02/06/2026
JUNI
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Der Juni fühlt sich für mich an wie ein leises Nachhausekommen. Nicht an einen Ort, sondern zu mir selbst.
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In den letzten Monaten war ich oft damit beschäftigt, zu funktionieren, Erwartungen zu erfüllen & allem gerecht zu werden, was das Leben von mir wollte. Dabei habe ich manchmal vergessen, mich selbst zu fragen, wie es mir eigentlich wirklich geht. Was ich brauche. Was mir guttut. Was mich still & unbemerkt erschöpft.
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Und gerade spüre ich eine tiefe Sehnsucht danach, wieder näher bei mir anzukommen. Nicht noch mehr zu leisten. Nicht noch jemand anderes zu werden. Sondern ehrlicher hinzusehen. Auf das, was in mir lebt. Auf das, was schon lange gehört werden möchte.
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Ich möchte mir erlauben, langsamer zu werden. Nicht auf jeden Anspruch zu reagieren. Nicht jede Last zu tragen. Nicht ständig über meine eigenen Grenzen zu gehen, nur weil ich es gewohnt bin.
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Immer mehr wird mir bewusst, wie wertvoll meine Energie ist. Wie viel Kraft verloren geht, wenn ich mich selbst immer wieder verlasse, um für alles & jeden da zu sein. Und wie heilsam es sein kann, die eigene Wahrheit wichtiger zu nehmen als die Erwartungen anderer.
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Für diesen Monat wünsche ich mir keine Perfektion. Ich wünsche mir Momente, in denen ich mich selbst spüre. Ruhe in meinem Nervensystem. Vertrauen in meinen Weg, auch wenn ich noch nicht alle Antworten kenne. Und den Mut, das loszulassen, was sich längst nicht mehr richtig anfühlt - selbst dann, wenn es vertraut ist.
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Vielleicht liegt die größte Form von Wachstum nicht darin, immer weiterzugehen, sondern manchmal darin, stehen zu bleiben & sich selbst wieder die Hand zu reichen.
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Und vielleicht darf dieser Juni genau das sein, eine Einladung, liebevoller mit uns Selbst zu werden. Uns wieder zuzuhören. Uns wieder ernst zu nehmen. Und uns nicht länger dort zu verlieren, wo wir eigentlich nur dazugehören wollten.❤️