27/04/2026
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Stell dir vor...
.. du lebst in einem Haushalt mit Menschen (Familie, WG, whatever...), in dem diese permanent nach dir schauen und kommentieren, was du tust etc.
"Geht es dir gut?"
"Ach, wie niedlich du bist."
"Oh, da ist ein Fussel an dir."
"Schnell mal dein Haar bürsten."
"Hast du was - Bauchweh, Kopfschmerzen, Rückenprobleme...?"
"Ist dein Sessel bequem genug?"
Was machst du, was tust du, weshalb guckst du so....?..
Wie findest du das?
Magst du Aufmerksamkeit, dann ist das vielleicht genau das Richtige. Wobei die Frage ist, ob es diese Aufmerksamkeit ist, die man möchte.
So und so - viele von euch werden vermutlich sagen: "Bloß nicht."
Und das ist verständlich. Denn ständig im Fokus zu sein, das ist anstrengend.
Hunden geht es manchmal so.
Sie werden beobachtet, sie werden angefasst, ihre Decken, auf denen sie es sich gerade bequem gemacht haben, werden zurecht gezupft, jeder Schritt wird kommentiert, es werden Krümel und Grashalme aus dem Fell gezupft.
Und habt ihr euch vielleicht auch schon mal dabei ertappt, wie ihr euch körpersprachlich permanent nach eurem Hund ausrichtet?
Wir Menschen sind schon manchmal speziell im Umgang mit den Lebewesen an unserer Seite. Hunde gewöhnen sich an vieles. Zumindest einige und für die ist das dann auch ok.
Für andere ist das eine richtige Belastung und Druck. Es ist unterschiedlich, wie sie reagieren. Manche ziehen sich zurück, manche äußern sich auf andere Art und Weise - mal laut, mal leise, mal durch viel Gebell, mal indem sie viel Gras fressen und Stöcke kauen. Einige sind ganz einfach ihrer Menschen überdrüssig und reagieren nicht für 5 Pfennig, wenn man sie anspricht.
Wie so oft, am Ende machts mal wieder die Mitte zwischen den Extremen. Zwischen zu viel und zu wenig an Aufmerksamkeit.
Eure Wirs - mit Dewulana, der man mit so viel Aufmerksamkeit definitiv nicht kommen sollte 😄