16/03/2026
Die DBU übernimmt ab dem Sportjahr 2026/2027 die internationale 78D-Härte-Regel für Urethanbälle in allen nationalen DBU-Wettbewerben. Eine Ausnahme gilt für den Einzelwettbewerb der Aktiven DM 2026, für den diese Regel sofort umgesetzt wird.
Die Regel betrifft Urethanbälle. In Anlehnung an die Regelungen der IBF, EBF und des USBC sind bei nachfolgend aufgeführten Wettbewerben der DBU nur noch Bälle zugelassen, die zum Zeitpunkt der Herstellung einen Härtegrad der Oberfläche von mindestens 78D aufweisen.
Für Spielerinnen und Spieler bedeutet dies, dass Urethanbälle vor dem Einsatz bei nationalen DBU-Wettbewerben rechtzeitig auf ihre Regelkonformität geprüft werden müssen. Eine komplette Auflistung von Bowlingbällen, deren Einsatz bei DBU-Wettbewerben NICHT zugelassen ist, kann hier aufgerufen werden:
Link USBC
➡https://images.bowl.com/bowl/media/assets/approvedballlist/2026%20pdfs/usbc_national-tournament-ineligible-ball-list-only-78d-slow-oil-allowed-current.pdf
Die Regelung gilt künftig für:
- alle Deutschen Meisterschaften (inkl. Jugend)
- die Bundesligen inkl. Final- und Aufstiegsspielen
- Qualifikationsturniere für internationale Meisterschaften
Der Einsatz von Urethanbällen bei nationalen Turnieren, die einen Härtegrad von unter 78D aufweisen, aber weiterhin in der USBC-Liste der zugelassenen Bälle (USBC Link) aufgeführt sind, kann durch die Turnierveranstalter genehmigt werden. Bei den vorgenannten DBU Wettbewerben sind diese Bälle jedoch nicht zugelassen.
Ausnahme im Sportjahr 2025/2026:
Für den Einzelwettbewerb der Deutschen Meisterschaften der Aktiven 2026 wird die Regelung bereits jetzt umgesetzt, da dieser Wettbewerb die direkte Qualifikation für den ECC ist, für die neue Regelung ebenfalls bereits gelten wird.
Mit dieser Entscheidung orientiert sich die DBU an den Vorgaben internationaler Verbände. Mit der Einführung der 78D-Härte-Regel passt die DBU ihre nationalen Wettbewerbe an die internationale Entwicklung im Bowlingsport an, was der Einheitlichkeit und Sicherung der Anschlussfähigkeit im Spitzensportbereich zuträglich ist.