23/03/2026
Jugendbundesliga weibl. B-Jugend:
HSC Schweich - TSV Ismaning 35:25 (17:16)
Quelle: www.mosel-handball.com
Noch hatte der HSC Schweich gute Chancen, als bestplatzierter Zweiter in die Play-offs des Final-Four einzuziehen. Die Mannschaft von Trainer Sascha Burg belegte vor diesem Spieltag In Gruppe C Platz 2 mit 20:4 Punkten und liefert sich mit dem Berliner TSC in Gruppe A ein Kopf an Kopf Rennen. Der TSC hat derzeit 23:3 Punkte und muss im letzten Saisonspiel am kommenden Sonntag zum bislang verlustpunktfreien TabellenfĂŒhrer Hamburg Nord. Verlieren die Berliner diese Begegnung und kann Schweich sein Spiel gegen Ismaningen sowie das letzte AuswĂ€rtsspiel beim TSV EBE Forst United, dann hat die Mannschaft einen weiteren Meilenstein im regionalen Handball gesetzt! Doch dafĂŒr musste heute ein Sieg in einer emotionalen Begegnung her: es war das letzte Heimspiel des Burg-Teams vor heimischer Kulisse in der Stefan Andres Halle! Personell waren die Gastgeberinnen gut aufgestellt, trafen auf einen mit 10 Spielerinnen dĂŒnn besetzten Gast aus der NĂ€he von MĂŒnchen, fĂŒr den die Saison bereits gelaufen ist. Am Ende setzt sich die Mannschaft souverĂ€n mit 35:25 durch und hat noch alle Chancen auf die Play-offs.
Die GĂ€ste kamen besser in die Begegnung, legten zum 1:4 (5.) vor, ehe die Mannschaft von Trainer Sascha Burg besser im Spiel war und sich unter dem Jubel der Zuschauer bis auf 4:5 (12.) herankĂ€mpfte. Ismaningen profitierte von der Zeitstrafe gegen Alena Lindner, baute die FĂŒhrung wieder auf drei Tore zum 4:7 (14.) aus und verteidigte zunĂ€chst die drei Tore FĂŒhrung bis 7:10 (16.). Lotta Ottilia Schmidt mit zwei Treffern und die Zeitstrafe gegen die GĂ€ste, die zur Siebenmetertor durch Lea Burg fĂŒhrte, sorgten fĂŒr den umjubelten Ausgleichstreffer beim 10:10 (19.) und als Ismaning nach der Auszeit den Schweicher FĂŒhrungstreffer zum 11:10 (21.) einstecken musste, schien der Knoten bei den Gastgeberinnen endgĂŒltig geplatzt. In der Folge verteidigte das Burg-Team die ein Tore FĂŒhrung, kassierte zwar den Ausgleichstreffer, doch behielt die Nase vorne. Als den GĂ€sten dann aber doch beim 13:14 (26.) der FĂŒhrungstreffer gelang und Schmidt erneut fĂŒr ihr Team traf, nahm Burg beim 14:14 (27.) die Auszeit. Lene Ströker sorgte mit ihren drei Treffern kurz vor der Pause fĂŒr die knappe 17:16 PausenfĂŒhrung.
Mit ihrem ersten Feldtreffer sorgte Lea Burg gleich nach dem Wiederanpfiff fĂŒr die erste zwei Tore FĂŒhrung und vom 18:16 (32.) hielt der Vorsprung bis 19:17 (33.). Ismaning lieĂ sich nicht abschĂŒtteln, kam zum 19:19 (35.) Ausgleichstreffer und es sollte weiter spannend bleiben. Immer wieder schafften es die GĂ€ste, die Schweicher ein bis zwei Tore FĂŒhrung zu egalisieren und nach dem 22:21 (40.) legten die GĂ€ste sogar die erste FĂŒhrung im zweiten Spielabschnitt, aber es blieb bis zum 25:25 (47.) das weiterhin völlig ausgeglichene Spiel. Lea Burg und nach der Auszeit der GĂ€ste, Emilia Rickert, Lotta Ottilia Schmidt und Anna Ferring schienen dann mit ihren Treffern zum 29:25 (51.) die TĂŒr zum letzten Heimspielerfolg weit aufzustoĂen. Auch die erneut Auszeit der GĂ€ste spielte dem Burg-Team in die Karten, das jetzt durch zwei Treffer von Emilia Rickert in Folge, sowie Lea Burg und Lisa Löhmann zum 33:25 (54.) endgĂŒltig den Deckel auf diese Begegnung gemacht hatte. Am Ende wurde es einer klarer Sieg dank der vor allem konditionellen Ăberlegenheit der Mannschaft in den Schlussminuten.
âEs war eine tolle Stimmung in der Halle und deutlich spĂŒrbar war bei allen Beteiligten eine gewisse Wehmut und Traurigkeit. So erklĂ€rt sich fĂŒr mich auch die schlechte erste HĂ€lfte, die das Schweicher Team spielte. Die Mannschaft schien mit den Gedanken nicht auf dem Platz, hatte allein in der ersten HĂ€lfte Chancen, um zwei Spiele zu entscheiden. Doch die Mannschaft vergab die Chancen reihenweise, setzten die taktischen Vorgaben ihrer Trainer nicht um und so konnte Isamaningen im Rahmen ihrer Möglichkeiten das Spiel in der ersten HĂ€lfte ausgeglichen gestalten. Am Ende gewinnt das Schweicher Team das Spiel zu deutlich, legte zwischen der 35. Und 42. Minuten den Grundstein fĂŒr den Erfolg. Ăberragend in dieser Phase vor allem die Torfrau Clara Ströker, die viele freie BĂ€lle abwehrte. Zudem fand Lea Burg, die bis dahin gegen die kleinste und stĂ€rkste GĂ€stespielerin in der Abwehr nicht gut aussah, endlich ihre Form, spielte tolle lange PĂ€Ăe und war jetzt fĂŒr den spielentscheidenden Vorsprung mit verantwortlich. Zu frĂŒh hat der Gegner aus meiner Sicht auf die Manndeckung gegen Lea Burg umgestellt und die freien RĂ€ume nutzten die Schweicherinnen jetzt. Am Ende wechselte Burg seine Nachwuchstorfrau Aileen Haag ein, die mit drei starken Paraden aufwartete und ohne Gegentreffer blieb. Am Ende hatte Schweich eine Unzahl von TorabschlĂŒssen, die in keinem VerhĂ€ltnis zum Torerfolg standen. Auch dies ist fĂŒr mich nur erklĂ€rbar, mit der emotionalen Situation der Spielerinnen nach der Trennung des Vereins von Sascha Burgâ, fasst Jinan Alshok das Spiel zusammen.
"Ein gutes hochlassiges Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Uns half in der ersten HĂ€lfe vor allem Lena Ströker und anch demr Pause ihre Schwester Clara im Tor! Den GĂ€sten gelang in der 40.Mnute ihr letzter Treffer, dann zĂŒndete meine Mannschaft den Turbo! Auf jeden Fall spielte der Gegner stĂ€rker als im Hinspiel. Das Spiel heute wurde unauffĂ€llig und gut von den Schieris geleitet. Nach dem Spiel gab es viele traurige Momente udn TrĂ€nen und das hat mir besonders weh getan. Doch jetzt richten wir den Fokus auf das Endspiel am nĂ€chsten Wochenende. Schön war auch, dass heute viele WeggefĂ€hrten aus Nah und Fern dabei waren", sagte HSC Trainer Sascha Burg.
C. Ströker und Haag - Burg (6/2), Löhmann (2), Schröer, Morrissey, Schabbach, Pletscher (1), Wilhelm (2), Rickert (6), Ferring (3), Bales (1), Weins (1), Lindner, L. Ströker (8), Schmidt (5).