Die Geschichte des Schelklinger Freibads
1930 planten einige mutige Männer ein Freischwimmbad für Schelklingen. Sie wollten das Kühlwasser des Zementwerks nutzen, um das Wasser zu erwärmen und so der Bevölkerung den gemeinsamen Badespaß zu ermöglichen. Nachdem das Zementwerk vorübergehend geschlossen wurde und 800 Menschen ihre Arbeit verloren, beschloss man, das Schwimmbad als Notstandsarbeit mi
t diesen Arbeitslosen zu errichten. Sie schafften es und 1935 wurde das Freibad Schelklingen eröffnet. Die Baukosten beliefen sich auf knapp 15.000,- Reichsmark, da der Zement und das benötigte Holz vom Zementwerk gespendet wurde. Anfang der 60er Jahre stiegen die Ansprüche an die Hygiene, was sowohl das Beckenwasser als auch die sanitären Anlagen betraf.