29/04/2023
Stress, Bournout und Depression
Ist Stress messbar?
SpO2 - Sauerstoffsättigung, Pulsfrequenz
Wir blenden bewusst Dinge aus, wollen sie nicht sehen, oder versuchen uns gar zu verstecken!
Leider ändert sich nur nie etwas an der Realität, wenn man sie ausblendet, sie nicht wahrnimmt: Sie ist immer anwesend!
Jedoch: öffne ich die Augen und erkenne ich ein Problem, dann kann ich es vielleicht lösen!
Stress ist eine Reaktion des Körpers und der Psyche auf Herausforderungen. Dies ist ein optimaler natürlicher Selbstschutz, denn einfach gesagt, bereitet sich der Organismus auf eine mögliche Gefahr vor.
Problematisch wird Stress erst dann, wenn der Zustand der erhöhten „Gefahrenaufmerksamkeit“ über einen längeren Zeitraum anhält und Phasen der Entspannung fehlen.
Die Stressauslöser (emotionaler Stress) sind vielfältig:
* Konflikte am Arbeitsplatz, etwa Ärger mit Vorgesetzten oder Kolleg:innen, Mobbing
* Versagensängste im Job, zu viel Druck, Gefühl von Überforderung
* emotionaler Stress in der Beziehung, zum Beispiel durch Streit, Eifersucht, unerfüllter Wunsch nach Nähe
* Belastungen in der Familie, unter anderem Streit, Erwartungsdruck, Sorge um Familienmitglieder
* Konflikte im Freundeskreis
* Verlust und Trauer, nicht nur in Bezug auf Menschen, sondern beispielsweise in Bezug auf eine Lebenssituation, etwa Heimweh
Stress hat eine ganze Reihe unangenehmer Auswirkungen
* Nervosität, Unruhe
* Gereiztheit, Aggression
* Erschöpfung, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche
* Magen-Darm-Probleme
* Schlafstörungen, Ein- und Durchschlafstörungen
* Muskelverspannungen, insbesondere KoNaSchu-Bereich
* Erhöhter Puls und Bluthochdruck
* Herzrhythmusstörungen
Eine sehr bedeutende Auswirkung ist aber, dass bei vielen Stress-Patienten die Sauerstoffsättigung im Blut abnimmt.��Das heißt, der Körper ist nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt, was zu einigen negativen Auswirkungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit, aber auch zu einem erhöhten Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko führen kann. ��Mit Hilfe eines SpO2-Messgerätes (Gerät zur Messung der Sauerstoffsättigung im Blut) lässt sich beobachten, wie sich die Sauerstoffsättigung im Verlauf eines Coachings verändert.
Psychosomatische Wechelswirkung des Ruhepuls
Körper und Gehirn sind eine untrennbare Einheit. Alle Situationen denen wir uns aussetzen, beeinflussen uns emotional und physiologisch. Werden wir überrascht oder erschreckt, unser Puls steigt an. Sind wir nervös oder aufgeregt, unser Puls steigt an.
Psychischer Stress führt zu einer Erhöhung der Herzfrequenz. Ebenso Emotionen wie Furcht, Wut, Freude und Liebe.
Wir können unser Herz auch beeinflussen: Tiefe und regelmäßige Atmung sorgt für eine Absenkung der Pulsfrequenz. Auch wenn wir aufgeregt oder angespannt sind. Die Anwendung von Entspannungstechniken senkt die Herzfrequenz. Reduziert sich unser Pulsschlag, verringert unser Körper automatisch die Aufnahme, Weiterleitung und Abgabe von Sauerstoff . Dies geht nur dann, wenn der Stresslevel abnimmt. Das Ergebnis: wir fühlen uns besser.