30/07/2026
📊 Woran merke ich eigentlich, dass ich zu viel Risiko eingehe? Eine wichtige Frage von Julia aus Hamburg.
Liebes VF Team,
ich bin Julia, 32, Projektmanagerin aus Hamburg. Ich verdiene 4.200 Euro netto und habe vor einem Jahr angefangen zu investieren. Mittlerweile habe ich 35.000 Euro in verschiedenen ETFs angelegt.
Jetzt frage ich mich: Wie erkenne ich eigentlich, ob ich zu viel Risiko eingehe? Ich schlafe noch gut, aber manchmal denke ich, vielleicht merke ich es erst, wenn es zu spät ist. Gibt es objektive Kriterien oder Warnsignale, auf die ich achten sollte?
Viele Grüße,
Julia
Liebe Julia,
eine ausgezeichnete Frage, die viele erst stellen, wenn die Märkte bereits fallen. Aus unserer Erfahrung gibt es drei verlässliche Indikatoren: Erstens, der Schlaftest. Wenn Kursschwankungen dich nachts wachhalten, ist das Risiko zu hoch. Zweitens, die Notfall-Frage. Könntest du bei einem Crash 30 Prozent Verlust drei Jahre aussitzen, ohne verkaufen zu müssen? Falls nein, fehlt der Notgroschen oder die Anlagedauer ist zu kurz. Drittens, die Bauchgefühl-Prüfung. Wenn du ständig den Depotwert checkst und bei Minus nervös wirst, signalisiert dein Körper Überforderung. Ein gut abgestimmtes Portfolio merkst du im Alltag kaum.
Das Fazit lautet: Risiko ist richtig dimensioniert, wenn du es vergessen kannst.
Herzliche Grüße,
Euer VF-Team
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