29/10/2021
Naturschutzgebiet „Großer Kornberg“?
Wieso nicht. Wenn dadurch die Belange der Radfahrer und anderer Nutzergruppen, sowie der Bau des Bikeparks nicht negativ beeinflusst werden. Aber genau das ist wohl wiedermal der Hintergedanke der Verfasser.
Anstelle sich irgendwann auch mal in Konstruktiver Weise der ganzen Thematik anzunähern, lässt man weiterhin keine Gelegenheit aus um negativ Stimmung gegen das Projekt zu mache. Und das leider wieder mit vielen Halbwahrheiten und Falschinfos. Meine lieben Grünen: da ihr auch viele Beteiligte der Gespräche kennt, hättet ihr die Punkte besser recherchieren können. Aber das ist man ja leider aus den ganzen anderen Berichten gewohnt, da immer wieder die gleichen Leute dahinterstecken. Schade
Man will Einsicht in die Finanzielle Struktur des Projektes, lässt aber keine Gelegenheit aus Mehrkosten zu verursachen und treibt die Verantwortlichen in eine rechtliche Auseinandersetzung. Allein dies wird Steuergelder verschlingen, die man an anderer Stelle hätte einsetzen können. Das größte finanzielle Risiko ist aber dann zu erwarten, wenn das Projekt nicht fertig gestellt wird: Keine Pachteinnahmen am neuen Kornberghaus, kein Sommerbetrieb des Liftes.
Man wäre gerne an Gesprächen zur N-Weg Lösung dabei gewesen, hat sich aber in der Vergangenheit in keiner Weise in irgendeiner Form kompromissbereit gezeigt. Man kann hier nur festhalten: es war gut das ihr nicht dabei wart! Sonst wäre wieder nichts passiert. Aber es waren genug Leute mit vor Ort, die das Thema Naturschutz immer wieder mit eingebracht haben. Gerade der FGV hat hierzu ausreichend Kompetenzen in den eigenen Reihen. Aber auch für die übrigen Teilnehmer steht dies an oberster Stelle. Radfahren und Naturschutz ist zum Glück sehr gut kombinierbar...
Meine lieben Grünen: es wurde auch nicht beschlossen, dass ein neuer MTB- oder Wandertrail von Niederlamitz bis zum Kornberg gebaut wird! Wieso schreibt ihr so was? Es wurde lediglich beschlossen, an einigen wenigen Stellen Wanderer und Radfahrer zu trennen. Warum?
a) um die Zertifizierung des N-Weges als Qualitätsweg nicht zu gefährdenden
b) um nicht so gut einsehbare Stellen sicherer zu machen
Dafür müssen keine neuen Wege gebaut werden. Vielmehr werden bereits vorhandene Wege dafür genutzt. Wenn ihr öfter am Kornberg unterwegs seit wisst ihr ja, dass es zum N-Weg und den Forstautobahnen, die übrigens für wenige der beiden Nutzergruppen auch attraktiv sind, weiter Wege gibt. So läuft also weiterhin in weiten Teilen alles wie gehabt, und an wenigen Stellen läufts getrennt auf vorhandenen Wegen. Übrigens ist der N-Weg bereits jetzt in der Allgemeinverfügung als „Ausnahme“ enthalten, so dass weiterhin, wie auch die letzten Jahrzehnte, eine Nutzung des Weges durch alle Nutzergruppen möglich ist. Also keinerlei Veränderungen zum Istzustand, der bis jetzt super funktioniert und in Zukunft noch sicherer wird.
Interessant ist auch die Bezeichnung des N-Weges als schmaler Wanderweg. In weiten Teilen kann von schmal hier definitiv nicht die Rede sein... Gerne können wir Euch dies auch mal vor Ort zeigen.
Hier könnte man noch endlos weiter machen. Aber es wird diese Leute nicht umstimmen. Anstelle „Naturschutz statt MTB Fun“ zu posaunen, wäre es zielführender „Naturschutz und MTB-Fun“ zu propagieren. Denn beides schließt sich in keiner Weise aus meine lieben Grünen! Und seit es nicht Ihr es, die gerne mehr Radfahrer hätten? Aber dabei müssen alle Neigungen respektiert werden...🚵♂️👍