07/11/2016
+++Das Skandal Rennen von Bous+++
Am Freitag dem 4. November war es wieder soweit. Im Stahlwerk zu Bous trafen sich wieder Kartsportfreaks der höchsten Güteklasse um beim legendären Drink an Drive Cup ihr Können unter Beweis zustellen. 10 Teams mit 30 Fahrern trafen sich zum gute Laune Rennen mit Top Niveau.
Gewinner des Rennens war erstmalig Lazy Horse.
Das Team um Sebastian Rheinemann konnte das Rennen ohne größere Probleme nach Hause fahren obwohl der Teamchef den Raceway kurz nach dem eigenen Stint verließ.
Zum Eklat kam es jedoch genau zu dem Zeitpunkt als der Streckenposten die karierte Flagge zum Rennende schwenkte.
2Slow2Win sind als Zweiter durchs Ziel, wurden aber vom Mitveranstalter Philip Klein aus der Wertung gezogen.
Grund: Der dritte Mann im Team Thomas Jühlen versetzte überraschend Vincent Schwartz und Jonas Steinbrenner (aka die Hummel), die jedoch nicht den Kopf in den Sand steckten und trotz des fehlenden Mannes mit vier Runden Vorsprung als zweites durchs Ziel fuhren.
Klein sah durch "Überschreiten der maximalen Fahrzeit pro Fahrer" einen Vorteil für das Team 2Slow2Win.
Der bittere Beigeschmack dabei ist, dass Klein selbst Fahrer des zum Rennende drittplatzierten Team Bildstock State University - Squirrels Racing Team ist und durch die Disqualifizierung nun auf Platz zwei nachgerutscht ist.
Vincent Schwartz äußerte sich insofern dazu, dass hierzu das letzte Wort noch nicht gesprochen sei. Man würde eine Strafe über sich ergehen lassen, sieht aber eine Disqualifikation als inakzeptabel.
"74 Minuten am Stück fahren ist alles andere als ein Vorteil!", so der empörte Schwartz.
Die Meinung der Teams vor Ort viel gespalten aus.
Auf den dritten Platz rutschte das Team Winning um Marius Altmeier auf, welches sich so in der Gesamtwertung der ISKS an der Spitze halten konnte.
Vierter wurden die Elite Renner Saar. Diese sicherten sich den ersten Punkt in der ISKS Saison.
Die Disqualifizierung dürfte noch einige Wochen für Aufregung sorgen, war es doch die erste Disqualifikation in sechs Jahren und das obwohl schon häufiger Teams in zweier Besetzung antraten.
Foto: Die Blauen