08/01/2023
𝐎𝐁-𝐊𝐚𝐧𝐝𝐢𝐝𝐚𝐭 𝐓𝐡𝐨𝐦𝐚𝐬 𝐓𝐰𝐞𝐞𝐫 𝐟𝐨𝐫𝐝𝐞𝐫𝐭 𝐄𝐧𝐝𝐞 𝐝𝐞𝐫 𝐇ä𝐧𝐠𝐞𝐩𝐚𝐫𝐭𝐢𝐞 𝐮𝐦 𝐅𝐢𝐧𝐚𝐧𝐳𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐑𝐚𝐝𝐬𝐩𝐨𝐫𝐭𝐳𝐞𝐧𝐭𝐫𝐮𝐦𝐬
Seit dem klar ist, dass der Bund keine zusätzlichen Mittel für den Bau des Radsportzentrums in der Landeshauptstadt Schwerin bereitstellen wird, ist die Umsetzung des Projekts unklar. Der von der Schweriner CDU, UB und FDP nominierte OB-Kandidat Thomas Tweer fordert mit Blick auf die Bedeutung der Großinvestition eine zügige Entscheidung und mehr Verhandlungsdruck des amtierenden Oberbürgermeisters.
„Seit Monaten gibt es leider eine Hängepartie um die Finanzierung des Radsportzentrums. Und dass, obwohl allen klar ist, dass diese Investition für die Landeshauptstadt als Oberzentrum sehr wichtig ist und die Bedeutung von Schwerin als Sportstadt auch davon abhängt. Es geht bei dem Neubau schließlich darum, ob Schwerin Olympiastützpunkt für den Radsport bleibt und für Spitzensportler wieder attraktiv wird. Die Landesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag für den Erhalt aller Olympia- und Bundesstützpunkte ausgesprochen. Diesen Worten müssen jetzt auch Taten folgen. Die andauernde Hängepartie muss schnellstens beendet werden und zwar mit dem positiven Ergebnis, dass gebaut wird“, erklärte Thomas Tweer. Bahnrad-Weltmeisterin Lea Sophie Friedrich habe aufgrund der fehlenden Radsporthalle mittlerweile unser Bundesland verlassen und trainiere in Cottbus. Der Abgang weiterer Talente drohe, wenn der Neubau nicht komme, so Tweer.
Die Mehrkosten in Höhe von 7,7 Millionen müssen gemeinsam vom Land und der Stadt getragen werden. Mit Blick auf die Haushaltslage der Stadt stehe das Land allerdings in besonderer Verantwortung, einen Großteil der Mehrkosten zu tragen. Thomas Tweer: „Ich habe - wie viele andere Schweriner auch – das Gefühl, dass die Stadt erneut durch das Land im Regen stehen gelassen wird. Beispiele gab es in der Vergangenheit leider genug, sei der Wegzug des Archäologischen Landesmuseums, sei es das Nein zu einer erneuten BUGA-Bewerbung oder sei es die Absage an Schwerin als möglicher Standort für das "Zukunftszentrum Deutsche Einheit". Ich wünsche mir für Schwerin, dass unser SPD-Oberbürgermeister mehr Druck bei seinen Parteifreunden in der Landesregierung macht, dort endlich mehr Unterstützung findet und nicht anhaltend mit leeren Händen wiederkommt.“