07/03/2017
Video zum aktuellen Newsletter der Ideenfabrik :-)
04.30 Uhr – die magische Uhrzeit!
Es sieht so aus, dass man den Tag um 04.30 Uhr starten soll, wenn noch was aus einem werden soll – darauf haben sich die erfolgreichsten Menschen aller Länder anscheinend verständigt, und so stand es Ende letzten Jahres im „manager magazin“.
Früher blieb man bis spät im Büro, heute kommt man früh. Die Überstunden werden jetzt schon vor Arbeitsbeginn geleistet.
Claus Hipp, der mit seinem Namen für süße Smoothies für Babys und Kleinkinder steht, erhebt sich bereits um 04.30 Uhr, sperrt eine nahegelegene Wallfahrtskappelle auf und geht anschließend zur Arbeit.
Disney-Chef Robert Iger: ebenfalls 04.30 Uhr. Marc Hurd von Oracle auch. Howard Schultz, CEO von Starbucks: 04.30 Uhr Radfahren mit der Gattin, ab 6 Uhr am Schreibtisch.
Richard Branson, Virgin-Gründer, beginnt den Tag um entspannte 05.00 Uhr, und Tim Cook, Chef von Apple, ist ein Streber: Er lässt sich täglich um 3.45 Uhr wecken, checkt E-Mails, geht um 06.00 Uhr ins Fitness-Studio und sitzt um 06.30 Uhr am Schreibtisch.
Wie machen Sie das?
Fangen Sie um 06.00 Uhr an – oder eine Minute, bevor das vorgegebene Ende der Gleitzeit abläuft?
Falls Sie den Weg zur Weltherrschaft als Early Bird anstreben, haben wir Ihnen zwei Infographics von CashNet USA ins Deutsche übersetzt. Diese sollen Ihnen ein paar Tipps liefern, wie das mit dem frühen Aufstehen funktioniert und warum man das überhaupt machen sollte.
Das Ganze gibt es auch wieder als Video. ☺
Über Ihr Feedback freuen wir uns sehr.
Sechs Gründe, warum es sich lohnt, früh aufzustehen
Im Folgenden finden Sie sechs wissenschaftlich ermittelte Gründe, weshalb es sich lohnt, morgens früher aus den Federn zu springen:
1. Sie haben Zeit, richtig gut zu frühstücken.
Ein gutes Frühstück kann:
1. Ihr Energie-Level erhöhen
2. den Blutzucker regulieren
3. die Gedächtnisleistung verbessern
2. Sie haben Zeit, richtig wach zu werden, bevor Sie an die Arbeit gehen
Frühes Aufstehen kann die negativen Auswirkungen von "Schlaftrunkenheit" verringern.
Studien haben nachgewiesen, dass es zwei oder mehr Stunden dauern kann, richtig wach zu werden.
Dies wiederum kann Ihre
• Merkfähigkeit
• Reaktionsfähigkeit
• Fähigkeit, die Grundrechenarten korrekt durchzuführen
• sowie Ihre Aufmerksamkeit
verringern.
3. Morgenmenschen können besser mit Problemen umgehen
Gemäß einer wissenschaftlichen Studie können Frühaufsteher Probleme schneller kommen sehen und lösen.
4. Morgenmenschen sind glücklicher
Wissenschaftliche Studien belegen, dass sogenannte "Lerchen" positiver durchs Leben gehen als "Eulen".
Lerchen (Frühaufsteher) planen schon für den Morgen wichtige Aktivitäten ein. Subjektiv gesehen verfügen sie über mehr Wohlbefinden und größere emotionale Stabilität.
Eulen (Spätaufsteher) stehen spät auf, weil sie nachts aktiv sind. Sie laufen Gefahr, anfälliger für Depressionen, Alkohol und andere Stimulanzien zu sein. Entsprechend ist ihre Grundgesundheit in einem schlechteren Zustand.
5. Morgenmenschen sind produktiver
Eine Umfrage ergab, dass „Morgenmenschen“ eher den folgenden Aussagen zustimmen:
"Ich investiere Zeit in meine langfristigen Ziele" und "Ich bin dafür verantwortlich, meine Ziele zu realisieren".
6. Sport am Morgen verbrennt mehr Fett
Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen, die auf leerem Magen trainieren, 20 Prozent mehr Körperfett verbrennen. Außerdem schüttet der Körper Endorphine aus, die den Frühsportler entspannen und glücklich durch den Tag bringen.
Dwayne „The Rock“ Johnson steht jeden Tag um 4 Uhr auf und geht ins Fitness-Studio. Er sieht nicht nur gut aus, ist superfit und gesund, er ist im Moment auch Hollywoods bestbezahlter Schauspieler.
Elf Techniken, die Ihnen helfen werden, es früh aus dem Bett zu schaffen
Ihr Chronotyp – also, ob Sie ein Morgen- oder ein Nachtmensch sind – ist nur zu 50 % genetisch bestimmt. Die anderen 50 % können sich Menschen mit etwas Anstrengung antrainieren.
1. Trinken Sie nach dem Aufstehen ein Glas Wasser
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Trinken von Wasser aufmerksamer macht, selbst wenn sich die kognitive Leistung objektiv nicht verbessert.
Tipp: Stellen Sie so viel Wasser neben ihr Bett, dass selbst, wenn Sie nachts davon trinken, noch ein Glas für den frühen Morgen übrig bleibt.
2. Schicken Sie Ihr Telefon früh zu Bett
Studien belegen: Wenn Sie sich vor dem Zubettgehen mit ihrem Telefon oder Tablet beschäftigen, wird Ihr Gehirn stimuliert, und Kortisol, das Stresshormon, kann gebildet werden. Kortisol verhindert das Einschlafen.
Tipp: Wenn Sie das Telefon nicht abstellen können, schalten Sie wenigstens eine Stunde vor dem Zubettgehen das WLAN aus.
3. Stehen Sie mit der Sonne auf
Wenn Sie zu wenig Tageslicht abbekommen, führt das zu Unregelmäßigkeiten bei Ihrer inneren Körperuhr, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Stehen Sie regelmäßig mit der Sonne auf, kommt es zu einer natürlichen Synchronisation des Hell-Dunkel-Zyklus.
Tipp: Benutzen Sie nachts keine Rollläden. Und achten Sie auch sonst stets darauf, dass Sie möglichst viel Tageslicht abbekommen.
4. Benutzen Sie ein Wake-up-Light
Wissenschaftliche Studien konnten belegen, dass Wake-up-Lights bei Menschen, die Schwierigkeiten damit haben, in der Dunkelheit wach zu werden, die Aufmerksamkeit erhöhen können.
Tipp: Stellen Sie das Wake-up-Light so ein, dass es 30 Minuten vor der von Ihnen gewünschten Aufwachzeit startet.
5. Essen Sie direkt nach dem Aufstehen einen Apfel
Ein Apfel ist die gesündere Alternative zu Kaffee, fanden Wissenschaftler heraus, denn ein Apfel enthält 13 unterschiedliche Fruchtzucker, die unter anderem aus schnell wirksamer Saccharose und Glukose bestehen – diese sind besser als Koffein.
Tipp: Legen Sie einen Apfel neben Ihr Bett, und Sie wachen gleich mit etwas Leckerem auf.
6. Wachen Sie zum richtigen Zeitpunkt ihres Schlafzyklus auf
Eine wissenschaftliche These besagt, dass das Aufwachen zum richtigen Zeitpunkt ihres Schlafzyklus (das ist der Wechsel zwischen REM- und Nicht-REM-Schlaf während der Nacht) Sie erholter erwachen lässt.
Tipp: Benutzen Sie Ihren Fitness-Tracker oder eine App, um ihren Schlafzyklus zu erfassen und zu regulieren.
7. Aus dem Bett direkt zum Frühsport
Unser Körper senkt seine Temperatur ein paar Stunden, bevor wir aufwachen, auf ihren tiefsten Punkt ab. Dies ist der Grund, weshalb die amerikanische National Sleep Foundation empfiehlt, direkt nach dem Aufstehen Sport zu treiben, um den Organismus zu beleben.
Tipp: Machen Sie gleich nach dem Aufstehen einen flotten Spaziergang. Davon wird auch ihr Biorhythmus profitieren. Wenn Sie dies mit Punkt 6 aus der ersten Liste kombinieren, könnten Sie zum Beispiel gleich morgens zügig zum Fitness-Studio laufen, anstatt mit dem Auto oder der Bahn zu fahren. Damit schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe. ;-)
8. Jeden Tag ein bisschen früher aufstehen
Wissenschaftler fanden heraus, dass die Motivation und die Aussicht auf Erfolg steigen, wenn man sich Ziele setzt. Kleine Veränderungen sind außerdem viel einfacher umzusetzen als große.
Tipp: Stellen Sie eine Woche lang ihre Weckzeit täglich um fünf Minuten vor.
9. Die richtige Schlafzimmerbeleuchtung
Wissenschaftler fanden heraus, dass blaues Licht die Bildung von Melatonin, das wir brauchen, um unsere innere Uhr zu stellen, unterdrückt.
Tipp: Beleuchten Sie ihr Schlafzimmer statt mit Halogen- lieber mit Glühbirnen, und benutzen Sie zum Abtönen rote Lampenschirme.
10. You snooze, you lose.
Wissenschaftler fanden heraus: Auf die Schlummertaste zu hauen und sich dann wieder umzudrehen, um weiter zu schlafen, führt ihr Gehirn wieder ganz an den Anfang des Schlafzyklus.
Tipp: Wenn Sie einen Wecker benutzen, stellen Sie ihn an die andere Seite des Schlafzimmers, damit Sie aufstehen müssen, um ihn auszuschalten.
Oder benutzen Sie den hier: https://www.amazon.de/Clocky-fliehende- Alarm-Wecker-Chrome/dp/B001989WIS
Je nachdem, wie groß ihre Wohnung ist, haben Sie den flotten Spaziergang nach dem Aufstehen dann auch gleich erledigt.
11. Auf zum Camping
Wissenschaftler fanden heraus: Expeditionen bei ausschließlich natürlichem Licht lassen die innere Uhr der Camper wieder richtig ticken, und sie wachen durchschnittlich eine Stunde früher auf.
Tipp: Das ist natürlich keine Lösung für den Alltag, aber ein einwöchiger Campingurlaub kann helfen, Ihre innere Uhr wieder richtig zu stellen.