tatsächlich - und zwar seit 1975! Der Segelverein hat heute rund 70 aktive und passive Mitglieder.

Und wer glaubt, dies sei eine reine ‚Männergesellschaft', der überzeuge sich bitte davon, dass auch Frauen im Verein dabei sind und gerne mitmachen. Ansonsten ist jedes Alter vertreten: Ein Drittel ist 60+, ein Drittel ist berufstätig und das letzte Drittel ist 'bunt gemischt'. Mitglied kann jeder werden, gern auch nach einer beitragsfreien
"Schnupperrunde". Eine einmalige Aufnahmegebühr gibt es

bei uns nicht. Oft wird angenommen, der 'Segelsport ist teuer' oder 'jeder hat sein eigenes Boot'. Weit gefehlt: Bei uns geht es um das Segeln, Spaß am Wassersport – und um Kameradschaft! Und die Seemannschaft ist ein hohes Gut, das wir bewahren. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 80 € im Jahr. Familienmitglieder bezahlen
weitere 20 € bis maximal 120 €. 20 € bezahlen auch Schüler, Azubis und
Studenten. Wenn das nicht günstig ist! Zum Benutzen der Vereinsboote muss ein Mitglied im Besitz des Führerscheines Binnenfahrt (A) des Deutschen Segler-Verbandes oder des amtlichen Sportbootführerscheines Binnen unter Segel sein. Nichtsegler dürfen dann natürlich gerne mitkommen.

Morgen geht's los - rund Mallorca segeln zwei Mitglieder des Segelvereins. Mast und Schotbruch und eine Handbreit Wasser...
08/05/2026

Morgen geht's los - rund Mallorca segeln zwei Mitglieder des Segelvereins. Mast und Schotbruch und eine Handbreit Wasser unterm Kiel

Soltauer Segler erreichen NordafrikaAus dem Urlaubstörn an der Südküste Europas wird ein echtes AbenteuerEin einmaliges ...
15/10/2025

Soltauer Segler erreichen Nordafrika
Aus dem Urlaubstörn an der Südküste Europas wird ein echtes Abenteuer
Ein einmaliges und unvergessliches Abenteuer erlebten drei Mitlgieder des Soltauer Segelvereins auf ihrem zweiwöchigen Törn ins Mittelmeer. Beim Start in Lissabon an der Atlantikküste wussten sie noch nicht, dass es sie auf ihrem Weg nach Malaga auch nach Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika, verschlagen würde. Eigentlich war von Anfang an Vorsicht geboten, denn an der andalusischen Küste vor und hinter der Meerenge von Gibraltar gibt es seit einigen Jahren Begegnungen mit Orcas, die in diesen Seegebieten besonders Segelboote angegriffen und auch schon zum Sinken gebracht haben. Dank guter Seemannschaft und mit bester technischer Ausstattung an Bord erlebten die Soltauer Segler einen Törn, der noch lange in Erinnerung und Teil der Vereinsgeschichte bleiben wird.
Der Segeltörn begann eigentlich im Mai in Heiligenhafen. Die Bavaria 37 Cruiser ‚kamasito‘ sollte von dort in das ca. 3.000 Seemeilen entfernte Valencia an der spanischen Mittelmeerküste überführt werden, um dort zu überwintern, bis im kommenden Jahr von dort aus neue Ziele erreicht werden können. Auf den geplanten 15 Etappen über die Ostsee, in die Nordsee, über die Niederlande durch die Biskaya in Frankreich nach Portugal und Spanien hatte der Skipper Günther Thiehoff, Schiffseigner und Mitglied im Segelverein Soltau, zum Mitsegeln eingeladen. Ende September stiegen die Vereinsmitglieder Thomas Körtge und Matthias Büttner in Lissabon zu. Zusammen mit Marion Thiehoff machten sie sich zu viert auf die Reise. Entlang an der Atlantikküste umrundeten sie das südwestliche Ende Europas, das Cabo de Sao Vicente in Portugal und erreichten so die wunderschöne Küste der Algarve mit zahlreichen Häfen und Ankerbuchten. Täglich wurden dabei die Sichtungen der große Schwertwale im Internet (www.orcas.pt) verfolgt, die andere Segler gemeldet hatten. Zur guten Seemannschaft gehörte dann auch das Üben der Abläufe für den Fall, dass die mitgeführten Seenotrettungsmittel eingesetzt werden müssten; eine Rettungsinsel war auch an Bord, aber in besonders kritischen Gebieten blieben die Segler zur Sicherheit unterhalb der 20-Meter-Küstenlinie.
Nächstes Törnziel war dann die Meerenge von Gibraltar, die Durchfahrt vom Atlantik ins Mittelmeer, eine der meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt. Eine Gruppe von ca. 30 Delfinen begleiteten die Segler ein Stück des Törns und abends im Hafen, direkt unterhalb des berühmten Felsens, dann die unerwarteten Wetteraussichten für die einmalige Gelegenheit, unter Segeln mit halbem Wind am nächsten Tag das 18 Seemeilen entfernte Ceuta auf dem afrikanischen Kontinent zu erreichen. Die gemeldeten Orca-Sichtungen der letzten Tage ließen darauf schließen, dass die Schwertwale längst Richtung Norden weitergezogen waren – hinauf in Richtung Porto und weiter auf dem Weg in nahrungsreiche Fischgründe der Heringe in den Fjorden. Der Entschluss stand fest – die drei Segler wagten die Überfahrt und erreichten sicher den Hafen der spanischen Exklave in Nordafrika. Für eine Nacht erlebten sie an der Playa de la Ribera den Sonnenuntergang auf einem anderen Kontinent.
Am nächsten Tag ging es zurück nach Spanien, entlang der Costa del Sol bis nach Benalmadena. Hier erinnert das Castillo de Colomares an die Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus. Ein bisschen wie Entdecker fühlten sich auch die Soltauer in Nordafrika. Auf jeden Fall war es ein einmaliges und unvergessliches Abenteuer in den 50 Jahren des Segelvereins Soltau.
Wer Fahrtensegeln als vielleicht eines der letzten Abenteuer unserer Zeit kennenlernen will, findet unter www.segelverein.soltau.de weitere Informationen.

Rückblick auf 50 wunderbare Jahre Der Segelverein Soltau feiert sein rundes Jubiläum im Hotel Meyn Das ist schon ein Wun...
06/06/2025

Rückblick auf 50 wunderbare Jahre

Der Segelverein Soltau feiert sein rundes Jubiläum im Hotel Meyn

Das ist schon ein Wunder: da haben sich Anfang der 1970er Jahre junge Männer aus Soltau und Munster zusammengefunden, um das Segeln zu lernen und gemeinsam ein Schiff zu kaufen – mitten in der Lüneburger Heide, weit weg vom großen Wasser. Wer aber je am Meer oder in einem Hafen war und die Schiffe dort gesehen hat, der kann vielleicht verstehen, wie groß die Sehnsucht dieser Kameraden nach dem Wind und dem Abenteuer gewesen sein muss, um genau das zu tun. Die Volkshochschule Soltau startete damals mit Walter Erbes erste Kurse zum Erlangen des Segelscheins und weil jeder ein bisschen Geld dazu gab, konnte damals für 1.400 DM eine Segeljolle erworben werden. Das diese Kameraden dann im Juni 1975 den nächsten Schritt taten und einen Segelverein zu gründeten, kann im Rückblick gar nicht hoch genug anerkannt werden; sie hatten damit den Grundstein dafür gelegt, dass bis heute Menschen in diesem Verein kommen können, die die gleiche Sehnsucht in sich tragen, nur vom Wind bewegt zu werden und in großartiger Natur das Segeln zu erleben – genau wie vor 50 Jahren.

Auf die Anfangszeit und die sich angeschlossenen wunderbaren Jahre schauten jetzt beim Jubiläum mehr als 40 Teilnehmende gemeinsam zurück. Zu besten Zeiten hatte der Verein auch mehr als doppelt so viele Mitglieder und gehörte landesweit lange zum oberen Drittel der mitgliederstärksten Segelvereine. Dies lag auch daran, dass nicht jedes Mitglied ein eigenes Boot mit Liegeplatz brauchte, sondern einfach so dabei sein konnte, wenn es Kameradschaft suchte und Seemannschaft wichtiger war als ein eigenes Boot. In den besten Jahren hatte der Verein sechs Kinderboote, sogenannte Optis, und zwei Boote für Jugendliche und Erwachsene.

Den Liegeplatz für das erste Vereinsboot fanden die Segler Anfang der 1980er Jahre in Buchholz am Ratzeburger See – und sind dort für immer geblieben. Das überraschte selbst die heutigen Vorstandsmitglieder des Buchholzer Seglervereins, die zu den eingeladenen Gästen beim Jubiläum gehörten und diese Geschichte nicht kannten. Erzählen konnte sie beim Jubiläum Werner Struntz, heute 79 Jahre alt und damals Gründungsmitglied des Vereins. Der stellvertretende Bürgermeister Claus Grimmkowski-Seiler und Petra Kurtz vom Sportbund Heidekreis bedankten sich dafür, dass der Segelverein in der Region zur Bereicherung des Sportangebotes beigetragen hat und wünschte ihm viele weitere erfolgreiche Jahre. Beim Buchholzer Vorstand bedankten sie sich für das zweite Zuhause, das sie den Soltauern mit dem Liegeplatz für das verbliebene Vereinsboot ‚Lütte Heidjer‘ am Ratzeburger See ermöglichen.

Der heutige Vorsitzende des Segelverein Soltau, Thomas Körtge, begleitete die Teilnehmenden durch eine Zeitreise und erinnerte anhand von Bildern und Geschichten an die vielen Veranstaltungen, von der starken Jugendarbeit in den 1990er-Jahren bis zu den anschließenden Veränderungen, hin zum gemeinsamen Fahrtensegeln im Verbund, dem Flottillensegeln auf vielen europäischen Gewässern, auf denen die Soltauer mit gecharterten Schiffen unterwegs waren. Bis heute erleben die Soltauer Segler abwechslungsreiche Jahre, auch wenn viele von Ihnen älter geworden sind. Die Hälfte von ihnen sind dem Verein deutlich mehr als 30 Jahre treu geblieben. Ein Mitglied ist gerade auf dem Weg von der Ostsee ins Mittelmeer nach Spanien und legt dazu 3.000 Seemeilen zurück.

„Segeln ist der Glaube an sich und den guten Ausgang, ist die Liebe zu Freiheit und Abenteuer und ist die Hoffnung auf den nächsten tollen Törn.“ Mit diesen Worten prostete Thomas Körtge den Teilnehmenden zu und wünschte sich im Namen aller Mitglieder noch viele weitere gemeinsame Jahre in diesem tollen Verein.

Viele Abenteuer auf See erlebt – Segelverein Soltau zurück von der OstseeSegeln – vielleicht eines der letzten großen Ab...
24/08/2024

Viele Abenteuer auf See erlebt – Segelverein Soltau zurück von der Ostsee
Segeln – vielleicht eines der letzten großen Abenteuer für alle Naturliebhaber und Wassersportler, die dem Alltag entfliehen und erleben wollen, was es heisst, morgens noch nicht zu wissen, was abends an Deck eines Schiffes erzählt wird. Die Soltauer Segler genießen das alle zwei Jahre, wenn die Mitglieder und Gäste sich zum Flottillensegeln aufmachen. Dieses Jahr waren es drei Schiffe, die ab Großenbrode vor der Fehmarnsundbrücke auf die Ostsee hinausgesegelt sind und eine spannende Woche erlebt haben.
Der warme Wind aus Süden und Südwesten führte sie nach Heiligenhafen – Laboe – Marstal – Maasholm – Burgtiefe – und zurück nach Großenbrode. Nach anfänglichem Flautenwetter mit wenig Wind ändert sich dieses schlagartig, als starke Westwinde die Segler zum Reffen, also zum verkleinern ihrer Segel, zwingen. Bei angekündigten 8 bis 9 Windstärken ab dem frühen Nachmittag hiess es früh aufzustehen, um noch rechtzeitig einen schützenden Hafen zu erreichen. In Dänemark verhinderten Sperrgebiete der dortigen Marineeinheiten das Erreichen von Faborg, dem eigentlichen Törnziel. Auch in den heimischen Gewässern war eine erhöhte Militärpräsenz zu beobachten.
Ein Höhepunkt der Segelwoche war sicher die Begegnung mit der Gorch Fock, deren Besatzung Funkkontakt zu den Seglern aufgenommen hatte, weil sie bei schwerem Wetter in engem Fahrwasser nicht ausweichen konnte. Die Soltauer Segler hätten Wegerecht gehabt und sind natürlich gerne der Bitte nachgekommen. Über dieses und viele andere Abenteuer wurde dann bis spät in die Nacht auf den Schiffen im Hafen erzählt.
Nächstes Jahr wird der Soltauer Segelverein 50 Jahre alt. Dass in den vergangenen Monaten einige neue Mitglieder dazu gekommen sind, zeigt die Attraktivität des Segel- und Wassersports. Ein eigenes Vereinsschiff liegt am Ratzeburger See und in Soltau treffen sich die Mitglieder jeden zweiten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Hotel Meyn in Soltau. Die bevorstehende Wintersaison hält wieder interessante Vorträge und Reiseberichte bereit – wie über das Flottillensegeln im Spätsommer auf der Ostsee. Alles weitere finden Interessierte unter www.segelverein-soltau.de.

09/09/2022
Soltauer Segler trotzen sieben Windstärken vor KielFlottille des Segelverein Soltau ist zurück aus DänemarkDer Segelvere...
09/09/2022

Soltauer Segler trotzen sieben Windstärken vor Kiel
Flottille des Segelverein Soltau ist zurück aus Dänemark

Der Segelverein Soltau ist in den letzten 20 Jahren schon oft mit mehreren gecharterten Schiffen Richtung Dänemark gestartet, aber dieses Jahr war vieles anders. Erstmals ab Kiel Wendtorf ging es schon am ersten Tag gleich über die Ostsee Richtung Norden nach Marstall auf der dänischen Insel Aero. Der ungewöhnlich steife Ostwind sorgte mit Windstärke 6 für hohe Wellen und blieb den Seglern die ganze Woche treu. So gelang bei überwiegend sonnigem Wetter ein toller Törn unter der Leitung des Flottillenadmirals Werner Diederichs, der die Segler über Rudköbing und Svendborg zunächst zum nördlichsten Zielort Nyborg auf Fünen brachte. Von dort ging es am vierten Tag weiter nach Bagenkop am südlichen Ende von Langeland, dessen Hafen die Flottille erst nach fast zehn Stunden unter Segeln erreichen konnte. Gute Kameradschaft untereinander und die ansonsten gemütliche Atmoshäre sorgten aber für einen gelungenen Ausgleich zwischen Segelsport und Urlaub.
Maasholm an der Schleimündung war dann auf dem Rückweg wieder erreichtes Heimatland. Geschützt vor dem unvermindert starken Ostwind verbrachten die Segler dort zwar eine ruhige Nacht, aber am nächsten Morgen machten sie sich bereits früh auf in Richtung Kiel, weil zunehmend schlechtes Wetter angekündigt war. Richtung Süden holte sie Wind und Wetter schnell ein. Starkregen und hohe Wellen bei Windstärke 7 verlangten ihnen das ganze Können und gute Seemannschaft ab, bevor das weithin sichtbare Leuchtfeuer Kiel den ersehnten Hafen markierte. Durchnässt, aber glücklich konnten sich die Soltauer Segler abends mit einem tollen Fischessen in Laboe belohnen, bevor sie am letzten Tag die Heimreise antraten.
Eine weitere Crew war kurz zuvor mit einem Katamaran unterwegs; auch dies ein Novum in all den Jahren.
Für den Vereinsvorsitzenden Thomas Körtge ist das inzwischen traditionelle Flottillensegeln eines der letzten großen Abenteuer, um den Alltag mal hinter sich zu lassen. „Wer segelt, hat immer was zu erzählen. Und was wir in der Gemeinschaft erleben, stärkt und verbindet uns im Verein, der bald sein 50-jähriges Bestehen erreichen wird.“ Alles weitere finden Interessierte unter www.segelverein-soltau.de.

Jahreshauptversammlung und Sommerfest des Segelvereins Soltau  Es war den rd. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzumer...
10/08/2021

Jahreshauptversammlung und Sommerfest des Segelvereins Soltau
Es war den rd. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzumerken, wie sehr sie sich auf ein Wiedersehen nach so langer Corona-Zeit gefreut haben. Es sollte deshalb nicht nur eine formelle Jahreshauptversammlung werden, sondern auch ein rustikales Sommerfest auf einer schönen alten Hofanlage in Großeholz bei Soltau, wo der Verein inzwischen seit 33 Jahren seine Boote einlagert.
Nach seiner Begrüßung gab der Vorsitzende Thomas Körtge zunächst einen Rückblick auf die ereignisreiche Vereinsentwicklung seit der letzten Jahreshauptversammlung im März 2020. Der Vorstand hatte nach einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr sein in die Jahre gekommenes Vereinsboot Heidjer verkauft und ein neues Boot gekauft, das bei einer feierlichen Taufe in Buchholz am Ratzeburger See den passenden Namen Lütte Heidjer verliehen bekam, war es doch 50 cm kleiner als das bisherige. Heute ist das neue Boot der ganze Stolz des Vereins, weil es den Segelaktivitäten noch einmal einen wichtigen Impuls gegeben hat.
Weil dies den Verein auch finanziell nicht in ungewisses Fahrwasser gebracht hat, freuten sich die Mitglieder über den Bericht des Kassenwartes Uwe Follert; sie erteilten dem Vorstand deshalb auch Entlastung für das Kassenjahr 2020. Bei den Ehrungen, die der Bootswart Uwe Schenkel übernommen hatte, wurde deutlich, dass 1996 ein goldener Jahrgang für den Verein gewesen ist: Vor 25 Jahren traten der heutige Vorsitzende Thomas Körtge und dessen Stellvertreter Werner Diederichs in den Verein ein, Werner Diederichs war in diesen Jahren gar Stellvertreter von drei Vorsitzenden gewesen. Die beiden erhielten für 25 Jahre treue Mitgliedschaft ebenso eine Urkunde mit silberner Anstecknadel wie Heidrun Bock-Erdmann. Sie stand an diesem Abend auch stellvertretend für viele Frauen, die damals dem Verein beigetreten sind.
Bei den Wahlen wurde Thomas Körtge wieder zum Vorsitzenden und Michael Rusch wieder zum Schriftwart gewählt. Zweiter Kassenprüfer wurde Jürgen Heßmann. Gerd Steffens wurde nach 15 Jahren als Ausbildungswart feierlich gedankt und Joachim Lange wurde Anerkennung zuteil für seine Öffentlichkeitsarbeit im Internet und zuletzt auch für die Gestaltung des neuen Vereinsflyers.
Das anschließende Sommerfest ging noch bis tief in die Nacht. Hermann Hellwinkel hatte es der Verein zu verdanken, dass wir unter alten Bäumen in rustikaler Umgebung auf seinem schönen Hofgrundstück feiern konnten.
Der Segelverein plant bereits für das kommende Jahr. Es geht wieder auf große Fahrt mit mehreren Schiffen (Flottille). Alles weitere finden Interessierte auf www.segelverein-soltau.de.

Flottillensegeln als Höhepunkt des Vereinslebens Soltauer Segelverein mit vier Schiffen eine Woche rund Rügen unterwegsW...
12/09/2020

Flottillensegeln als Höhepunkt des Vereinslebens
Soltauer Segelverein mit vier Schiffen eine Woche rund Rügen unterwegs

Was für ein Erlebnis! 17 Seglerinnen und Segler sind mit atemberaubenden Eindrücken zurück von der Ostsee und den Boddengewässern im Nordosten Deutschlands. Wind und Wetter bescherten den Teilnehmern einmalige Bedingungen für einen in vielerlei Hinsicht schönen Segeltörn rund um Deutschlands größte Insel Rügen. „Rügen ist so schön, dass man es keinem erzählen kann. “ heisst es auf den dortigen Internetseiten. Und das erfuhren auch die Soltauer Ende August, als sie dorthin für eine Woche aufbrachen.
Von Breege im Norden aus ging es los. Dort hatte der Flottillenadmiral Werner Diederichs bereits im Dezember 2019 vier Schiffe für den Verein gechartert und damit ging es zunächst nach Kloster auf Hiddensee. Die Zeit reichte an dem Tag noch, um dort in kleinen Gruppen ausgedehnte Ausflüge zu unternehmen und die Insel zu erkunden. Am nächsten Tag erreichten sie Glowe, indem sie nordöstlich um die Inselspitze Cap Arkona herum bei vier bis fünf Windstärken über die Ostsee segelten. Der Himmel zeichnete an diesem Tag Wolkenbilder und Kreidefelsen, die kein Maler hätte besser zeichnen können. Und so ging es weiter nach Sassnitz auf der Halbinsel Jasmund und dann über Lauterbach nach Stralsund. Die Hansestadt lud abends zum Bummel in die Altstadt ein. Ein besonderes Erlebnis war vorher die Einfahrt in den Stadthafen unter der alten Brücke hindurch – und natürlich der Blick auf die neue Brücke, den Rügendamm, über den die Teilnehmer am ersten Tag angereist waren. Am letzten Tag legten die Seglerinnen und Segler wieder wohlbehalten im Hafen von Breege an.
Neben den Erlebnissen auf See hatten natürlich die Coronabedingungen in Mecklenburg-Vorpommern den Segeltörn mit geprägt. Die kleinen Crews blieben weitgehend unter sich und dennoch war man als Flottille beieinander, weil die Schiffe in den Häfen oft in Sichtweite zu den anderen festgemacht hatten. Und immer an der frischen Seeluft zu sein hatte dieses Jahr zweierlei Bedeutung. Aber auch das selber kochen an Bord gehörte in den vergangenen Jahren nicht immer zum Programm. Der mitgebrachte Proviant wurde fast vollständig verzehrt und so waren die Abende immer besonders gemütlich und bei warmer Spätsommerluft an Deck.
Dem Flottillenadmiral Werner Diederichs wurde zum Abschluss von allen Teilnehmern ein großes Lob ausgesprochen. Jeden neuen Tag wurde nach Wettervorhersage ein neuer Kurs und ein neuer Zielhafen vereinbart und neben dem Segeln kam auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz. Es hat sich auch in diesem Jahr gezeigt, dass Flottillensegeln der Höhepunkt des Vereinslebens ist, weil es ausgewogen ist und Rücksicht nimmt auf vielerlei Interessen der Teilnehmer. Ein unvergessliches Urlaubserlebnis ging damit nach einer Woche zu Ende.
In der bevorstehenden Wintersaison wird sicher schon über das nächste Ziel in zwei Jahren diskutiert. Die Winterabende werden wieder interessante Themen wie Hafenmanöver und Rückblick auf die Flottille haben, bevor es im kommenden Jahr mit dem vereinseigenen Boot auf die Müritz gehen solle.
Alles Wissenswerte finden interessierte Wassersportler unter www.segelverein-soltau.de .

Schiffstaufe - Lütte Heidjer ist neues Vereinsboot Der Segelverein Soltau e.V. investiert in seine Zukunft Dass es einen...
10/08/2020

Schiffstaufe - Lütte Heidjer ist neues Vereinsboot
Der Segelverein Soltau e.V. investiert in seine Zukunft
Dass es einen Segelverein mitten in der Lüneburger Heide gibt, hat sich in den letzten 45 Jahren rumgesprochen. Jetzt hat der Verein noch mal ein Ausrufezeichen dahinter gesetzt und ein neues Schiff gekauft, das nun mit einem plattdeutschen Namen ihre Herkunft in die Welt trägt. „Der Vorstand ist sehr stolz, die Taufe unserer Lütten Heidjer bekannt zu geben“, sagt der Vorsitzende Thomas Körtge stolz mit dem Rückblick auf eine wunderbare Tauffeier in Buchholz am Ratzeburger See. Dabei ging es – immer auch mit einem Augenzwinkern – recht traditionsbewusst und seemännisch zu.
„Die Taufe eines Schiffes ist etwas, woran Segler glauben, seit sie in der Lage waren, erste Boote und Schiffe zu bauen, die sich allein durch den Wind und das Geschick ihrer Erbauer fortbewegten. Und wenn die Segler Neptun und Rasmus für guten Wind den ersten Schluck aus der Flasche opfern - und wenn sie nicht pfeifen an Bord, weil damit Sturm oder Schlechtwetter herangepfiffen werden - und wenn sie ihre Schiffe taufen und ihnen Namen geben - dann - so sagen sie – dann ist das ein Festhalten an den ehrwürdigen Bräuchen der Altvorderen.“ begann Körtge.
Und dann wurde den Gästen, deren Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Bedingungen begrenzt war, eine feierliche Zeremonie zuteil, die mit dem Versuch einer Übersetzung für die Namensgebung ihren weiteren Verlauf nahm. Lütte Heidjer heisse übersetzt ‚Kleine Heidedame‘. „Sie ist eine richtige Dame, im richtigen Alter, mit den richtigen Rundungen an den richtigen Stellen und mit klaren Linien für ein schnelles Schiff“, erklärte Körtge der heiteren Gesellschaft, die am Steg das Geschehen gespannt verfolgte.
Den Höhepunkt erreichte die Zeremonie, als die 11-jährige Soltauerin Jula Reschke als Taufpatin laut und für alle hörbar rief „Ich taufe Dich auf den Namen Lütte Heidjer und wünsche dir immer mehr als eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ während sie eine Flasche Sekt über das Vorschiff goss. Worauf alle Gäste riefen „Wir grüßen Dich Lütte Heidjer mit einem dreifachen Hipp Hipp Hurra“.
Dann war es vollbracht und Thomas Körtge bedankte sich bei Ralf Kaufmann, dem Vorsitzenden des Buchholzer Segler-Vereins und dem Hafenmeister Eckhardt Pagel, die den Soltauern ihr Vereinsgelände für die Taufe überlassen hatten. Sie erhielten einen Präsentkorb mit Heidespezialitäten und bedankten sich ihrerseits für die langjährige Freundschaft und Kameradschaft mit den Seglern aus der Heide.
Für den Verein ist das eine Investition in die Zukunft, verdeutlicht Thomas Körtge. Mit dem Schiff sollen nun auch andere Reviere wie die Müritz oder auch die Küsten der Ostsee angelaufen werden. „Das Schiff ist seetüchtig und sicher. Es entspricht den Anforderungen unserer Mitglieder und der eigentlichen Zielgruppe von Fahrtenseglern, die ihren Spaß am gemütlichen, aber auch sportlichen Segeln haben.“ so der Vorsitzende.

Jahreshauptversammlung beim Segelverein Soltau Stabile Mitgliederzahlen und zwei Ehrungen  Auf der diesjährigen Jahresha...
11/03/2020

Jahreshauptversammlung beim Segelverein Soltau
Stabile Mitgliederzahlen und zwei Ehrungen
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Segelverein Soltau e.V. blickten die Mitglieder auf ein ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Auch nach 44 Jahren fühlen sie sich dem Wassersport verbunden, obwohl das nächste Gewässer nicht in der Heide, sondern am Ratzeburger See zu finden ist. Dort hat das Vereinsboot, die Heidjer, sein zweites Zuhause von April bis Oktober. Und ansonsten wird auf der Ostsee mit gecharterten Schiffen gesegelt. Die Wintersaison war wieder mit interessanten Referenten rund um den Segelsport besetzt. Der Höhepunkt war der Reisebericht des bekannten Buchautors Thomas Käsbohrer über seinen Segeltörn von England über Irland bis zu den Hebriden.
Vor 25 Jahren traten zwei Mitglieder dem Verein bei, für deren Treue ihnen der Vorsitzende Thomas Körtge mit einer Urkunde und einer Ehrennadel in Silber dankte. Immo Beckenbauer aus Celle und Kurt Focke aus Soltau erzählten von ihren Anfängen im Verein und viele Mitglieder erinnerten sich gemeinsam an diese Zeit Mitte der 1995er Jahre.
Bei den Vorstandswahlen wurden der 2. Vorsitzende Werner Diederichs und der Kassenwart Uwe Follert wiedergewählt. Der langjährige Bootswart Fritz Bischoff hingegen stellte sein Amt zur Verfügung. Thomas Körtge dankte ihm mit einem Präsent und konnte mit Uwe Schenkel aus Munster seinen Nachfolger zur Wahl vorgeschlagen, dem die anwesenden Mitglieder einstimmig ihr Vertrauen aussprachen. Eckart Braun wurde zum neuen zweiten Kassenprüfer gewählt.
Die neue Vorstandsmannschaft schaut optimistisch in die Zukunft. Die stabilen Mitgliederzahlen lassen hoffen, dass sich auch weiterhin natur- und wassersportbegeisterte Menschen in der Lüneburger Heide für das Segeln begeistern lassen. Ende August geht es voraussichtlich mit fünf Schiffen für eine Woche rund Rügen. Dieses sogenannte Flottillensegeln ist nun schon seit über 20 Jahren alle zwei Jahre der Höhepunkt des Vereinslebens. Mehr über den Verein finden Interessierte auf www.segelverein-soltau.de.

Adresse

Tannenweg 62
Soltau
29614

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