SV Hussenhofen 1925 e.V.

Rückblick Saison 2025/26Wie ihr am Bild unschwer erkennen könnt, waren wir in der abgelaufenen Saison offen wie ein „Sch...
13/06/2026

Rückblick Saison 2025/26

Wie ihr am Bild unschwer erkennen könnt, waren wir in der abgelaufenen Saison offen wie ein „Schuirador“. Ganze 98 Gegentore haben wir bekommen, ein neuer Meilenstein in der SVH-Geschichte. Aber nicht nur in der Abwehr, sondern auch im Sturm schwächelten wir ohne Ende. Nur 47 Tore wurden erzielt und an diesen beiden Zahlen kann man erkennen, wo der Hase im Pfeffer lag. Er lag nämlich in den letzten Zügen und war am Ende reif für den Kochtopf. Gut gewürzt und garniert mit 98 Beilagen. Ein Festmahl für unsere Gegner. Was jedoch für unsere Gegner eine Delikatesse war, war für die Fans des SVH ungenießbar und lag uns schwer im Magen. Wir wurden regelmäßig abgenagt bis auf die Knochen und haben uns dabei regelmäßig bis auf die Knochen blamiert. Dass wir am Ende da standen, wo wir am Ende eben standen, zeigen auch diverse Tabellen überdeutlich.

Gesamttabelle: 15. Platz (Vorletzter). Heimtabelle: 16. Platz (Letzter). Auswärtstabelle: 15. Platz (Vorletzter). Erzielte Tore: 47 (Drittletzter). Gegentore: 98 (Vorletzter). Tordifferenz: –51 (Letzter).

Wo wir beinahe unschlagbar waren, war das Kartenspielen. Gelbe Karten: 68 (7. Platz). Gelbrote Karten: 4 (3. Platz). Rote Karten: 4 (1. Platz). Hätten wir überall so hingelangt wie beim Holzfällen, wir wären nie im Leben abgestiegen. Umso erstaunlicher ist es, dass wir in der Fairnesstabelle auf einem soliden 9. Platz liegen. Keine Ahnung, wie das zusammengerechnet wird. Derjenige, der das gemacht hat, hat offensichtlich guten Stoff gehabt. Den will ich auch.

Okay, weiter im Text. Spiele gewonnen: 7 (vorletzter Platz). Spiele Remis: 3 (letzter Platz). Spiele verloren: 20 (letzter Platz). Hinrunde: 10. Platz. Rückrunde: letzter Platz. Das Ganze liest sich wie ein Horrorroman von Stephen King und da muss sich dann auch keiner wundern, dass wir abgestiegen sind. Es ist eigentlich ein Wunder, dass wir bei den Horrorzahlen sogar noch Vorletzter geworden sind.

Kommen wir jetzt einmal zu etwas Positivem. Ja, das gabs auch, und zwar die Tore, die wir erzielt haben. Unsere Torschützen: Mike Werner mit 17 Treffern. Auf den Plätzen folgen: David Felske 9. Rico Seemann 5. Armin Hurem 3. Chrissie Munz 3. Simeon Gussmann 2. Peter Schwarzkopf 2. Franz Barth 1. Pascal Sommer 1. Baris Camli 1. Yasin Kaya 1. Paul Riedle 1. Macht Summasummarum 46 Tore. Irgendein gegnerischer Spieler hatte irgendwann Mitleid mit uns und hat wohl ein Eigentor erzielt.

Wir haben in der Rückrunde gegen kein einziges Team im hinteren Tabellendrittel gewonnen. Vielmehr haben wir unsere Mitabstiegskandidaten aufgebaut und ihnen Hoffnung gegeben. Sogar gegen den Tabellenletzten Eschach haben wir die Hütte vollgekriegt. Alles in allem war die Saison für den A***h. Nächstes Jahr spielen wir also in der Kreisliga B und ich wage zu hoffen, dass wir da ein paar mehr Spiele gewinnen als diese Saison.

Ich hoffe, ihr könnt alle schlafen, nachdem ihr diesen Horrorroman gelesen habt. Ich habe mich mittlerweile damit arrangiert und schlafe den Schlaf des Gerechten. Wem langweilig ist und Beschäftigung braucht kann gerne die Bälle im Bild zählen, es müssten 98 sein. Bis die Tage. (AB)

Spieltag 30, Samstag, 5.6.2026, 15.30 Uhr: SVH – SGM Alfdorf/Hintersteinenberg 0:4 (0:0)Es gibt ein Lied von Magnum: „Th...
06/06/2026

Spieltag 30, Samstag, 5.6.2026, 15.30 Uhr: SVH – SGM Alfdorf/Hintersteinenberg 0:4 (0:0)

Es gibt ein Lied von Magnum: „The last dance“ (Das letzte Gefecht). Tja, für uns ist es heute der letzte Tanz in der Kreisliga A1. Es geht eine Stufe nach unten und ab der nächsten Saison heißt es daher in der Kreisliga B für uns: „Let’s dance“ (Kommt raus und spielt). Mit anderen Gegnern auf anderen Plätzen. Für heute wollen wir uns eigentlich nur anständig aus der Liga verabschieden und nach dem Spiel kann dann bis zum Verlust der Muttersprache gekübelt werden. Das Motto lautet: „Dance the night away“ (Hau weg die Scheiße). Wenn sie dann fertig sind mit „Dancing in the moonlight“ (Komasaufen) und das „Dancing in the dark“ (Frustsaufen) zu Ende ist, ist der Frust hoffentlich so weit abgebaut, dass man seinen, noch, trüben Blick nach vorne richten kann. Oder nach unten. Wie man’s nimmt. Heute bittet uns also die SGM zum „Dance“ (Duell) und wir hoffen, dass es für uns kein „Dance with the devil“ (Scheißspiel) wird. Wenn es sich abzeichnet, dass es wieder mal zu heftig wird, werde ich mich vom Acker machen und zu Hause mach ich dann „Dancing with myself“ (mich alleine beschäftigen). Nein, nicht an mir herumspielen, sondern meinen Frust am Laptop abarbeiten. Also, Aldorf/Hintersteinenberg, „Come dancing“ (lasset das Spiel beginnen).

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen eindeutig überwogen. Zeitweise waren die Tiefen tiefer als der Marianengraben und es war gruselig, unserem Team zuzuschauen. Sozusagen unsere vereinseigene Horrorshow. Heute hatten sie sich vorgenommen, sich anständig aus der Liga zu verabschieden. Ob das gelungen ist, werdet ihr jetzt erfahren.

Es war nicht die Wiedergutmachung, die sich einige erhofft hatten. Für uns war es der „Dance of death“ (Schwanengesang), der letzte Nagel in unserem Sarg, „The final countdown“ (Abstieg). Wenigstens sind wir nicht Letzter geworden.

Es war der von mir erwartete müde Kick. Wir waren zwar auf dem Platz, aber eben nur der benachteiligte Tanzpartner in einem ungleichen Duell. So als ob Dirk Nowitzki Pierre Littbarski über das Parkett zerren würde. Alfdorf hat hochverdient gewonnen und wären sie nicht genauso effektiv im Chancenvergeben gewesen wie letzte Woche Mutlangen, hätten sie uns auf den Mond schießen können. Sie waren aber gnädig mit uns und stoppten ihren Tordrang nach dem vierten Treffer und somit kommen wir auf exakt 98 Gegentore. Auch ne Hausnummer. Zum ersten Platz im Gegentorebekommen hat es aber nicht ganz gereicht, denn kaum zu glauben, aber wahr, Waldhausen hat noch mehr einstecken müssen, nämlich 109. Die sind aber, im Gegensatz zu uns, nicht abgestiegen. Einen ersten Platz haben wir aber doch erobert. Einen unrühmlichen zwar, aber hey, wir sind bescheiden geworden, wir nehmen, was wir kriegen. Mit 4 roten Karten liegen wir nämlich an der Ligaspitze. Wie gesagt, unrühmlich, aber … Scheiß drauf.

Alles in allem kann man sagen, dass wir heute genauso einen Stiefel zusammengespielt haben wie die gesamte Saison. Nach sieben Spieltagen waren wir Fünfter mit 13 Punkten, nur zwei Punkte hinter dem ersten Platz. Danach kam der totale Einbruch und wir holten in den nächsten 23 Spielen nur noch mickrige elf Punkte. Das muss man erst mal hinbekommen. Ihr merkt also, woran es eventuell gelegen haben könnte? Egal, die Saison ist vorbei und wir richten unser Augenmerk auf die nächste Runde. Wie die Mannschaft und das Umfeld dann aussehen, kann ich nicht sagen, ich habe keine Kristallkugel und außerdem ist es mir genauso egal wie Nowitzki, wenn ihm Littbarski auf die Zehen steigt.

Zum Schluss noch einen herzlichen Glückwunsch an die SGM Alfdorf/Hintersteinenberg*, die dasselbe Wunder fertiggebracht haben wie wir in der letzten Saison. Muss an der guten Hussenhofer Luft liegen. Sie bewirkt Wunder. Sie bleiben durch den nie gefährdeten Erfolg in der Liga und haben sich das mehr als redlich verdient. Ist auch gut so. Hätten wir die in der Kreisliga B als Gegner bekommen, hätten wir denen die Punkte gleich per Post zuschicken können. Wir können gegen die nämlich irgendwie nicht gewinnen.

Egal, jetzt beruhigen wir uns alle wieder und dann gehen wir ein Eis essen. Oder so ähnlich. Die Spieler können sich jetzt in aller Ruhe ihre Wunden lecken, alles sacken lassen und in der neuen Saison gestärkt wieder angreifen. Ich denke, wir könnten dann ein paar Spiele mehr gewinnen als mickrige sieben. Das war’s jetzt erst mal von mir, auch ich begebe mich in die Sommerpause und lege den Griffel auf die Seite. Ob es noch eine Statistik der Saison geben wird, halte ich mir offen, denn die Zahlen, die dabei ans Tageslicht kommen würden, lassen mich jetzt schon gruseln. Ich bin nur Spielberichterstatter, kein Horrorautor à la Stephen King.
Trotz allem wünsche ich der Mannschaft, den Verantwortlichen, den Fans, mir und allen, die Anteil am Abstieg haben, eine schöne Sommerpause. Möge die Macht in der nächsten Saison mit euch/uns sein. Wenn nicht, macht’s auch nichts. Wie schon gesagt, wir nehmen, was wir kriegen. Kein Druck.

Bis demnächst, in diesem Theater.

* (Liebe Alfdorfer, nächstes Mal bildet ihr gefälligst mit einem anderen Dorf eine Spielgemeinschaft. Mit Oy zum Beispiel. Liebe Hintersteinenberger, benennt euch gefälligst in Oy um. Ich bekomme jedes Mal einen Knoten in die Finger, wenn ich eure SGM ausschreiben muss. Hohenstadt/Untergröningen ist übrigens auch so ein Kandidat. Da ist die halbe Seite voll und ich habe mit dem Bericht noch gar nicht angefangen. Nächste Saison habe ich zum Glück beide los, da kann ich Material und Materie schonen.

Vorschau: Sommerfest, Freitag, 3. – Samstag, 4. Juli 2026. (AB)

Spieltag 29, Sonntag, 31.5.2026, 15 Uhr: TSV Mutlangen – SVH 3:2 (1:0)Himmelhochjauchzend: 2:2 in der 90. Minute. Zu Tod...
31/05/2026

Spieltag 29, Sonntag, 31.5.2026, 15 Uhr: TSV Mutlangen – SVH 3:2 (1:0)
Himmelhochjauchzend: 2:2 in der 90. Minute. Zu Tode betrübt: 3:2 für Mutlangen kurz vor dem Schlusspfiff. So nah sind Glück und Unvermögen beieinander. Glück, weil wir aus den einzigen zwei Torchancen zwei Tore gemacht haben, Unvermögen, weil wir es geschafft haben, dennoch noch zu verlieren. Wäre aber eh egal gewesen, da Alfdorf gewonnen hat. Wir hätten am letzten Spieltag mit einem Sieg zwar mit Alfdorf an Punkten gleichziehen können, aber wir hätten 29:0 gewinnen müssen, um noch den Relegationsplatz zu erreichen. Nicht unmöglich, aber ein klitzekleines bisschen schwer zu realisieren. So gehen wir eine Etage nach unten in die Kreisliga B und die Bettelei, die letzte Saison angefangen hat, hat ein Ende.
Was soll ich viel über das Spiel schreiben? Mutlangen war klar besser und hätte schon viel früher den Sack zumachen müssen. Nur durch ihr Talent, selbst beste Chancen auszulassen, blieben wir noch im Spiel. Wir hatten bis zu unserem Anschlusstreffer nicht eine einzige Torraumszene, die wenigstens so etwas Ähnliches wie Gefahr ausstrahlte, aber irgendwie schafften wir es dann doch, aus zwei Chancen zwei Tore zu machen. Was danach passierte, zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Pleiten, Pech und Pannen. Eckball, Schlafmützigkeit, Gegentor. Wenigstens haben wir gekämpft bis zum Schluss, das kann man der Mannschaft nicht absprechen.
Das letzte Spiel wird somit zum Muster ohne Wert, und wer weiß, vielleicht endet die Saison ja versöhnlich. Mit einem letzten Ahoi als Abschiedsgruß an die Kreisliga A.
Das war's schon für heute, ich muss mich sammeln. Mir fällt gerade nichts Adäquates ein, um meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, also lass ich es. Ahoi!
Tore: 1:2 Seemann (77), 2:2 Sommer (90).
Frustsaufen: Samstag, 6.6.2026, 15.30 Uhr: SVH – SGM Alfdorf/Hintersteinenberg. Das Frustsaufen der Spieler beginnt nach dem Spiel, den Zuschauern ist es natürlich freigestellt, wann sie mit dem Schütten anfangen. Ach, scheiß drauf, von mir aus können die Spieler auch schon vor dem Spiel anfangen. Ist eh egal. Reserve spielt um 13.30 Uhr gegen Iggingen. (AB)

Spieltag 28, Samstag, 23.5.2026, 15.30 Uhr: SVH – TV Straßdorf 0:5 (0:1)Es war einmal … so fangen Märchen an. Und wenn s...
23/05/2026

Spieltag 28, Samstag, 23.5.2026, 15.30 Uhr: SVH – TV Straßdorf 0:5 (0:1)

Es war einmal … so fangen Märchen an. Und wenn sie nicht gestorben sind … so hören Märchen auf. Unser Kreisliga-A-Märchen könnte bald aus sein, denn nach einem Happy End sieht es gerade nicht aus. Werden wir also vom Wolf gefressen und sterben den Kreisliga-A-Tod oder holen wir die große Fliegenklatsche raus, erlegen die letzten drei Gegner zwar nicht auf einen, aber auf drei Streiche und leben weiter glücklich im Kreise der Kreisliga-A-Familie, bis es uns doch noch irgendwann erwischt?

Zurzeit kommt mir unsere Mannschaft vor wie der Hänsel und die Gretel. Nur dass wir uns nicht im Wald verirren, sondern auf den Weiten des Platzes, und bis jetzt hoffen wir vergebens, dass uns jemand eine Rettungsleine zuwirft. Von mir aus kann es auch ein langer Haarschweif sein, aber es ist weit und breit keine Maid mit langem Haar zu sehen, die uns aus dem Tabellenkeller hieven kann. Wir sind zurzeit ein Aschenputtel der Liga und ich wage zu bezweifeln, dass uns irgendeiner unserer letzten drei Gegner genügend Nüsse gibt, damit wir uns wie Hans im Glück fühlen können. Wir brauchen dringend jemanden, der uns küsst und wiedererweckt, damit wir den Brocken, den wir im Hals haben, wieder ausspeien können. Nur so können wir noch die Kurve kriegen und uns auch nächstes Jahr an das gedeckte Tischlein der Kreisliga A setzen. Mal sehen also, was die Hussenhofer Dorfmusikanten heute aus dem Hut zaubern. Steigen wir wie ein Phönix aus der Asche oder sind wir am Ende das Rumpelstilzchen, das eine Etage tiefer in die Kreisliga B hinabfährt?

Mit Siebenmeilenstiefeln war keins der beiden Teams ausgestattet. Vielmehr spielten beide Mannschaften in der ersten Hälfte einen Stiefel zusammen, dass man davon einen Kater hätte kriegen können. Ohne vorher was zu saufen. Schieben wir's auf die Hitze. Die erste und die zweite Chance hatten wir und wir hätten zwingend in Führung gehen müssen. Taten aber nicht wir, sondern die Gäste. Kurz vor der Halbzeit zog ein Gästespieler einfach mal so aus 25 m ab und der Ball war drin. Wir standen interessiert daneben und schauten noch interessierter zu. Trotz der Nähe zum Gegner hinderte es trotzdem niemanden von uns daran, nicht einzugreifen, obwohl man hätte können, und der Anfang vom Ende begann.
Die zweite Hälfte wurde, aus unserer Sicht, noch schlimmer. Während wir größtenteils unseren Dornröschenschlaf hielten und vergeblich nach einem Prinzen Ausschau hielten, der uns wachküsst, zogen die Straßdorfer jetzt die richtigen Stiefel an und rannten uns mit Riesenschritten davon. Derjenige, der uns eigentlich hätte aufwecken sollen, war dagegen nirgends in Sicht. Er wurde wohl an einer Dornenhecke aufgehalten. War vielleicht aber auch besser so. Hätte uns jemand geküsst, wären wir wahrscheinlich zum Frosch geworden und nicht andersrum. So nahm das Schicksal seinen Lauf und wir mussten insgesamt noch vier Kröten schlucken. Am Ende einer letztlich belanglosen Partie stand es 5:0 (ich dachte ich hätte sechs Gegentore gezählt, aber gut) für die Gäste, die zwar nicht sieben auf einen Streich erzielten, aber nah dran waren. Die Gegentore liegen uns zwar wie Wackersteine im Magen, machen den Kohl aber auch nicht mehr fett. Wir packen unseren Gegnern gerade immer reichlich Taler ins Gepäck, mal sehen ob irgendwo nicht doch noch ein Stern aufgeht und uns etwas von dem zurückgibt von dem wir immer reichlich geben.

Es sind noch zwei Spiele und Alfdorf ist immer noch in Schlagweite. Sollte Böbingen allerdings absteigen, ist es eh Jacke wie Hose, wie wir spielen, dann ist sowieso Schicht im Schacht. Am besten spielen wir, statt den letzten Spielen, lieber ein schwäbisches Puzzle mit den Gegnern. Wir gehen zum Bäcker, kaufen Semmelbrösel und setzen sie wieder zu Brötchen zusammen. Erscheint mir erfolgversprechender, als das Ganze auf dem Platz auszutragen. Der Gewinner bekommt die Brötchen mit einer Halbzeitroten drin, den Verlierer bestraft Frau Holle: Er wird mit Pech übergossen. Daran sind wir gewöhnt, davon haben wir in dieser Saison genügend gehabt. Zwei Spiele trennen uns noch vom Saisonende und dann sehen wir, ob wir uns wie die sieben Geißlein doch noch aus den Fängen des Wolfes befreien oder verdaut und eine Klasse tiefer wieder ausgespuckt werden. Am Sonntag geht’s nach Mutlangen und danach wissen wir, wohin die Reise geht. Und wenn sie nicht … Den Satz dürft ihr selber vollenden.

Dorfmusikanten: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Sommer, Schwarzkopf, Göbel, Felske, Seemann, Riedle, Hägele, Dinita, Gussmann, Zivkovic, Robinson, Bayraktar.

Nächstes Kapitel: Sonntag, 30.5.2026, 15 Uhr: TSV Mutlangen – SVH. (AB)

Spieltag 27, Sonntag, 17.5.2026, 15 Uhr: TSV Waldhausen – SVH 5:3 (1:1)Alles oder nichts!Alles nichts, oder?Alles nichts...
17/05/2026

Spieltag 27, Sonntag, 17.5.2026, 15 Uhr: TSV Waldhausen – SVH 5:3 (1:1)

Alles oder nichts!
Alles nichts, oder?
Alles nichts!

Es ist zum Mäusemelken. Bis zur 84. Minute sah alles noch gut bis großartig aus. Wir führten 3:2 und wäre das so geblieben, hätten wir einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Aus dem großen Schritt nach vorne wurde ein gewaltiger Schritt zurück, denn in den letzten Spielminuten brachen alle Dämme und unsere Abwehr läutete den Tag der offenen Tür ein. Drei Gegentore in den letzten acht Minuten brachten alle Siegesträume zum Platzen. Wie sagte ein Zuschauer so schön: Wenn man eine solche Abwehr hat, müsste man vorne Tore am laufenden Band schießen, um das Ganze wieder auszugleichen. Da wir aber kein laufendes Band haben (wir haben noch nicht einmal einen kriechenden Faden, den verlieren wir regelmäßig mit fortlaufender Spielzeit), laufen die Spiele für uns, wie sie eben gerade laufen.

Ein offenes Scheunentor, ach was sage ich, ein offenes Hangartor für einen Airbus 320 wäre ein Mäuseloch gegen die Löcher, die sich regelmäßig in unserem Abwehrverbund auftun. So kann man die Klasse nicht halten. Wir haben alle Spiele gegen Mitabstiegskonkurrenten verloren, also darf man sich nicht wundern, dass wir da hinten drinstehen. Ich will jetzt aber nicht unsere Abwehr an das Scheunentor nageln. Alles an der Abwehr festzumachen, wäre unfair. Es stehen elf Leute auf dem Platz, da muss sich jeder an die eigene Nase fassen.

In der 28. Minute erzielte Felske das 0:1. Lange konnten wir uns daran aber nicht freuen, denn in der 42. glich Waldhausen per Elfmeter aus. Nach der Pause zog Waldhausen das Tempo an und ging in der 57. verdient mit 2:1 in Führung. Nur zwei Minuten später glich Seemann nach tollem Einsatz von Dinita zum 2:2 aus. Die Achterbahnfahrt ging weiter, als Werner in der 72. Minute den Ball über den herauseilenden Torwart der Gastgeber zum 2:3 per Kopf in die Maschen setzte. Wir zogen uns nun zurück und überließen den Waldhausenern das Feld, was sich als eine ganz schlechte Idee herausstellen sollte. Eins (84.), zwei (90.), drei (92.) ond die Katz war dr Baum nauf. Was man in den letzten acht Minuten von unserer Mannschaft zu sehen bekam, ließ einem das Essen im Magen rotieren wie einen Brummkreisel. Waldhausen hätte sogar noch mehr Tore erzielen können, hätten sie ihre Riesenchancen konsequenter genutzt. Wir haben noch drei Partien, um uns noch aus dem Sumpf zu ziehen, aber seien wir mal ehrlich: Gegen wen wollen wir eigentlich noch gewinnen? Würde Koppenkreut eine Mädchenmannschaft aufstellen, dann hätten wir vielleicht eine kleine Chance, aber die Hand würde ich dafür nicht ins Feuer legen. So wie es gerade aussieht, müsste schon ein Wunder geschehen, um die Klasse noch zu halten. Wir haben aber keine Wunderlampe, an der wir kurz mal rubbeln, damit ein Dschinn raushüpft und uns drei Wünsche gewährt. Wenn es helfen würde, würde ich ja an meiner Lampe mal rubbeln, aber das bringt uns wahrscheinlich auch nicht weiter. Ja, ich habe eine Lampe zu Hause. Wer hat das nicht? Vielleicht hilft es ja, wenn alle mal an ihren Lampen rubbeln … aber lassen wir das, würde eh nur heiße Luft kommen. Aus der Lampe meine ich. Was woanders rauskommt, will ich gar nicht wissen.

Halten wir also fest: Wir sind zurzeit nicht konkurrenzfähig, Punkt. Selbst eine eigentlich gute, solide Vorstellung verkommt bei uns in Nullkommanichts zu einem Fiasko. Wir können zwar immer noch hoffen, aber das kleine Fünkchen, das noch glimmt, könnte schon am Samstag von Straßdorf brutalst ausgetreten werden.

Ach ja, das Geländer in Waldhausen könnte etwas höher sein. Nur mal so nebenbei bemerkt.

Aufstellung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Sommer, Göbel, Dimoski, Bayraktar, P. Schwarzkopf, Seemann, Felske, Dinita, Werner, Altrichter, Gussmann, Hägele, Robinson.

Tore: 0:1 Felske (28), 2:2 Semann (59), 2:3 Werner (72).

Vorschau: Samstag, 23.5.2026, 15.30 Uhr: SVH – TV Straßdorf. Reserve spielt um 13.30 Uhr. (AB)

Spieltag 26, Sonntag, 10.5.2026, 15 Uhr: SVH – TV Herlikofen 0:3 (0:2)Da ich nicht auf dem Sportplatz war und mein üblic...
11/05/2026

Spieltag 26, Sonntag, 10.5.2026, 15 Uhr: SVH – TV Herlikofen 0:3 (0:2)

Da ich nicht auf dem Sportplatz war und mein üblicher Hilfsreporter auch mit Abwesenheit glänzte, kann ich nicht wirklich viel über das Spiel berichten. Mein Nachbar hat mir aber mitgeteilt, dass für uns nicht wirklich viel zu holen war. Herlikofen war klar besser und hat das Spiel verdient gewonnen. Somit bleibt unsere Lage immer noch prekär und wir verweilen auf dem vorletzten Platz.

Trotzdem haben wir, unglaublich aber wahr, immer noch die Chance, uns selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Wir haben noch die Alles-oder-Nichts-Spiele gegen die Mitabstiegskandidaten Mutlangen, Waldhausen und Alfdorf vor der Brust und da sind Siege Pflicht, wollen wir den Abstieg noch verhindern. Mickrige drei Punkte trennen uns vom rettenden Ufer, aber wir müssen jetzt auf Teufel komm raus punkten, sonst …

Nicht besonders hilfreich ist es, dass sich mit Marius Schwarzkopf der nächste Spieler verletzt hat und ausgewechselt werden musste. Ich kann nur hoffen, dass er am Sonntag wieder einsatzfähig ist, denn wir laufen auf der letzten Rille, was unser Spieler-Personal angeht. Nicht umsonst muss unser Langer gerade wieder seine Kickstiefel schnüren, obwohl er sie eigentlich schon an den Haken gehängt hat. Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber wenn jemand Abstiegskampf kann, dann wir, wie wir letzte Saison mit der Last-Minute-Rettung gezeigt haben. Das Schiff SVH hat mächtig Schlagseite, unser A***h hängt sozusagen bereits bis über die Bux unter Wasser, aber wie gesagt: Hoffnung, bla, bla, bla.

Vorschau: Sonntag, 17.5.2026, 15 Uhr: TSV Waldhausen – SVH. Reserve spielfrei. (AB)

Spieltag 25, Sonntag, 3.5.2026, 15 Uhr: SGM Lautern/Essingen – SVH 7:0 (4:0)Auch wenn unser Impulsantrieb gegen Heuchlin...
03/05/2026

Spieltag 25, Sonntag, 3.5.2026, 15 Uhr: SGM Lautern/Essingen – SVH 7:0 (4:0)

Auch wenn unser Impulsantrieb gegen Heuchlingen am Ende bedenklich stotterte, haben wir das Ergebnis über die Zeit, und die USS Hussenhofen zumindest teilweise wieder in die Spur gebracht. Nachdem wir letzte Woche also seit langem endlich mal wieder einen Dreier eingefahren haben, geht es heute zum haushohen Favoriten nach Lautern, der zu einem Tänzchen bittet. Wer wird heute verzaubert? Wer ist nachher obenauf und wer säuft ab?

Mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft traten wir den Weg nach Lautern an und die Ausfälle konnten wir nicht verkraften. Wir waren heute wenigstens 30 Jahre von der Leistung, die wir gegen Heuchlingen gezeigt haben, entfernt. Ich weiß zwar nicht mit was für einem Fortbewegungsmittel wir uns heute fortbewegt haben, aber ein Raumschiff war es auf keinen Fall. Ein DeLorean auch nicht. Eher ein Trabi. Auf der Autobahn nennt man das, wie wir heute unterwegs waren, egal mit welchem Gefährt, wohl einen Geisterfahrer. Begeistert war von unserer Leistung heute, außer den Gastgebern, keiner. Es war wie ein Sprung rückwärts durch die Zeit. Wir sind in alte Muster verfallen und traten auf wie der frühe George McFly. Mutlos, kraftlos, ängstlich, zaudernd. Es war keiner da, der den Spielern der SGM mal einen auf den Zwölfer verpasst hätte, um die Zukunft zu ändern. Wir wurden heute sozusagen gebifft. Sieben mal. Wir waren in allen Belangen unterlegen und nicht mal der pfiffige Marty McFly hätte uns mit seinen Ideen weiterhelfen können. Aber zum Spiel.

Wir hatten zwar die erste Torszene, als Sommer mal eben aus 25 m abzog, aber das war es dann auch schon. Ab da spielte nur noch Lautern und zeigte uns deutlich unsere Grenzen auf. Der Keeper der Gastgeber hatte beim Aufwärmen mehr zu tun, als im gesamten Spiel danach. Hätte er sich hingesetzt und Gänseblümchen gezählt hätte das auch keinen Unterschied gemacht. Wir kamen nicht einmal in die Nähe seines Tores, genau genommen hätte er auch ein Schläfchen halten können. Mitten auf dem Platz. Von uns wäre er jedenfalls nicht belästigt worden.
Zum Spiel gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Lautern spielte und wir standen mehr oder weniger dabei und schauten interessiert zu. Der Sieg geht auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung. Hätte die SGM noch konsequenter weitergespielt, hätte es auch noch schlimmer kommen können. Es war, als wären wir auf Hoverboards stotternd auf dem Wasser unterwegs, während unser Gegner drumherum Kreischen (Kreis-chen, nicht tut kreischen) drehte und uns absaufen ließ. Es war kein „Enchantment under the sea“ (Verzauberung unter dem Meer), es war vielmehr eine Seebestattung. Wir brauchen in den nächsten Spielen zündende Ideen. Ein Blitzschlag wäre nicht schlecht, um unsere prekäre Lage zu verbessern. Wir sind gerade rückwärts in der Zeit unterwegs und um wieder zurück in die Zukunft zu kommen muss unser Coach jetzt flugs, einen Doc Brown mit einem Fluxkompensator aus dem Hut zaubern, der uns wenigstens noch ein bisschen Hoffnung für die kommende Zeit gibt. Ansonsten geht’s zurück in die Vergangenheit, die da Kreisliga B heißt. Wir hocken gerade auf einem Ast, den wir uns selber absägen. Nur ist, wenn wir runterfallen und unter die Räder kommen, keiner da, der uns gesundpflegt, das müssen wir dann selber hinbekommen. Wir sind gerade in Auflösungserscheinungen begriffen und auf den erlösenden Kuss müssen wir wohl noch eine Weile warten. Wenn er denn kommt.

Für uns ist es gerade 4 nach 10, also 22.04 Uhr, und wir müssen jetzt dringend irgendwo Energie, am besten 1.21 Gigawatt, für die letzten Spiele herbekommen, um unseren Weg zurückzufinden. Am Sonntag spielen wir zu Hause gegen den Tabellenzweiten Herlikofen und da müssen wir das Pedal bis zum Boden durchtreten um überhaupt eine Chance zu haben.

Darsteller: Cetinkaya, Barth, Dimoski, Sommer, M. Schwarzkopf, P. Schwarzkopf, Werner, S. Gussmann, Hägele, Riedle, Bayraktar, L. Barth, Göbel, E. Gussmann, Kirli, Grözinger, Robinson.

Zukunftsmusik: Sonntag, 10.5.26, 15 Uhr: SVH – TV Herlikofen. (AB)

Spieltag 24, Sonntag, 26.4.2026, 15 Uhr: SVH – TV Heuchlingen 1:0 (1:0)Die Kreisligen, unendliche Weiten. Wir schreiben ...
26/04/2026

Spieltag 24, Sonntag, 26.4.2026, 15 Uhr: SVH – TV Heuchlingen 1:0 (1:0)

Die Kreisligen, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer des Sportvereins USS Hussenhofen, der mit seiner ca. 60 Mann starken Besatzung seit sieben Jahren unterwegs ist, um die Kreisliga A1 zu erforschen, neue Gegner kennenzulernen und neue Plätze zu erobern. Eine Liga von der Kreisliga B entfernt dringt der SVH derzeit in Tabellenbereiche vor, die er eigentlich nie wiedersehen wollte. Es wird langsam Zeit, dass wir wenigstens auf Warp 1 beschleunigen, sonst saugt uns das schwarze Loch Kreisliga B ein und lässt uns so schnell nicht mehr frei. In deren Gravitationsfeld befinden wir uns ja momentan schon, jetzt liegt es an uns, ob wir der Anziehungskraft noch einmal entkommen und die Kreisliga A1 weiter erforschen können oder in der unendlichen Tiefe der Kreisliga B verlorengehen. Heute kommen feindliche Klingonen aus Qo’noS-Heuchlingen mit ihren Schlachtschiffen zu uns und versuchen, uns noch weiter in den toten Stern zu bugsieren. In der Vorrunde haben wir denen ein paar schöne Treffer vor den Bug gesetzt, dementsprechend angefressen werden sie bei uns angeflogen kommen, um uns zu zeigen, dass dies gegen ihre Ehre ging. Wir müssen heute also alle Energie auf unsere Schilde umleiten, um deren Beschuss zu überstehen, und dann, wenn sie ihre Schilde fallenlassen, um aufs Ganze zu gehen, aktivieren wir unsere Torpedos und blasen sie aus der Umlaufbahn. Um es in deren Sprache zu sagen: yIghoS, batlh! wa’ Qapla’ ‘oH pong. Grob übersetzt: Haut sie weg!

Es war eine Schlacht, die in die Annalen der USS Hussenhofen eingeht. Wir haben gekämpft bis aufs Blut. Peter Schwarzkopf spielte mit einem Turban wie einst Dieter Hoeness und auch alle anderen hauten sich rein, als gäbe es kein Morgen mehr. Ab der 64. Minute bekam die klingonisch-heuchlerische Flotte Oberwasser, als einer der unseren mit Gelbrot das Feld verlassen musste, und griff mit ihren Birds of Prey unter Dauerfeuer an. Zu diesem Zeitpunkt hätte uns ein kühler Taktiker wie Spock gutgetan, so aber mussten wir in einer nervenaufreibenden Abwehrschlacht zittern bis zum Schluss.

Die erste Hälfte gestaltete sich offen, aber wir hatten den besseren Start. In der neunten Minute segelte ein Torpedo von Dinita auf den Kopf von Felske, der zum 1:0 einköpfte. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt mehr vom Spiel, doch Mitte des ersten Abschnitts ließen wir etwas nach und Heuchlingen kam besser auf. In der 37. Minute folgte dann ein Schockmoment, als sich Chrissie Munz bei einem Zweikampf das Knie verdrehte und nach langer Verletzungsunterbrechung vom Krankenwagen abtransportiert wurde. Jetzt wäre ein Doc wie Pille mit einem Dermalregenerator gut gewesen, so aber bleibt uns nur, die bittere Pille zu schlucken und Chrissie eine gute Besserung zu wünschen. Hoffen wir, dass es nicht so schlimm ist, wie es den Anschein hatte. Nach einer halbstündigen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt, aber bis zur Pause einigte man sich auf einen vorübergehenden Waffenstillstand und es passierte nichts mehr.

Nach der Pause rückte der Schiri, wohl ein Romulaner, mit einigen fragwürdigen Entscheidungen in den Mittelpunkt. In der 64. Minute zeigte er Dinita die Gelb-Rote und wir waren fortan in Unterzahl. Unser Coach stand an der Seitenlinie wie früher James T. Kirk auf der Brücke und versuchte, etwas Ordnung in das ausufernde Schlachtgeschehen zu bringen. Kirk-Werner animierte seine Besatzung, wenigstens den Impulsantrieb aktiv zu halten, denn der Warp-Antrieb hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seinen Geist aufgegeben. Scotty-Werner und seine Mannen hatten im Maschinenraum alle Hände voll zu tun, um das Schiff flugtauglich zu halten. Wir zogen uns in einen sicheren Quadranten zurück und setzten über den rechten Flügel Nadelstiche, von denen einer mit etwas Glück sogar schon das vorzeitige Ende des Kampfes bedeutet hätte. So aber mussten wir zittern bis zum erlösenden Signal des Romulaners, der schlussendlich eingriff und die Schlacht für entschieden erklärte. Die gesamte Besatzung der Brücke, wie früher die Lieutenants Uhura, Sulu, Chekov und wie sie alle hießen, brach in einen Jubelsturm aus und auch die Redshirts auf der Auswechselbank, die heute ausnahmsweise mal nicht geopfert wurden, stürmten das Schlachtfeld und stimmten Jubelgesänge an. Sogar die geschlagenen Aggressoren zollten uns Respekt und zogen sich geschlagen auf ihre Heimatwelt Qo’noS-Heuchlingen zurück.

Ein wichtiger, aber teuer erkämpfter Sieg, denn mit Munz (verletzt) und Dinita (ein Spiel Sperre) fallen jetzt die nächsten Kämpfer aus. Am Sonntag geht es nach Lautern zu einem Gegner der nächsten Generation. Den Borg-Lautern. Nicht zu verwechseln mit Lauter-Borg. Lassen wir uns aber nicht schrecken, denn auch die unbesiegbar scheinenden Wesen, die von uns aus gesehen in einer anderen Galaxie spielen, sind nicht unverwundbar. Mit Lukas „Seven of Nine“ Pröll haben wir einen Spion in deren Reihen, der uns vielleicht in ihr Netzwerk einschleusen und uns Ratschläge geben kann, wo ihre Schwachpunkte sind.

Kompliment an die Mannschaft, die heute bis zum Umfallen gekämpft und sich endlich mal wieder belohnt hat. Zum Schluss bleibt mir nur noch eins zu sagen: „Scotty, beam me up!“

Besatzung: I. Cetinkaya, M. Cetinkaya, Sommer, M. Schwarzkopf, Bayraktar, Turban Schwarzkopf, Munz, Dinita, Felske, Werner, Gussmann, Zonaras, Riedle, Hägele, Ele.

Waffeningenieur: 1:0 Felske (9).

Reserve: Auch die Reserve konnte heute mit einem seltenen 6:3-Sieg, ebenfalls gegen Klingon-Heuchlingen, aufwarten. Herzlichen Glückwunsch.

Next Generation: Sonntag, 3.5.2026, 15 Uhr: SGM Lautern/Essingen – SVH. Reserve spielfrei. (AB)

Adresse

Rupert-Mayer-Str. 50
Schwäbisch Gmünd
73527

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