14/07/2024
Quelle: KN vom 14.07.24 Foto: Markus Bauer
SG Oering-Seth gewinnt LVM-Andres-Cup 2024
Verbandsligist SG Oering-Seth hat das eigene Vorbereitungsturnier um den LVM-Andres-Cup für sich entschieden. Die Fußballer von Trainer Yorck Männich setzten sich im Endspiel gegen den Kreisliga-Neuling TuS Alveslohe deutlich durch. Männich zeigte sich zufrieden. Auch darüber, dass die Hausaufgaben, die er seinen Schützlingen mit auf den Weg gegeben hatte, nahezu komplett erledigt wurden.
Oering:
Nico Post war die Lebensversicherung für die Fußballer der SG Oering-Seth in der abgelaufenen Spielzeit. Dank der 41 Treffer, die der 26-Jährige erzielt hatte, sicherten sich die Spieler von Trainer Yorck Männich problemlos den Klassenerhalt in der Verbandsliga. Auch in der neuen Spielzeit werden die SG-Kicker weiterhin auf die Tore des pfeilschnellen Angreifers angewiesen sein.
SG Oering-Seth offensiv breiter aufgestellt
Doch in den ersten Wochen kristallisiert sich anscheinend heraus, dass die Last des Toreschießens nicht mehr alleine von Post gestemmt werden muss. Deutlich wurde dies in den vier Begegnungen, die die Männich-Schützlinge während des eigenen Vorbereitungsturniers um den LVM-Andres-Cup bestritten. Nach zwei Siegen (TuS Hartenholm, Leezener SC) und einem Remis mit insgesamt acht Toren in der Gruppenphase sicherte sich der Gastgeber dank eines 5:1 (4:0)-Erfolgs im Finale über den Kreisligisten TuS Alveslohe den Turniersieg.
Mit vier Treffern war Nico Post der erfolgreichste Turnier-Torschütze in Reihen der SG OeSe. Die weiteren Tore gingen auf das Konto von sechs verschiedenen Kickern. Je zweimal trafen der wieder genesene Ömer Alayli sowie der sehr agile Finn Richter. Für Männich war dies das Ergebnis der harten Arbeit, die er seinen Fußballern in den vergangenen Wochen abverlangt hatte. „Die Jungs hatten die Hausaufgabe, vor dem ersten Training 60 Kilometer zu laufen, was sie auch zu 90 Prozent erledigt haben“, lobte der Trainer. „Die Mannschaft macht einen viel fitteren Eindruck als noch im Winter.“
Ein dreitägiges Trainingslager am Weißenhäuser Strand stand für die SG ebenfalls auf dem Programm, was auch ausgiebig genutzt wurde. „Insgesamt kann man sagen, dass wir uns diesmal viel intensiver auf die Saison als in den vergangenen Jahren vorbereiten“, erklärte Yorck Männich, der während der Turnierwoche nur einen kleinen Kader zur Verfügung hatte. Doch der leistete Großes. „Wir haben gute Spiele gezeigt und konnten uns im Endspiel noch einmal steigern“, lobte der Coach. „Wir haben nahezu jede unserer Gelegenheiten konsequent genutzt.“
Allerdings fiel trotz der Final-Treffer von Finn Richter (16./39.), Nico Post (36.), Tom Lux (42.) und Ömer Alayli (71.), bei einem Gegentor der Alvesloher durch Timo Reinbold (58.), auch ein kleiner Wermutstropfen in den Freundenbecher. Simon Nagel sah nach einer Stunde wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte und wird seinem Team am kommenden Sonntag fehlen, wenn es zum ersten Mal in der noch jungen Spielzeit ernst wird für die SG Oering-Seth. Dann steht das Erstrunden-Match im Kreispokal beim Kreisligisten Leezener SC an.